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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1886-01-01 · 4.1886 · p. Seite 21

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
4.1886
Date
1886-01-01
Page
Seite 21 (sequence 20)
Language
German
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— 21 — begleitet Dies geschah, um dort die Ansichten und Zweifel des ersten Gerichtshofes mündlich vorzutragen. . . . Nach Analogie der ersten Satze ist in Jerusch. hinzugefügt DX rpJQt? T22 rAxitP myb Tieon Taa mix ybwm pxa \ro\tr xbsici xin rrn *6 cxi Ä nex n,w. in Tosift. lautet die Nachricht noch einfach 1"Pj6 "JiDD Tab "bin T3 'pX TO-ttf T2 S-JX "£in na^n inx "pSl Mos. Maimon, Jad, Synh. 2.8, Mamrim 1.4 folgt der Tosift. Sifre Schoftim hat nur den letzten Theil des Berichtes. '12 '3 1"1CX jX2», welcher den ersten voraussetzt. 2*) In der Mischna werden Vorkommnisse aus fremden Gegenden, die einem Lehrer oder dem Schulhause vorgelegt werden, mit den Worten angeführt: C^ar. ncxl «"TO©- Misch. Gittin 7.5, Kidduschin 2.7, Ncdarim 5.7 (die Lesart D^m ^b X2UC1 ändert in der Auflassung der Frage als eine mündlich gestellte eben so wenig wie die'etwas breitere Erzählung), Nasir 2.3, Bechorot 6.9 1"1EX1 D'D2r6 n n^t^l r\vyc. Man liest auch P.CX1 . . ■ X21 Kilaim 4.9, Jebamot 12.5 (die weitläufigere Erzählung .Tonisch, das. Vgl. Bab. Jebam 105 b constatirt die mündliche Fragehtollung und Beantwortung), Ncdarim 9.5, Edajot 2.3, 7.3, Bechorot 5.;j (vgl. Kelim 5.t X31 .. nißryo j 1 ]XCE1 ruaA «"TOTD). Die Beantwortung erfolgte ohne Zweifel mündlich. Es wird auch manchmal gesagt cr6 "1EX Taanit 3.9 S. Beza 3.5 A TOXI bxttfl Tema1? o:a:i Ax&'l. In der Erzählung Ketubot l.io nmA xw:n mvoh px^'D -pyn an cx nu ]2 pnT» n ~icx hdjx:i npwa rnwo w yxdarf man von dorn bedingten Ausspruch nicht darauf schliesscn wollen, der Lehrer hätte sich nicht mündlich Sicherheit verschaffen können. Er gab eben seiner Decision eine Form, welche alle Seiten der Frage umfasstc. S. Tosifta Schebiit 6. p!2X \*6 CXI onme ]H2 XU1D TO OX "1CX1 3"3n. In der Tosifta werden sehr viele Facta mitgetheilt, die man den Weisen vorlegte. Die Mischna kennt nur äusserst wenige derselben. Hingegen findet sich ein Fall, den. die Mischna nennt, eben so selten in der Tosifla. Die Einführungsformcl lautet hier zumeist Axi&'l 1X21 Demai 3, Terumot 6, Jebaiuot 13, Chullin 2 (onaarA Ax&'i 1X21 nopa rroe nvi.ni xvb nabn -räprA ernten. B. Chullin abgekürzt TOS* K^l ncp2 flfryo HM m) Nidda 4 (B. Nidda 22 b rAx't&'l HX2T Jerusch. D">D2n V*h fTOD X21; woraus zu ersehen, dass die. wechselnden Ausdrücke gleiche Bedeutung haben). Das Ax&'l 1X21 ist eigentlich der Ausdruck für „man fragte". Vgl. Jerusch: Kilajim 1.4. jAcCDnp j^a^D IM (crustumimun pirum) rwa'3 AxEMIxai DISSpl laSl p jniDX 1DX "inx TcAn CXT DJX J V. Die Erledigung der Frage wird entweder durch directe Ansetzung des Urtheiles fiX^ni "VPrp ausgedrückt oder sie wird durch "^CXI eingeführt. S. Jos. Dernai 7, Erubin 7, Taanit 1, Sabbat 16, Jcbumot 14, welche beide Formen.auch* die Mischna kennt. Selbst wenn die Antwort des Lehrers durch einen Boten erfolgt und nur für den Fragesteller allein bestimmt ist, wird sie im mündlichen Worte zugcmittelt. S. Tosifta Temura 2, wo erzählt wird, Gamliel sei während seiner Reise über ein Gesetz befragt worden, und habe dem Fragesteller die Antwort geheirr. zugesendet. 'TO HD tann nhtf T2 A rbtif X1H *)X p r.TOb n:»'n xb tex. (Vgl. Tosifta Kelim B. B 2. ttnn ya xi ^x ptw o^pj «na rroo mES3- Manchmal wird auch der Lehrer genannt, durch den man die Frage vor das Schulhaupt bringen Hess. Tosift. Gittin 5, Bechorot 3 TOXI ÜV33rA \xm |2 "lU'Ax '"1 Wl X31 ."TOB flVl Hl. S. Misch. R, Haschana 2.8 und B. Bechorot 30 b '2"!1? pai mif nnnea XD^O vA psnDX W '"11 "1 Dwi^jX p XJ':n '1 bw 122. Die Rcdaction des Babli führt die Fülle mit CDan W>b HI^yD X21 ein.' (Erubin 8a, Pcsachim 9a, Jebamot 46a, Chullin 53a. Doch liest man auch anders. Jebamot 59a vn mwam . pi^n^na nnx nana rwyo. Die Lesart B. Sota 47 scheint, wenn man für Josua b. Perachja. nach Jerusch C'hagiga 2.2, Synhed 6.6. Juda b. Tj,bai setzt, die richtige zu sein. '!?ya ^lnx «mioa!?»^ BHipn IV uhwv 'JO nDDW na^^ ^Xl -jama vrw. A.uf den Münzen war gar oft auch iWWpn üfywm zu lesen. Die Fassung d. Jerusch. «XCpn xm^Da^X1? n^HSH dAbTT» ist wohl kaum zulässig, da der Brief an dio Stadt gerichtet war. Jerusch. hat pariD D^n* MV Das nCBf ]a pyoif nA wird dahin zu verstehen sein, dass dieser die Absendung des Briefes veranlasste. Ji>**) Die Berichte stimmen, bis auf geringe Varianten, überein. Jerusch. Synhed. 1.2, Tosift. das. 2 haben D'jpWl bwbüS "1. Babli das. IIb nennt nur Gamliel. (A 11DXV der Tosift ist wohl in T~) tb "HDX zu verbessern.) Von dem Schreiber berichten die 3 Quellen verschieden "|^>n PjD^ Höiy Dn'iQb aiPF An -»DIO ]:nn OrpssA. Jerusch. hat x:nxb avo.; Babli xin xi:x blJS. Aus dem Umstände, dass für Ober- und Nicder-Galiläa, Ober- und Nieder-Judäa nur je ein Brief geschrieben

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