Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 2.1876
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 25 (sequence 24)
- Language
- German
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25 mäss den Anschaunngen der damaligen Zeit soll er es für ein günstiges Omen gehalten haben, wenn das Wetter am Wochenfest hübsch ist: bzb ns* "ins ms; bv E lv nc» buttf *GK rhu n^n.«0) Wir wollen nun zu unserem eigentlichen Thema übergehen, um aus wenigen uns erlialtenen Angaben darzuthun. dass eine Misckna von A. Sani vorhanden war, die Varianten zu anderen Misclinasammlungen darbot, und von R. Jehuda Hanasi bei der Redaction unserer Misclina bin und wieder benutzt wurde. Kidduschin 4.1. zählt die Misclina zehn hinsichtlich der Abstammung und Familienreinbeit von einander zu unterscheidenden Klassen von Personen auf, die aus dem babylonischen Exil nach Palästina zurückgekehlt wären: Aaroniden. Leviten. Israeliten, entweih'te Aaroniden. Proselyten. Freigelassene. Bastarde. Xetinim. im Concubinat Erzeug«e und Findlinge: toxi t>w *-tod rrrrn ,T: ^n ,:rc mary< Hientuf giebt die . Misclina die halachischen Bestimmungen in Betreff der gegenseitigen Beziehungen der verschiedenen Klassen zu einander für das Eingehen von Ehen genauer an, .lefinirt dann die Begriffe y*rv und ""^'uN. dass unter Ersterem der verstanden werde, dessen Mutter zwar bekannt, dessen Vater aber unbekannt sei,6') indess bei ^icx „dem Findelkind" jO pwn) weder Vater noch Mutter bekannt seien, und fügt zuletzt die Bemerkung hinzu: *pr?2 *p*PZ'b a^p rm b%xv ses» dass A. Saul den '■pvw genannt habe ""pni, d. h. dass er für "»p'PvT den Ausdruck 'pvu („dessen Abstammung untersucht werden müsse") gebraucht habe. Es müssen also hier R. Jehuda Hanasi zwei Misdmajot bekannt gewesen sein, gleichsam vorgelegen haben, die eine mit der Bezeichnung 'pir». die andere, die von Ä. Saul herrührte, mit der Benennung ,pl"C und er rezipirte die erste mit dem Hinweis auf die Variante in der zweiten. Die Mischna 'iri^-is iby pcr/P nsm. die b. Kiddusch. 75a. Jebam. 37a. auf Hillel zurückgeführt wird, muss also bis auf den abweichenden Ausdruck ^'"2 in beiden Mischnajot gleich gelautet, und diese somit einen'höheren, gemeinsamen Ursprung gehabt haben. b. B. Batra 147a. Tos. Aracliin c. 1., \\i<- sie noch R. Hai Gaon vorlag, vgl. Rga. der Geouim Schaare Teschuba No. S5., ed. Lyck No. 1< »7; in den Ausgaben der Tos. fehlt dieser Passus. Im Mischnatext des j. Talm. Kidduschin 4,11. und in der „Piska" der Geiuara das. lesen wir: T!p r.2Di j£D bzl TCn V2 PX DIN* üb b'XV 8CN DTC'C p»S lt'\X (piW pitt JCX c^cen urvz pn D^c;n n*vvn pn enenn leirc -äix mir.: püD^ n:cw ]n:ew» ^i:ni nyn 'Ol D'TCn pn. Stünde nun diese Leseart fest, so würden wir einerseits noch einen hagadischen Ausspruch im Namen des A. Saul verzeichnen können, und andererseits einen schlagenden Beweis dafür haben, dass A. Saul nicht später als R. Jehuda zu setzen sei. Allein in den Mischna-Ausgabeo, dem Mischnatext des I). Talm. uud Trakt. Sopuerim c. 15. lesen wir: cns-c p»ä uns pnu i>-tf i>mu JCX (im Trakt. Soph. ],rlT3 SCN cm), und so sonderbar auch diese Leseart uns erscheinen mag, so wohl wegen des Gleichklaugs von pn: JON und N^: 5C»\\ als auch deswegen, weil pTJ sc» p"S noch Einmal wenigstens vorkömmt (Esther R. zu 1,1. Midr. Abba Gorion Anfang Jalkut II, 1044.), mi iCK aber nirgend weiter genannt wird, so sind wir dennoch nicht berechtigt 'dieselbe' für falsch zu halten. Es ist jedoch zu beachten, dass R. Isaak Or Sarua 1. S. 44b.'auch im Mischnatext des babyl. Talmud: b\W *2X OWD 101K p«S tf\x jmu tese gelesen hat, und so scheint diese Leseart immerhin die richtigere zu sein. Einen ethischen Charakter haben auch die Worte des A. Saul B. Mez. 6,7.: nniB) rrr« kw *jsd Im vbv PD1S TOWfc (1. TO T>CT PT.® nwtt. Vgl. Ascheri. die Schitta z. St. uud Tos. c. 7. Ende), feiner Tos. B. Batra c. 2.: üb *WBr KSK •ei i-nn nsra no nxm ipura *t »to na n-n bsr nsn ia» nw d"in nns'. «) et Tos. Ketubot• c. 1. Ende j. das. 1,9. b. 13b. 14b.; Esther R. zu ^npvr Ppw '31 CM 2X ab px '2 TC* tWl (TPDX) ist nprir im Sinne von 'Sic« gebraucht.