Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 4.1886
- Date
- 1886-01-01
- Page
- Seite 24 (sequence 23)
- Language
- German
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— 24 — K. Josuas an die Seite gesetzte Glosse aufzufassen. Bei 'minDD fQT \*b "H&'yrw Q1K TWjp HO rWl£X3 pl dürfte für b TON ebenfalls wie bei den anderen Fragen riOK zu lesen sein. Auch in Synhedrin 90b könnte man die Antwort auf die ebenfalls mündliche Frage der Römer so erklären. Auf die Frage .. nivft "Prw HO yivi QTIO fPTO rTSpnty p^D folgt die kurze Antwort des Lehrers . . Dpi VH2X Dy Y02BM "1ÖX. Darauf die Glosse des Talmud nsn n\n Gyn Dpi Die Antwort R. Josuas wird näher erklärt ^"TO Nübs ii"PO 18ff»p3 BfA "10«. Vgl. Mischn. Negaim 14.13. 3&) S: Jerusch. Demai 2j TCX nyiBBf "6 ICH'1j6 «TOPD, Kilaim l.i .TDp:3 2TQ proar« ^•"H, Maascrot 2.3 und B. Mcnachot 70a H>V»m rPDp3D2 2TO, B. Sabbat 6b, 96b und B. Mezia 9Sa na 2iD2i n»n "> ra onno nte "»rwso 2-1 nex, Jcbamot 21 b W2"n n^2 tdi no? A N»in hhV fcTlDW fT>3 p^CI, das. 10a und B. Mezia 43a prWP03 "»ft np12, Alb. Sara- 9a HG2 . yb»wb W '»NBDin 50n SODD "pÄFDl 3TO. Unsicher ist es, ob Jerusch. Sabb. 8.1 NDp^ny KP-SOm und B., Gittin 44 a "]r6*2C3 pty ebenfalls auf schriftliche Compendicn hinweisen. S. Chasan Ije hajam S. 79b ü. Weiss, Dor. Dor. III. 247. Ueber halachische Aufzeichnungen in der Agada s. Note 70. *}) B. Ketubot 69 a V's tvüp rv>Ti "\ 2TY» nin ino naytcw prisn ^2 '2-ft 2i nÄ r6n nUliD^ pNWD piO nDilBb piOSlD 132100 p2 TOD p3. iWD «pSi WO V'X U2&'0 IX TOD. Zwischen den Linien, d. h. liniirt, wird hier durch ^ISVl ^2 ausgedrückt. Vgl. Mischn. Tamid 3.1 inp^D ✓tt'Eim und Raschi Kot. Chija, der über den Sinn der Frage im Zweifel ist, erhält die Antwort, dass die Entscheidung für alle Fälle gilt. Jeruschal. Gittin 5.S setzt die Frage Rab's nicht wörtlich au und lässt Chija die (von Rab ertheiltc) Antwort niederschreiben r\y\ n»n 'Tl pnyi bv ]TOy >2"A 2TO nifl 2T R'&l? '3*3 3TO 60TJ '1 (hier ist das in Babli citirte Gespräch Rabi's und Chija hinzuzudenken) (abgekürzt, es ist der frühere Satz mym noy nuuen jö p2«'pNl HDilSn p. p2U TOD) CPOinvi noy (niinon p-p2i3 psi nc'nsn p. p2U zu lesen) 2sn myw mt-t-^b wn ino jrw?jw nin "roynsrn Nun wird in Jerusch. eine neue Verhandlung vorgetragen. 3S) Chullin 95 b. Aus den einleitenden Worten der Erzählung nA 2VO 3T1 Wirta ist zu ersehen, dass die Correspondenz eine rege war. Es ist wohl mit Chananel (s. Tosas. das. A'U ICin zu lesen. Will man Aoa festhalten, so müsste man 'p'SD als Fragen, nAx&5>, nehmen und lEPbrY KPQVtfa ,p',OD ^03 „grosse weitläufige Questionen" erklären, "6o3 wäre eine Umstellung d. ,ueya?.äi. Vgl. WVoto B. Abod. Sara 28 b und Mischna Kidduschin 2.3 rb"i:o nnsc, s. Tos. das. 49a % Jerusch. Nedar. 5.5 TN .. IV üb) H1U2 3TI21 sm3\S nnp WS? . . H D2 l&H^p tSU 12 in WT.po n^x j1? ne« ktp Tn> W mm *i£D2 niy n1?) ino rrpin 't ^p nn^p n:d; damit ist der Fall erledigt. Nun wird noch ausgeführt, dass der Wortlaut des Briefes r»2Hlpö fU1« und yv ^1 zwei , Möglichkeiten ins Auge fasste. Für W n"0 ist gesagt Dl&mpD H^X, auf n^n^ bv n"D bezieht sich ~ny üb\ Es wird zu lesen sein: m\X Ü«ni ISfTp D^21 bfc' n"D2 l^DX "J1? IQ^O «DK my i:^m t^n'p Tn' n"02 l^BX xn« niynpo Das bei beiden Fällen im Jerusch. eingestellte l^SS kann nicht befremden. vös9) jerusch. Kiduschin 3.i2 2^2 nbv T\wx2 .. 5«m:D2VN jo pi2W p"in w 'n1? bxv nbur no"n3 ION cnni DTm 20 wo 'ib i£K .. jnx \nso rvh 202 rhur n^:D2 'n bnpz -nec n2' ' na apy t "icn |3 t*b b"a nenn nzb V'n* swa 'i oy "1 cp ]iopi p vby bzp vb\ ovrn 20 V« ünnQ ny3 p^bo vS^D-Ij .. nno«n\S OH |2piy IQ» .. ans Aus dieser Erzählung kann man ersehen, dass die Erledigung mehrerer Fragen durch ein Schriftstück erfolgte. So schrieben auch später die Gconen eine Reihe von Responsen aneinander ( Cr6x&'itfl ). Das p6? pi20 scheint vorauszusetzen, dass in der Anfrage, nach Art der mündlich vorgetragenen Schulfragen und auch in Questio. an die Geonen vorkommenden Hühl "IX . •. "»X, die Angelegenheit nach allen Seiten besprochen wurde. Man liess die halachische Antwort von den Genossen raitfertigen. Die Sache selbst bildete bald die gelehrte Unterhaltung der Weisen. Wir erfahren auch, dass man die Boten, welche die Briefe trugen, rasch .abfertigte. *f) Vgl. uöd pidd *ri)pn bD ..ivby np . .-jp^os b pios ..psya lö"p in B. Gittin 6b, 56 a, Synhedr. 101a, Chullin 95 b u. a. a. 0. Das 2lP.2n n?, besonders in der späteren Agada üblich, ist wohl auch aus der Gewohnheit hervorgegangen, dem Hauptgedanken der Belehrung durch einen Schriftvers Ausdruck zu geben. Zur Mischna Tanit. 3.10 21D2H ybw ist zu bemerken, dass das Wort, welches S. b Schetach dem Honi zusendet, mit einer Rüge beginnt und mit einem