Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 4.1886
- Date
- 1886-01-01
- Page
- Seite 35 (sequence 34)
- Language
- German
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fremd. Halachot Pes. o. Constantinopel hat das Gutachten, welches Schaare Teschuba No. 153 erscheint, unter dem Namen dieses Gaon D^orn -p p^sn pj6 '»anim '"H, im Lauf» des Rcsp. erscheint com i:tC HJ?1 (vgl. Tanch. e. B. Toldot 12 und Note 71). Auch jüngere Geonen kennen noch diese Form (Paoltoi in Sch. Zedek 4. 4.34; Chemd. Genusa 109: Sar Schalom in Sch. Z. 4.6.6; Natrunai in 4. 4.57; Zemach in Ch. Genus. 29. 32; Matatja in Sch. Z. 3.1.35; Sch. Teschuba 294; Hilai in Sch. Z. 3.4.18), leiten aber ihre Antworten meist mit den Worten . . Sin "p . . K'"n Vjzvn .. pn -p .. win pn .. pzn "iicvx pn .. irnm ibtb "p .. «in .. pn «in - -p own p wann "p .. «rfrc nwnn^x pn .. i:nso .. i:\sn -p ... mn« ein. 74) Das Wort Halacha erlitt im Zuge der Zeit in seiner Bedeutung eine grosse Umwandlung. In der Mischna bezeichnet es sowohl den Lehrsatz (Sabb. 1.4 msbnn p V?N1) als auch die endgiltige Entscheidung (Pea 3. g n^bni). lu der gleichzeitigen aussermischnischen Literatur ist es im Gegensatz zur Mischna, welche viele Meinungen der Lehrer nebeneinanderstellt, der Ausdruck für den knappen Lehrsatz, den man sowohl zur sicheren Festhaltung der Praxis als auch zur Belehrung des Volkes in öffentlichen Vorträgen in dieser Gestalt bewahrte. S. Mcg. Taanit. 4. niDbn; "6k DrpSZi nc>15\ Jersch. Horiot. E. (I. N"n) join 'i bw lrut&'D .. niBDinn ni mzjDi• nobn iba □'»dm xnpo n? -wiy Bald wurde das Wort, welches N. Krochmal richtig mit dem hebräischen tflSl&'O zusammenstellt, gebraucht, um den Gegenstand einer gesetzlichen Abhandlung zu bezeichnen. B. Barachot 31a. flplOD njbn -Jino . . mbn "lZf! -pn» *6l . . bbsnn1? poiy . Auch findet sich der Begriff auf irgend eine Satzabtheilung des Lehrstoffs angewendet. Boraitha Abot DÜN robn "IN ~nx p"!S- Vgl. Weiss Dor Dor II. 194. — Wenn man in älterer Zeit den kurzen Halachasatz neben die Mischna und die Agacia stellte (Tosift. Berachot II. nnaxai mD^lD 1&TID3 nwü2 Vgl. Bab. das. 22 a nrwfcoi nohra n-ic:ci roipoa s. Jerusch. Pea 2. g p *6i nnaan p *6> nrabnn p *6 po^ p« HO^Pn p N^l niDDirn), so gebrauchte man in nachtalmudischen Schriften das Wort rcbn als Gegensatz zur Ilagada. So Sch. haschirim Rabba Vers ^ZDD und Soferim I6.4 WOIß6 mxriD D1K nvn nun "Q"ll HD^ri 1311 5HpD ""Gl. Im Talmud lautet die Gegenüberstellung der Disciplinen B.Nidda (39b »TUN nDl . . nosn n31, Sota 40a xrrUK «nyoitf. Als man nach Abschluss des Talmud unter den Saburäeru und alten Geonen daran ging, praktische Sätze über verschiedene Stoff3 zu sammeln, so die kleinen Halachot entstanden, denen bald die Halachot Gedolot folgten, war njbn wohl das Wort, welches man sich zur Bezeichnung des Lehrsatzes bediente, man verstand unter demselben aber immer einen gewissen Gegensatz zur Hagada. Wir glauben, dass das Wort rebn vor dem halaehischen Exordium in den späteren Midraschin den rein gesetzlichen Theil der Predigt bedeutet. Da diese Bezeichnung einmal vor das Einleitungsmotiv gestellt wurde, behielt man es auch da bei, wo dieses aus agadischen Stoffen gewählt war. So Bamidb. Rabba Balak Dn31 HDD P.1313 rebn Ajoj, Matos O^IJD 1S12i nunc rchn. Im Tanchüma liest man an diesen Stellen W3"l.ino^. S. Bubcr Anm. z. St. r, 75) Beispiele sehr kurzer Halachasätze sind: Tanchum Lech H3J?1? T»DDj bj 3P.13n, Wajeraü'jD '3 T/ l"6l3tP ^D» Toldot nDTin ^üb "TGyfc' ine nDlD. Als Beispiele weiterer Ausführungen mögen, dienen Tanch. e. B. Pinehas 11.13. Masse 5. Die Behandlung wird einerseits mit dem Gegenstande der Halacha, anderseits mit dem Uebergange zum hagadischen Theile der Rede im Verhältnisse, gestanden sein. 7ß) Die im Jelamdenu vorgebrachten Halachadeduktionen, selbst wenn sie dem Talmud entnommen sind, vermeiden die in der Quelle waltenden Weitläufigkeiten. S. Buber, Einltg. S. 25 und Noten zum Texte I. S. 37. 57. 196, II. 62, wobei immer festzuhalten ist, dass Jelamdenu-Tanchuma den babylonischen Talmud abgeschlossen vor sich hatte. 77) Die Folgerung geschieht in der Anwendung des Ausdruckes ."JITHin1? ,Kin pt£f JHP. ,r\zb NSlö nnx pi nn ^inbb. (Tanchum. e. Wajischlach 9, Mezore 13, Behaalotcha 10, Schelach 1, Chukat 2; Pesikta d. R. Kah. e. B. Bajom haschmini.) Letzte Formel bildet oft den IJebergang zur Agada-.Erklärung. In Tanchum. a. A. wird der Uebe : ug oft durch Dyü HD vermittelt. (Tezawe blD: HDD1? pp, Debarim ]wb *?33 1003 31P3W lilD). Auch ."INI wird gebraucht. (Debar. Rabb. Schoftim \rb btiTW "pE, das. uhltr nra HDD nsn. Auch diese Formen finden sich schon im. älterem Tanchuma. S. auch Pesikta Rabbati No. 8. 13. 47. Man liest dort Wim UVTD^ "no'pn