Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 2.1876
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 26 (sequence 25)
- Language
- German
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Pea 8.1. lesen wir: PnWKn izbw Zpbzi ppiö D"!K f?2 WNö „Wann darf Jedermann aufklauben die Nachlese, (auf die sonst nur der Arme ein Anrecht hat)? Wenn bereits über das Feld gegangen sind die PWe: „die Greise"6*) (als die letzten Nachzügler, die alles Zurückgebliebene sorgfältig aufsammeln, und hinter denen kein Armer mehr sich direct am der Nachlese willen aufs Feld begeben mag. um nicht Zeit und Mühe umsonst zu verlieren), und hierzu heisst es im j. Talm.: reans'O $mp nyi bixv sex ,A. Saul nannte dieselben Offenbar handelt es sich hier um die richtige Aussprache eines bereits veralteten Wortes einer Halacha, die in verschiedene Mischnasammlungen aufgenommen wurde, in die eine, wie in unsere Mischna mit der Benennung P-tt'ic:. und in die andere, wie in die Mischna des A. Saul mit dem Ausdruck rmnvc, und es geht jedenfalls daraus hervor, dass von A. Saul eine Mischna existirte, die Varianten zu anderen Mischnajot darbot. Schekalim vi. heisst es: yn psec nteen nvA mm -yn n*hvxv2 cxsan wbzn bi nsrem .-,2^:^-1 bzn p pn pint: pi2 "xik i -yxc "1 n:n p"bv \myv *p~2 kW pwe nV?y PTZp4? pnvcn „Alle Geräthe. die gefunden wurden iu Jerusalem auf dem Wege zum Tauchbad« waren als unrein, auf dein Wege vom Tauchbade, als rein anzusehen, weil ein anderer Weg zum Tauchbade und ein anderer von demselben führte6'), so leinte R. *Meir, R. Jose hingegen sagte: Sie Alle waren als rein anzusehen mit Ausnahme des Korbes, der Schaufel und des Hakens, die bestimmt sind zum Gebrauch für Gräber", und hierzu bemerkt wieder der j. Talm : piss n»ns x^.ip rrn bixv sex, dass A. Saul die nsno genannt habe pes.«) A. Saul stiniir.tr also mit R. Jose iiberein, nur hatte er in seiner Mischna für ns^-C den Ausdruck pi2S. ,;-') Diese Bedeutung d.s Wortes ergiebt sich aus dem j. Talm. /. St.: jCIS' 1S*1pj tfidb pHT TN =)*cs pxz pic ir p-vit-c: -ck" ]ne -nric-ir ";p «:n p*« "ci *pc2 rv*a \r\v 'is-ic: ^2 /ir mens snci vwzn p nst» rrr. nu p pnr» 'i *ci psei p^cü'cc \rw rwu 'cjh jxci dt-: xbx v»ns^ i:\Ni n^s kvie' ^2 wöj p^n s^i rp:tF nyc-i -nnts'o cpizi 12% aus j. das 4,3. , ^sc r.n:c:i mpi:vr. ^se p.isrci pip*:cn ^20 inwz nn:?22i pisra inza cr>2 nvjas *a aus b. B. Mez. 21b. *Tirp»N VHi*- \:r,V '-! \NC; von der anderen Erklärung des b. Talm. das. durch ^p1? "DZ v£)pb. die dem Besch Lakisch zugeschrieben wird, findet sich im j. Talm. Nichts. Die Etymologie dieses Wortes i>t dunkel, und wissen wir nicht einmal genau, wie dasselbe lautete. Was Mussaphia und Fischer s. v. dafür angehen, mag dahingestellt bleiben. Aus den Worten: P'iir'r^ "»in "jP P^SO Plü'ic: ^P "»"^P P"1^ wäre vielleicht zu entnehmen, dass auch für un sere Mischna die Leseart P^ü"C2 nicht Verstand. Derartige Verwechselimgen bei ungebräuchlichen Worten kommen nicht seilen vor. vgl. j. Schabbat 5,1. ^pilb ^P "jP P^ ^ID^ (cf. Aruch s. v.), das. 0,2. p*mtr "on "jp PW Pinne w «:n p^* puto ros?sT» ebrn, das. 5,4. pe\c ssr» b?»r\ bwi \;p »:p }V2V ^p ":p p\s u. v. A. * Ci) Diese Erklärung ergiebt sich ans b. Pe?achim mb. Maiin. in seinem Commentar zur Mischna liest: ]P^y jPT'Tr ^15% und giebt eine andere, minder passende Erklärung; seine Leseart findet sich auch im Mischnatext des j. Talm. und bei K. Ob. de Bertin. cf. K. Jomtob Heller z. St. 64) J. das. werden diese Wrorte erklärt : nsno ]SD piS'sVnen WH» piB'S ]SO nmpn pxn PN ns^C CT ,der Eine nannte es piBS. weil es Aehnlichkeit;hat mit einem Nagel, einer Kralle (vgl. das griech. ovp| und das lat. unguis, ungula in der ttdtg. .Haken, hakenförmiges Werkzeug"), der Andere nannte es nsno, weil es den Stein nach der Begräbuissstätte geleitet* (vgl. hierüber Tos. Oholot c. 3. Ende, Tosaphot Ketubot 4 b. s. v. "•y. Matth. 27,60. 2e>,2. Job. 11,38. und über pi2S Aliot d*R. Natan ed. Taussig S. 29. jD^iyci mssp PPCD bwn pn^ nz^K-m bn: bv pisis nvnp pn: rbm nn« nsn pn^, ferner Schemot R. c. 37. bvo "i-i vix P^2 "uPn'? piEsn PX bzx vbv msn nnw o^bü (Aruch s. v. las auch so Waj.«/c. lo.t wo es in unseren Ausgaben fälschlich heisst T»2N PN ~Pr6 PX np^), Tanchuma Pekude, Tos. Schabbat c. 15. j. das. 17,1. cf. Aruch s. v.; bü in Verbindung mit nsn» finden wir noch Tos. Teharot c. 8. (b. Chag. 20a.) j. Scbebiit 3,2. Bar. R. c. 46. Waj. R. c. 23. Bam. R. c. 15. Im Trakt.