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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1886-01-01 · 4.1886 · p. Seite 23

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
4.1886
Date
1886-01-01
Page
Seite 23 (sequence 22)
Language
German
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— 23 — anch wenn dieser Tag auf einen Sabbat fiele, versammelte sich das 'Volk um ihn, und er musste den Spruch durch vielfache Beweise stützen, miyn fe l'fe n2Pi Tosift. Pesaehim 4. B. das. 66 a. Auch dabei spielten die Söhne Batyra's eine Rolle. In unserer Erzählung scheint Juda b. B. gleichzeitig auf die Unordnungeu, die sich in Folge des überlaut, unter Zuströmen der Völkerschaften aus vielen Gegenden gefeierten Festes herausstellten und auf die mit denselben verbundenen Gefahren hingewiesen zu haben. Vgl. Brüll, Einleitung I. S. 29. 3) Sifre Korah, Jerusch. Ketubot 5.4. )'3'S33 3"3 min' '"1 biJN 33 33 p pni' '1 nfe» "1331 •6 ncsi lfes rhu? . nonro nfeis kvik' \rcb nonixen rc fe iow rwity L^'by 'nyep jnv nr>l? V'p p-fr rrnn 'Tin3 Y>2 nPKiF (So Tosifta Ketu. 5.) "p TOI pmie. Die Schwierigkeit der Stelle liegt darin, dass J. b. Batyra in der'weiteren Ausführung einen Satz citirt, der erst viel spater aufgestellt und in n:nr.N nSK'D aufgenommen wurde. }'N C'Q2n nex 'W ntttyN HD fex HBirA Oi2nt&» iy nonna nfelX btmtfi D3 nonx. Vgl. Misch. Ketub. 5.3. Auch der Wechsel der Lehrmeinungen in alten wie in späteren Zeiten ist im Hinblick auf B. Ketubot 5Sb zu auffallend. Frankel Hodcg. S. 96 halt sich an Tosaf. Kiduschin IIa, wonach das nsii~6 DJ2P.B' "IV im Munde J. b. Batyras eigentlich nur fslMI jDI WWW *iy bedeuten soll, Brüll Einl. I. 266 nimmt an, J. b. Batyra weist auf die damals schon von einigen Lehrern ausgesprochene Halacha hin, die er nicht ganz thcilt, sondern nur einräumt, die Angetraute könne nach 12 Monaten (pJOIMH ]C1 VWlPti) Teruma geniessen. Wir möchten, wenn dies nicht zu kühn erscheint, vorschlagen, den Bericht so zu lesen, dass die Mittheilung J. b. Batyra's an b. Bagbag mit der Ausführung des ~)Eim bp Schlusses endige. Der Lehrer hält seinen Satz nonns nfelK aufrecht. Der Referent, Elicser a. Kaphar, der die Correspondeuz der beiden Lehrer mitthcilt, führt noch ein zweites Faetnm an, um zu erweisen, dass auch R. Tarfon sich wie J. b. Batyra rundweg für f1BVH"G nfelx entschied. Darauf fügt der Referent hinzu, dass er trotz der Ansicht dieser beiden alten Lehrer sich doch nur Jan den Ausspruch der jüngeren Schule (DjPmN rü&'O) halten müsse, die der Angetrauten den Genuss der Teruma nicht gestattet. So Tosift. vnv nenre fozxnb D'tw .. rtrvpv ps-ie 'T3 nicyo "ispn -nybx "\ owd nein emo "i nex nb^xrb nms n:ip nos pn i:\x .. b rbv .. min' ") fex » 33 p pni' 'i nbw "1331 rrma w nein*? o:3ni&' ly nonro nfei« ^iots" ra non« j\x D'üjh nex top ntyyK no fex .nonra Dieses Referat kam, ohno den vorgesetzten Namen des Ref. in d. Sifra und Talmud, und so glaubte man schon in der babyl. Schule, Juda b. Batyra habe sein eigenes Wort zurückgezogen. S. Babli Kidd. das.* Doch findet man die Wendung n&yx HD fex im Munde alter Lehrer. S. Misch. Tanit 3.10. % B. Gittin 34 b IHIX plpl TpV 1DIP ]Ü2b Btfc'D D\S3H DivX '33 3'-6 'mD '33 H^> mW ppnm 3::"1 "i»y yvnso "psn .. pni\ Da Gamliel Anordnungen, welche das Gesetz betrafen, schriftlich erliess (S. Note 29), wird wohl anzunehmen sein, man habe die neue Einrichtung den Fragestellern brieflich angezeigt. Die Anordnungen Ganil. d. A. in Bezug auf den Scheidebrief haben die in fernen Gegenden weilenden Israeliten im Auge, und wurde er zu diesen Einrichtungen vielleicht auch durch Anfragen angeregt. Vgl. Mischn. .das. 4.3 üb'yn pp^n '3DC E3n by pomn und Babl. das. WlD^ i6lXl )'3p'l. Dass die Fertigung der Zeugen zu den Bestimmungen Gamlicls gehört und die Mischna so zu verstehen sei, bemerkt schon Raschi und Aseheri. In Babl. das. ist wohl mit Tosift. Gittin i:pnn mra n:pn JDBH "ION zu lesen, wodurch Tos. Babl. das. Sch. D'iyni erledigt erscheint. 35J B- Horiot 13 b. Hai. Gedolot liest 'pDD3 «rwip '3P.3 'in. Vgl. Raschi z. St., hingegen fehlt in II. G. der Satz, dass sie auch die Antworten niederschrieben. In den R. G. A. der Geonen ed. Corouell No. 107 ist dieses Stück aus Hai. Ged. aber in etwas veränderter Lesart aufgenommen. 'im xrbiyi Nni3 nr6 pspwV non bva b:^ iVn ci»'d X~\b wrb ab 3py»'-) m^yciy nn pns-D 'in abi fei Kümo '3 rntt-i •»pr.sS «r.^^ip '3n3 'in xiy-ne '3 p lwps« ..yi.ns 3^ n'D"C /'i |n: .. «reno »bvs ncpi ps'ob 'Di' 'i cp 'dt n b x «itmo 13 niw ^pn'D 13P3 mn (Hai. Ged. richtig 'Simp p) 'NU'Slp p 3ipy '13 TND '1 H'3 yi2 . . n'D"Bl 5*3D'l Xnbn H'311? SlX n'lt'W njl n'3 n':'y 3'*T obiys ni!? B*' }"iy "ION. Vgl. B. Joma. 87 a. Der Bericht, welcher B. Nidda 69 b von den Fragen gegeben wird, welche die Alexandriner an R. Josua richteten, scheint sich auf eine mündliche Unterhaltung zu beziehen und erinnert lebhaft an die Fragen, welche nach dem Aristeasbriefc den jüd. Weisen vorgelegt wurden. Das das. bei den pltf mi '131 '3 angesetzte VICN ist wohl nicht als ein Theil des Gespräches, sondern als eine spater in einer Schule der Antwort

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