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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1876-01-01 · 2.1876 · p. Seite 31

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
2.1876
Date
1876-01-01
Page
Seite 31 (sequence 30)
Language
German
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31 Schüler durch kurze Lobsprüche zu cbarakterisiren suchte; den Elieser b. Hyrkanos z. B. nannte er: nse ^12 „eine vernichte Cisterae. die von dem aufgefangenen, in ihr angesammelten Wasser keinen Tropfen verliert*, und den Elasar b. Arach wiederum: *>z:rcnp;o „einen Quell, dessen Wasser durch den eigenen Zufluss immer mehr steigt und sich eiweitert". Er soll-sich feiner geäussert haben: *rzz Di:p-!ir; \z "W^so c:*nc *\zz hi\"Z'^ "ern bz iw cx L^i: ns TO TOT „Wenn alle Weisen in Israel in der einen Wagschale lägen und Elieser b. Hyrkanos in der anderen, so wöge er sie Alle auf": doch A. Saul referirt in seinem Namen: c'tc jmre n>» *pz -py ]z -nybm7*) f\zz bsrw vszn iz ex .tccc -scin yixv xzx) „Wenn alle Weisen in Israel lägen in der einen Wagschale und Elasar b. Arach in der anderen, so wöge er sie Alle auf*. Es handelt sich nun liier nicht so wohl um eiue verschiedene Aulfassung zwischen A. Saul und anderen Lehrern, als;:ewissermassen um eine verschiedene Leseart zwischen Elieser b. Hyrkanos und Elasar b. Arach. welche Xanten leicht mit einander verwechselt werden konnten, und scheint die Angabe des A. Saul zu den anderen Aussprüchen des K. Jochanan b. Sackai das.: .CZ^Z' b^zzv cr^mc "pyp "iljftx ^-"i r»x -;x r.sn -."Sficn *">C "py ]Z -)l$bs besser zu passen, cf. Ahot d. Ii. Natan c. 14. Ende. Pesikta ed. liuber ff iL 12 b. b. Chagiga Hb.74) Gittin 5,4 lesen wir: *]V?-n c\s bw azxvz'z^ - z in;\~ je»*- w inrcuc^rc-sac c^'i „Ein Vormund (der das Vermögen d^r Unmündigen zu verwalten hatte), den der Vater der Waisen (während seines Lebens; eingesetzt hat, muss schwören (beim Niederlegen seiner Verwaltung, dass er Nichts veruntreut habe), hat ihn der Gerichtshof' eingesetzt, so braucht er nicht zu schwören. A. Saul aber lehrte das Gegen!heil*. Die Worte C~;~n *pTr, rühren nicht etwa von A. Saul selbst her, sondern vom Verfasser unserer Mischna. der die von ihm rezipirte Mischna mit der des A. Saul verglichen, in der letzteren die entgegengesetzte Bestimmung vorfand: >22"> CVOT "CX inra »ZW ~Z WC (cf. b. Ketubot ^üb.j. und diese abweichende Ansicht durch cr:"n -ciac T.azazx vermerkte. Aus Ketubot i>,4. 0. Schebuot 7.8. dürfte aber zu entnehmen sein, dass der vom Vater als Verwalter eingesetzte Vormund schwören müsse.") Sucka 5.7 heisst es: ib cre\x rrr^z c'ä.i znb pftT.z rsne r.ncz'c bz vr» rcz'Z ':- j'Cn nse "frr, „Drei Mal im Jahr (an den drei Wallfahrtsfesten) hatten alle Priester-Abtheilungen gleichen Antluil an den Schaubioden: am Wochenfest (wo zu den ungesäuerten Schaubroden die .zwei gesäuerten Erstlingsbrode hinzukamen) sagte man zu Jedem (beim Vertheiien): Hier hast du Ungesäuertes, hier Gesäuertes", und hierzu lesen wir b. das. äüa:. 8P2n flSD "p^n yen "ßYl nciN blNC N-N yc~ -frn näC "/Vi, dass nach der Angabe des A. Saul man zu Jedem gesagt hätte: »Hier hast du Gesäueites, hier Ungesäuertes*. Im j. Talmud z. St. heisst es: nse "jb vi yen "b vi >sn v:n nw ycr, mfi \~i nsc ~b vj -c\x niä;:i. und wissen wir aus der bereits angeführten Baraita, dass dieser Tana A- Saul istTfi). Nun weist die Formel ») Die Worte CHCJJ *)N DTjpnn ]Z Hjnbst "fl sind ein erklärender Zusatz unserer Mischna. u) Was Geiger in seiner Zeitschrift Jhrg. 6. S. 134. darüber sagt, verdient keine Beachtung. '* ') Nach der Relation in der Tos. B. Batra c. 8.: VZW T2 muaty b'W XIX giebt auch A. Saul dies zu, nur will er auch den vom Gerichtshof eingesetzten Vormund zu einem Eid verpflichten, in Uebereinstimniung mit der Baraita b. das. 52 b. rm HT "!C1N ZpV ]Z ny^X 1 X'iTi» nzbm. Em analoges Beispiel hierzu bietet Tos. Edtijot c. 2. Jebamot c. 5. j. das. 3,1. b. 28 a. "!Eix bixv $2$ imv creix n zy ic*^ crcix v z icw "vsbx 'ci icsn pnx nyr^x -7 -212 n zb erb t>p. ••••) Vgl. die Anm. C2 angeführte Stelle rwic: n\s mirwe pw JT'P nnn KIX

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