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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1886-01-01 · 4.1886 · p. Seite 27

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
4.1886
Date
1886-01-01
Page
Seite 27 (sequence 26)
Language
German
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— 27 — Der Satz hat die. Form einer Halacha, der sich eine kurze Begründung anschlicsst. Das das. 135b eingesetzte pH2V» 1EX pro* '11 gehört nicht zu Abin's Mittheilung, sondern ist ein auch anderseits erwähnter Ausspruch R. Jochanans. Jerusch. Kid. 1.5 lin ^033 TO "JON "JDTD BG 13 in mini? cni rci r,i inisft icx es V?icx prw *i v^p «1213? j^y« cip* ptsrn ny^x *i wn raro idni WD IRtfV 3D23 .121C CIN* ]W TO TXCV b2 3P33. Synhedr. 51 a NWn 12 TO* '11 IVDtMO P21 Prto pi rfttt'i2 rc^n pro ts .. icatp *rrn p2ir c-W> ratwi nysn -p. iiier Hegt — wir wissen nicht, ob nur eine mündliche — Nachricht Abnis vor, welche eine Mischna sicher stellt, über die wohl schon früher in der Schule verhandelt wurde. *S) Die Traditionen, welche It. Dimi mittheilt, erfreuen sich nicht immer der Anerkennung. Er sagte einen Lehrsatz im Namen Rabs. Ist die Tradition richtig, so wäre keine Schwierigkeit geboten, nimmt man aber den Satz im Namen Samuels auf, dann läge ein Widerspruch vor. Und doch meint Abaja R. Dimi gegenüber: Ich sage die Nachricht namens Sam. und die Frage bleibt ungelöst. Darauf versichert Dimi feierlich, die Halacha sei ihm durch eine lange Traditionskette als von Rab stammend überkommen. B. Sabbat 145a übl jT^P-D 311 rVDWD pPN "\b "3X V'N .. NIM '"»d .. rrorv» '"n rpDiso 11 vb> im dv6nh b'x f> Wpi P"opo bwoißn nwc 12b wwp 31D WH 12 JOM "ID. Ein anderes mal theilt Dimi einen Ausspruch Jochanans in sehr misszuverstehendem Ausdrucke mit. Abaja stellt den Ausspruch richtig und Dimi gestehet unter Worten, die für Abaja sehr ehrend sind, die Berichtigung zu. Denselben Lehrsatz tradirt aber Abin in richtiger Weise. Erubin 22 a b"8 OTCtt* mb IDSpi ^"»1 "1 2P1 T.11 DltPD 7vby |™n )\S* biTW\ px pnv ,1 ic**;2 xiiDy >3 yvmb timr joopip b s mowp nmiDi r.fe'D Nobi ...to'o ^dh *i!? »2n .inai dik'd jrr^y p2V" ps vacip piuiei nibyo . ,pnr> i"n pi tn* '3 \m idp\x Nnyott* «rft Jebamot 78a theilt Dimi eine Ansicht Jochanans mit. Abaja greift die Richtigkeit der Nachricht an, da sich Jochanan widersprechen wurde. Dimi weiss nichts zu entgegnen. Abaja selbst glaubt durch eine Definition den scheinbaren Widerstreit entfernen zu können. Jetzt erinnert sich Dimi, dass R. Jochanan wirklich den Spruch in diesem Sinne vorgetragen habe. ,-*!»0 pnv> '1 löX '"1 J*nc* ^3 ■jtpnb WMn wcpip b"x . enn xvbi b'x pp&'\x bin .. pni* "i ioni xn "2n b"x .. w ndm: .. Nnycif n.i^ pro* '1 idn '3 mey s3. Vgl. das. 84 b tn ^ti iDan «n n^« DvS r\b *ppno pnv und B. Batra 151b, wo Nachman diesem Lehrer, der in einer Besitzfrage auch im Unrechte bleibt, mit dem Banne droht. Wir können daher mit Recht verinuthen, dass dieser Lehrer nicht leicht Berechtigung linden konnte, halachische Nachrichten bricHich von Palästina, das er besuchte, nach Babylon zu senden. Es musstc aulfallen, dass er eine Epistel schreiben will. Vgl. Tosaf. Abod. Sara 73 b E. .^se reco 13 pn w '13 pi3 njbm HK13 ^) Temura 14a 3M31 rvrGfc'N \X 1DX .. rülH Dy \*»2W D,3D3l? \"$2 . . 'DH '1 p^D ^3 DTDJ 'CDn N^l *)DP Jlb nT.biy Nni:PN. Keiner von den Briefen, die im Talmud vorliegen, behandelt Gegenstände des Öpferdienstes. Selbst das sonst so geläufige „Man sandte von dort" DPD ir6tP kommt in der Abtheilung für die Heiligthümer (C&'lp HD), wenn die Fälle nicht Speisegesetze oder Schauladen betreffen, äusserst selten vor. S. Sehachim 87 a *]DV '13 nibn ÜPD V\b\tr. Vgl. Synhedrin 51a und Tosaf. das. NR'B'D^ ^H^Sn. Ueber Auffassungen der Stelle Temura 14b, s. Chasan Ije hajara S. 106. Weiss bet Talmud I. S. 59 f., Bloch Einblicke S. 33. Ww) Als Beispiele führen wir an. a) die einfache Decision liegt ausgesprochen. Chullin 86b T»ND 1313 ^21 min Ity^X '1 nbv. Die Mittheilung wird als entscheidend angesehen. B. Kidduschin 39a pws bv ran \xm law wp^Bo oiPO w n1?»' pnp 'ii iTop!? '1 .inbiy M Slp3 bz~ Tbwn "Oj) |'0 i1? nw N1? b"n2 n!?iy j\x iown ^21 r^m j^iy^iy. Hier wird die Bildersprache auch für das rein Halachische in Gebrauch genommen. Die Nachricht schlicsst mit einem Verse. Wie diese dürfte auch die früher erwähnte in Folge einer Anfrage ernossen sein.' R. Jochanans Sendung, Jer. Maccot 2.6 ]3 n^l 31 DBQ pDN jnt* p^D ^nin p31*? rbw |DW 1 jinxi.. cnwjen ^>3 inx xbx .. id\s ^jnt rmwvn n^ys n1?^ iNin ns» 31 0^3 ]nDN ))m I2^p 133 «bl C^p H31D üb lOI» mi2bip nsiDil mjlpli' 3^ HM 1^30 31 DUO piDK, kann man vielleicht auch für eine schriftliche halten, ebenso die kalendarische Nachricht Seiras B. R. Haschana 20b ttnnn ]o dim nb^b hm^ "piü in1? nbty xim 'i p^c vi, vgl. B. Batra 127 b und 126a 'i ivb nbw NDn 13 ^D*1 »ib t<3N. b) Der Ton der Benachrichtigung waltet vor in B. Rosch-Haschana 20a 4*

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