Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 2.1876
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 29 (sequence 28)
- Language
- German
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29 "!cs p?n pzz-b rnzn mssb nbvn pzz-b pn pzz-b cnnen nr^b nrsn rca6.r6en rccrc rsr.v» nc zpp p -njpbs "! „Sechs Zellen gab es im Tempelvorhof, drei im Norden und drei im Süden, im Norden: nbcn Kssb, nrsn PZZ'i und Donnen p.zvb, im Süden: retr!? yjn. nVjyiroB^ und rv>i;n rca6: was yynress^ anbelangt, da sagte R. Elieser b. Jacob: ich habe vergessen, wozu dieselbe diente" die. Bemerkung: nrvn br*Z ]«"C rciF^ -äix binw 8CX lu)nrz> pcbir;:i jnw nr« „A. Saul sagte: Das Gemach für den hohen Prister war hinter jenen Beiden (hinter nbizn PZ'Z'^ und PCtt6), und sie alle drei hatten ein gemeinsames Dach". Schon die Art, wie die Worte des A. Saul zitirt werden, weist darauf hin, dass uns hier keine directe Antwort von A. Saul auf die Aeusserung des R. Elieser b. Jacob vorliegt, sondern ein Fragment aus dessen Mischna. woraus die Antwort sich von selbst ergiebt, indem doch yyn PZZ'b von A. Saul brxZ 'pZ PZZ'b genannt wird, und somit für den Hohenpriester bestimmt gewesen sein nmss. Im Gegensatz zu der für das Synhedrium eingerichteten, aus Quaderst8inen aufgebauten rvcn PZ'Z'b mag das aus Holz hergestellte Gemach für den Hohenpriester y$n PZ-Z^ genannt worden sein. Befremden mag es immerhin, dass wir die Worte JOlp r»vi b^'Z' NIX nur Ein Mal in der Mischna, Ein Mal in der Tosiphta, drei Mal im j. Talmud, und niemals im l>. Talmud antreffen, und lässt sich auch aus diesen wenigen Stellen nicht entscheiden, ob palästinensische Amoräer die Mischna des A. Saul noch vollständig belassen, oder ob sie nur. was wahrscheinlicher hielt), und es wurde nun die Frage aufgeworfen, ob jnfTS PZ'Z'b im Norden und C^LTIX PM PZZ'^ im Süden war, oder umgekehrt D^ÜIK r"Z PZ'Z'^ im Norden und j1~,.~*T£ PZ'Z'*? im Süden. Nach der uns erhaltenen richtigen Leseart in Middot aber wissen wir nur von Hinein südlich gelegenen Gemach für den Hohenpriester, und wenn dasselbe mit' ^"nrr.r PZ'Z'b identisch ist, so müssen die Sitzungssäle für das Synhedrium und die Käthe nahe an einander gelegen haben. Kür unsere Leseart spricht auch der Umstand, dass 1) r.bi:.~. r"CS'/ mit dem u'CH und dem daran stussendeu H/Tirn rve in Verbindung gestanden zu haben scheint, und 2) die Lage von nr.zn PZ'Z'b und CTP~i£n i~\Z'Z'^ in der Nähe des nördlich gelegenen C"r,Z'£i2n rP2 für geeignet erscheinen musste, cf. Middot 3,5. i>,*2. nvsn PZ'Z'b diente als Aufbewahrungsort für die Felle der Upferthiere. vgl. b l'esaehim 57a r>rm irpnn "izi zn rvz wzxb pN ppbr.c vn r.rsn p^z PZ'Z'bz cnsnp nrny im n:ic'{«T2 CCK'^ ClB""pm C0J.!2 TiCi? "Cl Vvb WC jmx i^nc, und wäre es möglich, dass wir Middot 5.;}. anstatt: "»ißnp nm? pnbuz ivs cz' nrsn PZ'Z'b \z-.p r.^c pro: ivs nben PZ'Z'b zu lesen hatten; nvnp rmy pn':c vn zv nnen pzz-b. Die Baraha Menachot 21b.: Pzvbz n:ir: rbrzn rreipe 'Z2 ow-,p nmj? pnVie -btzn PZ'Z'bz nzvz b'Z' wx-ci z-zzn 1z: 'pyi nten dürfte dann damit übereinstimmen, vgl. die Tosaphot das. Jedenfalls ist der Grund, dass ~,cn PZ'Z'1 und nr.sn r;z,c? neben einander sich befanden, darin zu suchen, dass die Häute der Opferthiere, damit sie sich besser halten und gar werden sollten, mit Salz bestreut wurden, cf. Sichre Sutta, zitirt im Jalk. I, 745. b. Schabbat 75 b. Gittin 22a. Der Ausdruck nr® ist dunkel; die Erklärung hierfür b. Joma 35a. und bei K. Schemaja z. St. kann nicht befriedigen. Man könnte vielleicht au das arab. T.3 , vestimentum pelliceum* denken (vgl. Est. Par. Kaph. Waph. fol. 125b. und die Erklärung für JCms Lb. Nidda 17a.] bei X. Ürüll Jahrb. das. S. 79.); Tos. Aboda Sara c. 8. findet sich KTIB (wofür wir j. das. 4,13. *W bv wp-.D lesen) im Sinne von "läix „Vorrathskanimer", und so könnte es möglicher Weise mit dem arab. nr© in der Bedeutung von „copia* in Verbindung stehen. 7") So lautet die Leseart in den Talmud-Ausgaben, bei H. Schemaja, b. Joraa 19a.; in den Mischna-Ausgaben heist es 'in yvnv mnx nrrn x^m bna jnr nrffb.-jew ^inic wo xmi zu streichen ist. Ascheri, dem die Schwierigkeit nicht entging, dass die Worte des A. Saul sich nicht eng an das Vorhergehende anschliessen, bemerkt in seinem Commentar z. St.: /VJ&'SJ ^2^2 Jtn^O zpr p upbx mx ^p xvi.