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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1886-01-01 · 4.1886 · p. Seite 33

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
4.1886
Date
1886-01-01
Page
Seite 33 (sequence 32)
Language
German
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— 33 — anderen Ausführungen einer Stelle. Dies konnte vielleicht auf den Usus zurückzuführen sein, bei mündlichen Vorträgen mit der Halacha den Anfang zu machen. S. Wajikra R. 30, wo JON! '"l w ]W Vjjjn VHS DEutP XV an der Spitze aller Deutungen steht. Vgl. Zunz. G. V. S. 354. — Bei den gelehrten Ilalach vortrügen in der Lehrhalle pflegten Lehrer die entgegengesetzte Methode in Anwendung zu bringen, indem sie zuerst den (Seist erheiterten und erfrischten, der sich in die Tiefe des ernsten Studiums versenken sollte. B. Sabb. 30b .. xmrPl3n iXrfrö ICK HPST "'Dpö n2TI NH '3 nnS . .?ß"w) Die Fragen betreffs allbekannter Fundamentalgcsetze wurden angesetzt, wenn der Redner auch agadisch über diese Pflichten sprechen wollte. (Tanchuma YVajezc ltf2jn PK mru^ Wajischlach C»:]?n bm Wpbb ITCO V2, Tasria blCJ nC3*> jEp, Tanch. ed. Buber Mike* 14 jlicn n3"C^ Wpnn Debarim Rabba Waetchanan lK'iO PXS *pprfc inio NiTtf vio. Vgl. Schecltot 145.) Da das Volk einmal an dieses Exordium gewöhnt war, licss mau es auch nicht fallen, wenn mau ausschliesslich agadisch predigte. Daher die rein agadischen Jclamdenu's. Diese enthalten meist einen Hinblick auf Lohn und Strafe der menschlichen Thaten. Tanchuma ed. B. Bereschit 33 sarpjo nyvn bv c:n nc2; Noa l \r\vb p>x'2 rono u*\tn nrray no3 bv; Wajcze 6 prpo p2 no oijrcn W jp^cb a^pns Mezora l s'rnsA pbn cn1/ ]\s g-k ^2 hdz; 10 onai nos by r.K2 r-snsr.; Matoss 7 cVlJ?2 1«"}33 P12V* PWPB n02; Tanehiim, a. F.. Bereschit. 1*OT HD TnbnSDOn; Wajischlach nnnSJ DIN bv IDpiS mcipc nc33; Jetro 3''mj6 p2&' Dnzi no3. Historische Jelamdenus finden sich nur sehr wenig Tanch. e. B. Nassa Ii) . . TONn2 nfc'JJD} 10*lp Dn21 HDD; Behaaloteha 12 "11:22 VH p^J nöZ: Balak '25 DnSCö 1^:: cns*. nö3 P1212: Debarim Rabba Waetchanan Tmx niöSJDn2Tnerby. S. Tanchuma Wajesehew ■ NWVIPN O^ONJSIC bm, und das messianischc PTb^nb " NCDp p ,D1' "1 pj [CD Hb. — Im Ganzen liett man in Tanchuma cd. B. und a. E., Debarim Rabba, Pesikta, Pisikta rabbati und Debarim sutta (eit. Jalkut) an der Spitze der Reden 151 Fragen. Von den halachischen behandeln 28 das (Jcbct, eben so viele die Sabbatheiligung, IG die Segcnsnrüche, 5 die Toralection, 10 die verschiedenen Feste. Der Erinnerung an Gaben, Tempel und Opferdienst dienen 6, den Ehegesetzen 3, den Pflichten der Kinder und Eltern, der Beschneidung und dem Speisegesetze je 2. Ueber die Pflichten gegen das Alter, über Neumondsbestimmung und Götzendienst ist je eine Halacha eingestellt. Die Gruppen zeigen deutlich, welche Stofio die Redner gerne für ihre Vorträge wählten. S. Buber, Einl. 30 f. Die Formel Jelamdenu ist eine talmudische. S. Note 50. Wir kennen keinen Brief, der die Geonen um ein Resp. angeht und die Einleitung W2"*i \T\Ob"* hätte. Selbst im Zuge der Anfrage linden wir diese Redensart selten. (Sch. Zcdek 4. 7. 36 und 47 WiHW W2") ü-iD1?'4, das. 4. 6. 20 und 4.4,49 lEHN \Slch\ Resp. d. öst. u. w. Geonen im Ret-Talmud 90, das. 95 jliO IJID^; R. G. A. d. G. e. Harkawi lunx ino^ in 67. 179." 212. 213. 214. 235. 318. 220. 346. Das ^2"! des Jelamdenu-Midrasch führt uns auf ältere Zeiten zurück. Wenn Zunz G. V. S. 23(> schwankend zu sein scheint, ob dieser Midrasch nicht früher als im 9. Jahrhundert geschrieben wurde, so dürfen wir uns gestatten, die Vermuthung auszusprechen, er gehöre ins 7. Jahrhundert. In geönäihchen Tagen findet sich diese Form kaum, hingegen wird sie in Scheeltot citirt (s. oben Note G7), und das jüngste Midrasch-Buch, welches die Formen des älteren Jelamdenu aufnimmt, Pesikta Rabbati, scheint nicht lange nach Jehudai entstanden zu sein, worauf der Ton hinweist, in welchem daselbst Gutachten citirt werden, ed. Fried. S. 187 tCHpfl W31 K*b mbwa Vgl. G. A. Chemda Genusa No. 15 "nTO fc'Hp ^JOVP ") ID. Hai Gaon kennt schon den Tanchuma (Resp. d. Geonen d. 0. u. W. im B. 'Palm. No. 131), Chasan Ije hajam No. 59 fand ihn auch in einem Gutachten Saadias genannt. Die Art, wie im Jelamdenu die Misehna- und Talmudstclle angewendet und aus derselbe«* die Folgerung gezogen wird, steht den Formen des Scheeltot nahe. — Auch dio Doppelfrage findet sich im Tanch. e. B. Wajeze 3 I^QT lyioV? Tiyi. vcrgl. Debarim Rabb. Waetchanan OT121 wjob .rwniN pipi m w .. qvot p .. pipi ab) &"p «rpiy bxwo oix. Tanch. B. Kiteze fehlt TOI irtöb\ Vgl. Buber Einleitung S. 6 und Bet-Talmud V. A. Epstein S. 220. % In Tanch. e. B. beginnt dio Erledigung mit wni2l VW "p. manchmal liest man auch nach dem angeführten Halachasatze 1W13H 132* nn Ber. 21. Allerdings fehlt diese Formel Lech 1, Mikez 14. Dies dürfte jedoch auf einen Irrthum des Copisten zurückzuführen sein, wie denn Lech 13

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