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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1876-01-01 · 2.1876 · p. Seite 23

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
2.1876
Date
1876-01-01
Page
Seite 23 (sequence 22)
Language
German
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23 vor: dass man im Talmud den Kamen nicht mehr genau kannte, ergiebt sich aus dem Zusatz tfö-l rt? *">CN1.*>) Aber auch der Name Nanos kömmt in der talmudischen Literatur ausserdem nur noch bei „R. Simon b. Nauos* vor, und wäre es möglich, das Abba Saul (b. Nanos) ein jüngerer Brader dieses ß. Simon war. Freilich kann dies Alles nur als eine Vermnthung angesehen werden.51) Yon bedeutenderem Interesse als die äusseren Lebensverhältnisse des Abba Saul und dessen angebliche Statur ist für uns aber seine geistige, sittliche Hoheit, sein inneres Leben, das sich uns erschüesst in wenigen hagadischen Aussprüchen, die uns in seinem Namen, zumeist in Beziehung zu einer Halaeha oder zur Erläuterung einer Biebelstelle überliefert werden. In der Mechilta zu 2 M. 15,2. werden verschiedene Erklärungen zu dem Worte N"ii:ni angeführt und darunter auch eine von A. SauL die weniger in exegetischer als in sittlich-religiöser Beziehung ihren hohen Werth hat: sie lautet: np-x ]i:r»l oim sin no \b rura (Säne» bwv KSK ji:m Dim. A. Saal dachte sich also das Wort miüx zusammengesetzt aus und Nim (cf. Bascbi Schabbat 143b.) und interpretirte hiernacli: „Er ist mein G. und ich will sein wie er. ihm ähnlich durch Barmherzigkeit und Milde." Ganz in demselben Sinne erläutert er Siphra zu 3 M. 10,2. die Worte: „Heilig sollet ihr sein, denn heilig bin ich der Ew., euer G." durch das Gleichniss: wnb *ivbv ne mfic bur x^cs "J^cb npnc53). «dass die Umgebung des Königs nach dem Könige sich richten muss." Den Vers Ps. 10.17. „Den Wunsch der Demüthigen hörst Du. Herr. Du richtest auf ihren Sinn, es horcht Dein Ohr" deutete A.Saal Tos. Berar-h. c. 3. b. das. 31a. auf das andächtige Gebet, dass, wessen Sinn gen Himmel gerichtet ist. dessen Gebet auch erhört wird. vgl. Mechil. z. '2. M. 19.2. M) Juchasiu ed. Filipowski S. 32. hat HZV.ü HTD ^lNLV NZN. und es muss somit eine Leseart KPCIC P'ZC bWP *CS rö "nCKl gegeben haben. Wahrscheinlich hat Zacuto diese Leseart bei R. Zeniach h. Paltoj Gaon vorgefunden, den er zweimal das. zitirt. Kr selbst führt S. 101. aus unserer Stelle an: ~!2 n1? 'HCNl ITC ~C iCN und scheint ";\\*LV gar nicht gelesen zu haben. 51) b. Ketubot 87 a. wird noch ein Abba £ai:l erwähnt, der nach seiner geachteten Mutter D'HC SEH p genannt wurde, sonst aber nicht naher bekannt ist. Vornehmen Frauen wurde bekanntlich die Ehrenbezeichnung NCN. entsprechend dem Mihiner-Titel verliehen, cf. Semachot c. 1. j. Nidda 1,5. b. Bcrachot lCb. Sonderbar ist es, dass wir bei Allen, die Saul geheissen, nur den Ehrenamen „Abba", nicht aber den Titel .Rabbi" antrelfen. Tos. Nidda c. 8. Sichre zu 5 M. 19,9. muss bttat? K2K für *ywsff "1 gelesen werden, wie es auch b. Nidda 61 a. j. Maccot 2,7. richtig heisst. Koh. B. zu 12,9. ist min TÜW "l für min ^lscsp "\ zu lesen, worauf bereits R. Jechiel Heilerin Sed. Hadorot s. v. aufmerksam macht 'Sonderbar ist es ferner, dass Einige von ihnen nur ein einziges Mal in der talmudischen Literatur genannt werden. Für *3in p Vw *CX Tos. Mikwaot c. 3. muss offenbar "»jin p "»DP &CSC gelesen werden, wie es auch R. Simeon Mikw. 3,4 hat: für "1 ü&'C TC1N bwv N2K Jalk. 1., R. 341. muss gelesen werden. TflWK '"1 Citvc TD*c pn *CN cf. Mechil. z. St, und R. Jechiel Heil. das. s. v. pn JON. **) j. Pea 1,1. Trakt Sepher Tora ed. Kirch c. 3. nervi, Trakt. Sopherim c. 3. )b norm übereinstimmend mit b. Schabbat 133b. V? nen m. was zum folgenden fin« *)K besser passt. M) bv «rbes anstatt "fxh K^Vcs haben Jalk. und R. Ahr. b. David in seinem Commentar z. St. nbv no für rrbv HCl hat ausser den bereits genannten auch R. Simon in seinem Commentar z. St, npno findet sich in den Textansgaben und bei R. Simon, während Jalk. und R. Abr. b. Dav. rono haben. ngn in der Bedeutung „nachahmen* kömmt noch vor (Jhullin 2,9: jTOn nx npn* xbv p narp »b. und ergiebt sich die Erklärung aus der Umschreibung der Tos. das. c. 2. durch Ip'DHl ^pm na iw&b *»D p mr A vgl. jedoch Sachs, Beitr. I. S. 48. Geiger, Zeitschrift für W. u. L. Jahrg. 9. S. 19.

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