Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 2.1876
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 17 (sequence 16)
- Language
- German
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17 richtet sich IL 3. mit den Worten: CHd irctn Tpn bx \2bvnb 12 p^nn»' -jeijrn 'Gl rnw '•»'in nr.2Bn:w; Mischna 3 gehört also za M. 2. Aof '1=1 nrsw Wi M. 3. wiederum bezieht sich M. 4. rmw Wi ]n ifoc, und so dürften w auch M. 4., wie die vorangehenden drei Mischnajot, dem ILMeir zuschreiben. Nach der Erklärung des j. Talm. zu M. 1., dass bv -snsn 2p 2p W miwi noiy f?3 nrcBf One« ic'2 T522H pp pyrw mit der Ansicht der Schammaitischen Schule in M. 5. ron teb '11 D«3]6 D^ClXtF2 zusammenhängt, konnten wir auch M. 5. auf R.Meir zurückfuhren. Die Xummern 1. 2. und 3. finden sich wieder Beza 1.1 und 2. Wenn es uns aber schon für Edajot störend erscheint dass rcrcrrr ycn\ rW22 *W D^CW UT2 Nummer 2 den Zusammenhang von E">2 mbuip rare: Nummer 1. mit Ii "»2 «pjn rrncnirn Nummer 3. unterbricht, so drängt sich uns für Beza noch die Frage auf. wozn fiberhaupt ' "Ci IVT22 TiNtr daselbst aufgenommen ist, und da freilich scheint es uns am natürlichsten anzunehmen, dass diese drei Nummern deswegen in Beza zusammen gelehrt wurden, weil sie ebenso in Edujot lauteten, dass sie also aus Edujot herübergenommen wurden. Es mag nun allerdings autfallend sein, dass während sonst die Mischnajot in Ed. aus den anderen Traktaten gesammelt und zusammengestellt wurden, die drei ersten Nummern aus Edujot in Beza entlehnt sein sollen; es tritt uns aber noch eine andere, grossere Schwierigkeit entgegen. Aus bzan mcix V'2 ü ^2 ruPS bzsn üb cnoiK n :i Nummer 1. sollte man nach der einfachen Erklärung entnehmen, dass die Schule HilleFs hinsichtlich des Verbotes von nspic erschwerendere Bestimmungen als die Schule des Schammai getroffen habe, aus den folgenden Mischnajot in Beza aber: bvc1 üb C^C'X v?'2 2spb "6>n ns pbui: ]\x crcw V2 ,buü rm m ^;;\si "c^* cncix n :i cv> ~iy2c VjVj p cx vbx n'c *cy p ex *6x üto 561 jD^r.r, "»ibS -nrn rx jw: j\s crc\s ti* 2 ,p-we'.T2i iwz vby pTno n 21 "nsc geht hervor, dass die Hillelische Schule hierbei erleichterndere Bestimmungen als die Schammaitische getroffen habe, und R. Jochauan bemerkt b. das. 9 b.: r.ira'H nsbroc, dass die Angaben einander widersprechen.51) Dieser Widerspruch ist aber, wie an manchen anderen Orten, 31) Nach b. das. sind die Worte nirilTl r^r.'O auf Nummer 3. zu beziehen; vgl. Tosaphot das. s. v. und b. 3 a. 12X& ppS'C CX'C rTO "*.2B pr/P -1 rfsa wonach es bei Nummer 1. sieh gar nicht um TöplC handeln soll. Es wäre aber au. h aus xvi ]2,C r,^Z "SSNIP C-lCl Nummer 3. zu entnehmen, dass die Schule Hillers das Verbot \«n nspie in einem umfangreichen Sinne anerkannt 'habe* Für das Verständnis* der Mischna selbst wollen wir bemerken, dass nach dem Sehammaiten R. Elieser iryc \^z";b "sresw rzirn PN pr.n r.'se nv*s'2e. cf. Schabbat 10,1. Pes. 6,1. 2. b. Beza 28 b.. und dieser Ansicht würde entsprechen r.22M np-52 "jisrP £ ^2 rpr. CffllKl während "5DX2 mD2^ nach der Schule des Schammai nicht statthaft ist, cf. Chullin 88b. Nach der Schule Hillers wiederum ist "CM rxczb gestattet, aber nicht .iZ'^Z roK/l ip~2 "flBr6- Der Text unserer Mischna scheint aber corrumpirt zu sein. Wenn sonst bei nE'Btfl rennte der Wiederspruch dadurch zu heben ist, dass die Namen oder die Ansichten der Autoren an Einem Ort mit einander vertauscht werden, so ist eine derartige Emendation hier weniger zulässig. Die drei ersten Nummern dürfen keineswegs auf eine solche Weise emendirt werden, weil wir sonst keine H2 V2 ^p hätten (cf. die Meinung der Tosaphot das. s. v. "JOS? Ende: ntMWi ns^rnc" OHp rwiMi myen ^b nb rülö" ^.ttb v% wonach die Mischna in Edujot als auf einer «irrigen" Verwechselung beruhend ganz unbeachtet bleiben müsste). Aber auch die darauf folgenden Mischnajot lassen sich nicht leicht dergestalt emendiren. Sollen wir anstatt •121 tciw tob; cnei» n'si '121 bw »b chgm v 2 lesen '121 nsy cnew iy 211i2i onoix n 2, so müssten wir anderer Schwierigkeiten ungeachtet mit der Schule HilleFs beginnen, indess bekanntlich die Mischna bis auf wenige Ausnahmen, die begründet zu sein scheinen, di* Ansichten der Schammaitischen Schule zuerst referirt. (cf. j. Sucka 2,8. b. Erubin 13 b. uod die Ausnahmen Pea 6,5. Sacka 3,9. Gittin 4,5. Edujot 1,13. 14. Oholot 5,3. Miscbnatext j. Schabbat 21,3.) Sollen wir aber anstatt der Namen die Ansichten mit einander vertauschen und lesen n 21 '1211CW TOP cnew V 2 3