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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1886-01-01 · 4.1886 · p. Seite 20

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
4.1886
Date
1886-01-01
Page
Seite 20 (sequence 19)
Language
German
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— 20 - In Tanchuma und in Seh. Rabba wird schon der Ausspruch R. Jochanans wie der des R. Juda in gleichem Sinne vorgetragen. 12i&' *>3pö fWK }\\% DPI« h"!Dm 2P22 3'y2tf'l 3']?3 3rC3 nw ÜK nmn teinif ym mx mön DX "?ax. Die Glosse cm« meni zeigt, dass wir es hier mit der Erklärung eines alten Spruches zu thun haben. S. Buber z. St. Note 129. Als Deductionen, welche eigentlich nur den Gegensatz der schriftlichen und mundlichen Lehre hervorheben, sind uns bekannt. d) 5. B. M. 31.19 (o. St.) nvbn ibx ctos noup trpn ni meto nsin nTtwi nx 02!? cra. Wir kennen das Alter dieser Deutung, welche die Pesikta des Tobia, Tissa E. anführt, nicht, doch .scheint sie nicht in Uebcreinstimmung mit R. Akibas Ansicht zu sein. B. Erubin 54b 3"I*ü£' ]"30 növtf CiTD2 mno wirra* -iy ^jntc ^3 ns? mobi 'Jtr niiöW -sy vte^d1? om'b otk Ci*PD3. Eine Anwendung und Umbildung dieses Satzes ist der spatere R. Chisda's das. minn on^33 new TOsy ]WD3 n^pj. e) 2. B. M. 24.12 (0. St.). niscro Türo mmn cnmr6 '»nana T£\x niscro minm Onmnb. Vgl. den Ausspruch S. 6. Lakisch B. Berachot 5a. sopo •"•» min nn3"in V?X mn6 joe: m onmnb roirci g\s^ vero um* n:tpo ni msoni. In Tanchuma B. liest man i1? 203 nebnm rijt&'Bn is *?y "»2 jnpo m. Sollte die Sieile in unserem Texte die ursprüngliche sein? , f) 5. B. M. 4.9. (Tanchuma B. das. Sch. Rabb. das.) 2022^ mm ~\b HB*? I1? 2P2 wo -jj&'k onsin ns rratwi p "lex:»' rran tesnty yn* omx men ex bax .. 3"y2iy mim HD b))2V iSn p2*PD niD^ }51 3rü2 p31P3 ]na> Diese Deutung ist wohl eine spatere Hinzufügung zu der älteren bv n3 .. "jV 2D2, wie das angefügte beweist. Auch dieser Satz scheint indess im Geiste eines Ausspruches S. b. Lakisch' zu liegen, der sich nur auf die mündliche Lehre beziehen kann. (n2£'h p 'WK 1*63 "Giy'niö^ö ins 121 reiben te. Mcnachot 99b.) In dem späteren Midrasch werden auch Gründe für das Verbot angeführt, nichts von der Gesetzesforschung niederzuschreiben. Kohelet 12.12 Yp p« n3"in OnSD nv^ymin ^2 neno"inT»l, welches schon einen Gegensatz zum Schriftstellerthume in sich trägt, und einer Beschränkung des Schriftlichen auf die 24 Rücher das Wort zu reden scheint, wird noch umgedeutet. Bamid. Rabb. 14: Schreibe das mündliche Gesetz nicht nieder, denn du kannst doch nicht alle möglichen Fälle und Ausführungen anschreiben. Und wieder: Je mehr du schreibst, desto weniger Klarheit und desto mehr Verwirrung entstehet dadurch, dass du unwürdigen Büchern Aufnahme gestattest Hüb DIN» "]b CK ^1110 N2K TN min ^3 "Wl "l crrai 2in2b ^b )b hon min nsn wn:iy otso-DnsiD nsn (vielleicht 2ircb) 2022 um «6 PN3 dn -2 no3D3 (1. nach Rab. Köchelet Ende ncino) nc neno ine nntn neno nnw Tnn QnSID n21 2103'? s. f. N. Vgl. Jeruschalim Synhedcin 10.1, B. Erubin 21a, Krochmal. M. N. Hasman. 11.8, Brüll. Jahrbuch 7. S. 102. Bloch, Einblicke S. 5. --!) Jos. Bell. Jud. 2.8. Bezeichnend für die Stellung, welche die mündliche Pflego des Gesetzes der fremden Literatur gegenüber überhaupt einnahm, ist Jcrusch. Chagiga 1.8. p35t '1 .. inmnsi jnneo |\nsid ibx niQixb 1^2 no i3iß»m n 102 *6 ^min rsn °p ,n3n3 ibx Kohelet Rab. E. fasst den V. Koh. 12.12 geradezu als eine Warnung vor der griechisch-philosophischen Vielschreiberei auf. ]VD mn3 "1102 D132D HDIHD QnOD T20 inY» 1^3 "]1P2 0^3Dn ^2 neno "lHVV Nbin )3 °1DD1 OTO ]2 1DD. 2 J B. Tcmura 14b. s. f. Cap. 2c) B. Gittin 60a. Diese Toleranz geht von R. Jochanau und S. b. Lakisch aus, von denselben Lehrern, deren Schule die Deutungen für die besondere Weihe und für die mündliche Form der Tradition aufgestellt hat. S. Not. 22. 2g In Jcrusch. Synhedr. l.^niN jW'SlD vrw ->ü ^>21 b*C\Ur> pX2^ WTO ^22 CZ'Or m2H "1H21&' 1 22 im» j^^lD rn D2n scheint ein Glied zu fehlen. Die erste Ernennung erfolgte in das üntergericht. Von da aus konnte der Richter in den oberen Gerichtshof treten. So Tosift. Syn. 7 ]inbw) pni2 D&'D ebenso B.Synhed 88 a 1*1^3 im« \WV 1WI D2n Mnw ^3 {"»pTOI \*nbw Dl&'öl n^3 .. wyi D2n Niniy te. Vgl. Tosifta Schekalim 3 E. mnn H21502 im« j^»ie 1TJI3 PI .TO 3'«W. Das pni3 des Babli ist nicht sicher. Tosift. Chagiga 2 hat auch nur DB'Ol Ü2H Xinty ^2 ppiDl D'3B'l' TH. Es sind eben in der Relation des Babli Zusätze QWT\ "J3 "iON1!). Hingegen sagen alle Quellen, dass ein Mitglied der untern Behörde den Fragesteller zur Obcrbehorde

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