Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 4.1886
- Date
- 1886-01-01
- Page
- Seite 25 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2273546-2273553--0156-2273915- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
— 25 — Lob aussprechenden Verse endiget. Tu "(bv 'J1?13 nnx Nbü^N (B. Berachot 19 a, nrunrfr HP.N T/IX Mischna Jer. ^13 HPK "piü) Boraitha Taanit 23a lässt aus dem Tempel an Honia eine ehrende Sendung ergehen. \l^N na 72m hy\ "fr Dpi 1D1K 1?3m biUC.I ^M1? rvu.l H2&6 ^2 Tlbw 71D in In eigentlichen Briefen führte man den Vers im Zuge der Epistel an, oder sie bestand nur aus einem Verse. S. Jerusch. Megill. 3.2 NP.6: »n"? rbw rbvQ N2pl]7 10 NpiDSD jfyö r6n nn 2P2V5?no 12? N^>1 2M2 Nl1!?? »12121? p^TS 12? 2W2 NfiN '1 .^3 *?N ÜTOJC nCBTl bs ^NII^ pCM2 C^Xpl "pD1 w 'i '1 "psttw pn n2iiK!?i "p2mx pn ni:&6 nww: «nrp *ib 2n2 nV^o moi* 1 -]bon bm> cpi^N twini icb 2ro i^ sieb mtA i:o*s 122 ]inb 2P2> mdn n rfe? mdn "b ige«? pi^t? 2ri2 nbtt'o 5CD '1 s)i« pps Nii&'bi npntA ia?p2? Pifciy nm nnwncro lon *?2n P3n?n poe^«- .innn» *ODn 11J*ö (S. S. b. Aderet zu Gittin 6 b) .IM 1JJSE "p^NI Die Verse, welche Acha und Scira schrieben, waren vielleicht auch Briefe. Der Vers, den der letzte anführt, besteht aus vier Worten. Abuhu's Brief giebt im figürlichen Stile Nachricht über seine Verwendung bei der römischen Behörde, welcher eine Anklage gegen die Lehrer vorlag, weil diese einen strengen Urteilsspruch gefallt hatten. Es scheint, dass Abuhu die Namen hebräisch in den Brief setzte, der mit einem Ver»e schliesst. Der Referent mag dann die wirklichen Namen der Delatoren angefügt haben. (Vgl. Gratz Gesch. 4., S. 249.) Aus dem Jeruschalmi ist mit Sicherheit zu entnehmen, 'dass man zum Mindesten drei Worte des Verses schrieb, ohne etwas an der Stellung der Worte zu ändern. Dio Erzählung von dem Briefe an den Rcsch Galuta widerspricht sich im Jeruschalmi und in Babli Gittin 7a. Während in ersterem die Worte des Verses umstellt sind, hat Babli den Vers genau, lässt aber auf Linien schreiben. Hat die Redaktion des Babli bei dem Referate nicht auf R. Isacs Satz Rücksicht genommen? Vgl. das. 6a NM N21 8*12^186 priSP '11 'SM 1TP tibi *?2JEN "2N ION. Die Umstellung bei verschiedenen Versen naeh .dem Jeruschalmi geschah wohl nur, um irgend einem Worte mehr Nachdruck zu geben. S. Tos. Bab. das. S. R, G. A. in Eschkol IL, S. 53. Gittin 7 a niDB\x Tncx nb 2H2i tsEia* md .. DIN ^2 iii£n 'ib jepiy iq 'nb rbv rbv ... n2?b b njso Np m nb rbv -cicnp ™b hdb-n n::b wity d"j?n ... wte totsno ^211 ybz }m e'rp'zb aiyni dsb-h ebbn "fr nbw nmi 'nb cn b bbmnm nb cn nb. Vielleicht bestanden auch diese Briefe, die ja gewiss geheim bleiben sollten, nur aus Versen. Die Erklärungen 2iym 02KM .. "fr üb^ NM1 nb Cn dürften dann als eingefügte talmudische Glosse zu betrachten sein. 4J) Gittin das. Es ist zweifelhaft, ob die Verwarnung, welche dem Resch-Galuta zuging, an diesen selbst adressirt Ayar. Jerusch. Megil. 3.2 hat zwar NPlb:» t^l1? 2P2 nbu/C K2piy IC, da aber nach Babli die Belehrung in Folge einer Anfrage erging, könnte es sein, dass das Antwortschreiben in die Hand der fragenden taurer kam, welche es dem Haupte der Diaspora mittheilten. Vgl. Babli. M^ 2M2^?1 ..?r6 2P21 EISIC. Üeber die Person Mar Ukbas s. Abr. Krochmal Scholien 48 und Weiss Dor. Dor. III. 162. 4f) B. B. Batra 41b 1H? an p W 12 nzbn j\xi N2iyoö OTX "fr 6U\i»ö N.11 Diesen brieflichen Nachrichten scheint man sich in Babel gefügt zu haben. Von dem Volke mögen sie als eine Art von Instanz angesehen worden sein. Der Einwurf Nni:\x Nj\1"D n.11 wird auch einem anderen Lehrer, Schebuot 48a, und sogar Mar Uklja gegenüber gemacht.. Syuhcdr. 29a. 45) B. Gittin 6 b richtig p jN2b CtMD D^1J?n GIN ^2 mW "fr nb nbltn M\N1 .. 1irV2X trittl^ vbz nb irc-l rCC m^m nj1?2 (Joel 4.3 I^M) -l^M PN UPI jeSJD lD"p. Man kann vielleicht vermuthen, dass auch die das. früher erwähnte halachischc Nachricht Abiatars IM^N '1!Vb nbw CP~: niS21 2rCj ^D2 IClb.S'N )i£h C&'O D1N2i1 n'lb schriftlich mitgctheilt wurde. Dass man derartige Satze aus Palästina nur von bedeutenden Lehrern annahm, bemerkt R. Josef '11 Xüb ]XD NM N2CD 12 irr»2N. S. f. Note. ■ . R. Abin ist ein Mann von allgemeiner Anerkennung. Abaja sagt von ihm, dass er vertrauenswürdig sei. N2DD1 |'2N B. Jebamot 67 b. Vgl. Tos. Abod. Sara 73 a. Er hat ihm vielleicht auch den Namen „Vertrauenswürdiger" beigelegt. So möchten wir das NP^VD Nil *2 Hüb N^2n ]^2N Pesachim 70a erklären (nach d. aram. Vers. fcO^in nono flM^ r:2^ ,^:m 11^2 2^ .12 r.ü2,12*?2 H12?21. Rasclii's Bezeichnung Abin's als eines Kinderlosen erklärt das Nn^D NM ^2 NO1!? nicht, uml hat keinen historischen Grund. Vgl. Pesachim 49 a, R. Hascha. 21a, B. Batra 51a, 52 b. Der Beifall. Abin's wird von R. Jeremia als ausschlaggebend bezeichnet: Nidda 42 nb"W JVÜ1* '1 nb 10» 4