Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 2.1876
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 33 (sequence 32)
- Language
- German
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33 Worten (2. M. 15,26,)*°) .keine Krankheit, die ich auf Aegypten gelegt, werde ich anf dich legen, denn ich der Herr bin dein Arzf, A. Saul fugte auch den hinzu, der den Namen Gottes nach seinen Buchstaben (das Tetragrammaton) ausspricht81)". dürften auch die Worte: \>in2D XDll p "C2 mn^rb VW 1 Qr6 "icx Tos. Chagiga c. 2. j. das. 2,1. b. 15 a. in demselben Sinne zu nehmen sein (cf. Grätz Geschichte der Juden B. 4. 2. Aufl. S. 107.); Bereschit R. c. 2. lesen wir dafür: XDll p ib *]bn xnvbrb "ici« yanm *n "pru. *) Tos. Synhed. c. 12. wird zu -,D1X1 irnft noch ppni hinzugefügt, was auch von beiden Talmuden angenommen wird. B. das. 101a. heisst es: 7X2 ppri2l, Abot de K. Natan c. 36. noch genauer: '121 fftncn 'cixi renn *?y ppnro reen BTiftni. und scheint dieser Ausspruch gegen ein gewisses Verfahren der Minim bei Wunderkuren, die zuweilen wohl auch von Juden angewandt wurden, gerichtet zu sein, cf. Marc. 7,33. 8,23. Joh. 9,6. Wajikra R. c. 2. und über die Heilkraft, die dem Speichel zugeschrieben wurde, Winer Realwrtrb. 2. S. 487. Das Besprechen einer Wunde oder eines schmerzenden Körpertheils im Namen von Jesu wird erwähnt j. Aboda Sara 2,2 (Etwas fehlerhaft Schabbat 14,4.): i£Tü Küi p "wbsc n&'yc 'in p 1^-; .to: rtf? wrb) in xnx '121 p um CZ'Z xc: l1? "^X VVErb XBD -152 irx zpy Nt21, vgl. b. das. 17 a. 27 b. Tos. Chullin c. 2. Koh. K. zu 7,26. B. Akiba war ein Zeitgenosse dieses XCD 1S2 tr'X zpv oder x^:c *22 tt^x, wie er in der Tos. und dem b. Talni. genannt wird. S1) Sind die früheren Aussprüche des R. Akiba gegen die Minim gerichtet, so scheint dieser Ausspruch des A. Saul gegen die Samaritaner sich zu wenden, die in Schwur- und Gebetformeln das Tetragrammaton auszusprechen pflegten, vgl. j. z. St.: p:;2r!»o~ 'xnc \b^a [02 x:a "1 ex, de Sacy ehrest, arabe Tb. 2. S. 482, angeführt von Geiger Kerem Chemed Bd.'5. S. 103., von Kirchheim, Karme Schomeron S. 25. Aus diesem Grunde, weil die Samaritaner sich des Tetragrammaton zu bedienen pflegten, scheint man Berachot 8,8. die Bestimmung getroffen zu haben: p:iy pxi ycen-^x"ttß" Tix px piy '2"CH *?2 VBltftltr "3? "J12CH \ni2 "ViX px. Tos. das. c. ö. wird sogar festgestellt: "p2Cn D12J,' •-612 'z^zn nx yatw? -,> px m piy px (1. n nx) cao *p2cn \*vc px i*onx p:iy (l. cari nx) (lt. Jehuda Sir Leon in seinen Tosaphot zu Berachot, rw'PtPö H212. Warschau 1803. fol. 41c, zitirt die Tos. mit den Worten: '12! "p2cn TH2 IHN px piy j\xi "pren v^; Tis px p:iy "»Di: T.52\n2). AVenn es nun j. Sucka 3,11. Megilla 1,11. Ber. R. c. G6. heisst: Ctt'2 px rr,x pil? ciwi nx -p*C2f *U px Ynnx p:ij? px, so wäre man wohl berechtigt dafür zu lesen: px l^.r.x pij? ctWl PX "pw pX THHX pjij? px r.X "j-refc* VTC, welche Leseart noch R. Jacob b. Ascher, Tur Orach Chajim c. 215. vorlag. Die zu unserer Mischna: wn'nisa CiWi nx nsinn *]X b. das. 101b. angeführte Baraita: x:r\ nss plf^l filZZZ oder x;x jiK^l, wie Aruch s. v. liest, ist dunkel. Aus j. Joma 3,9. b. Kiddusebin 71a. geht hervor, dass im Tempel zu Jerusalem das Tetragrammaton auf eine bestimmte, nicht Jedem bekannte Weise ausgesprochen wurde, welche Aussprache noch eine geraume Zeit nach der Zerstörung des Tempels geheimnissvoll Einzelnen überliefert wurde. Diese Aussprache scheint nun von der vulgären Aussprache der Samaritaner verschieden gewesen zu sein, und die Baraita wollte uns vielleicht sagen, dass das Verbot lTnTnx2 cvn nx man1? sich nicht auf die geheimnissvölle Aussprache beziehe, wie sie einzelne Lehrer zuweilen ihren zuverlässigen Jüngern überliefern, sondern auf die vulgäre Aussprache, wie sie bei den Samaritanern üblich ist, die einen anderen Dialekt haben, und z. B. das in Rede stehende Verbum n:n.v wie rest oder iüX (was im Samarit. „das Tetragrammat. aussprechen** bedeutet,) lesen, cf. Geiger Ozar Kechmad, Jahrg. 3. S. 118. Kigenthümlich erscheint es, dass b. Aboda Sara 18a. von B. Chanina b. Terpdion, dem Märtyrer während der hadrianischen Verfolgung, welche Zeit gewöhnlich durch "iCfc' im bezeichnet wurde, erzählt wird, dass er den Märtyrertod dadurch verschuldete, dass er das Tetragrammaton aussprach: ity nw CETI rx Hiin nw nsnirt; soll .vielleicht diese Erzählung mit der Angabe Midr. Schocher Tob c. 36.: "ICE* bv m\ rbran ns:2 nwx trrecn cvz -ircriw r.nn *:v in Verbindung stehen? Es ist nun noch zu bemerken, dass die Tos. Synhed. c. 12., Abot de R. Natan c. 36. von unserer Mischna abweichen, indem es in der ersten heisst: ern nx r-&ff\m '121 pnsn lS^OVl 5