Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 2.1876
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 15 (sequence 14)
- Language
- German
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15 bangen also miteinander zusammen, und wenn M. 6. und 7. dem R. Meir angehören, so muss auch M. 4. von ihm herrühren, und da diese Mischna wiederum sich eng an die drei vorhergehenden Mischnajot anschliesst so haben wir überhaupt den ganzen Perek R. Meir zuzuschreiben; denn M. 5. gebort auch in den Zusammenhang.21) Freilich hätten wir dann die im Namen des R. Elieser angeführten Ansichten in M. 3. und 4., und vielleicht auch in M. 5. als spätere Zusätze davon auszuscheiden. Nummer 19 p«r.o "n Zi p-sas v 2 nzv rbzbz ist für Edujot unverständlich, da aus diesen Worten nicht abzusehen ist um was es siel» handelt, während es sich Maaserot 4,2. aus dem Zusammenhang ergiebt. dass vom Verzelmten die Rede sei, und so müssen wir die Stelle in Maaserot als die urspüngliche betrachten. Nummer 18. ]™TiD «T21 p^s w '= rvsna po findet sich nicht weiter in der Mischna, in der nur gelegentlich zwei Bestimmungen über die Schaufäden besprochen werden (Menachot 3,7. 4,1.), wird aber erwähnt in der Baraita Menachot 40 a. und Trakt. Zizit ed. Kirchheim Anfang.26) Nummer 17. wird Keiitot 1,0. ausführlicher behandelt Nummer IG. findet sich wieder Ketubot 5.6. Nummer lö. bildet einen integrirenden Tlieil von Jebamot 3.1—9. und haben wir somit alle diese Mischnajot bis auf einige Zusätze-7) dem R. Meir zuzuschreiben. Jebam. 3,9. "C1 ]TiJ< '3 wird auch im j. Talmud direckt auf R. M»"ir zurückgeführt2") Beachten wir nun dass diese "Cl "llJ/'^N- Diese Mittheilnng des lt. Jehuda im Xani'-n des II. Elie?er scheint (wie es schon Mahn, und R. Obadja de Rertinoro etwas abweichend vom bab. Talmud aufgefasst haben cf. j. das. 3,6.) in engem Zusammenhang zu stehen mit dessen Angabe, dass die adiabeuiseli« Königin Helene nur 14 Jahre Nasiräerin gewesen wäre. Es sollte sogar scheinen, dass diese Mittheilung des R. Jehuda im Namen des Schammaiteu lt. Elieser auch in enger Beziehung stünde zur Ansicht der Schule des Schamraai in M. 0., welche Beziehung nach einer bei R. Jesaja de Trani und Meiri zu Xasir 20a. erhaltenen Leseart (n?c:n SCTiH jors p*. in r.V? ^"»D CV> ClPÄ'l ü*ZW "l pciu B'M, auf welche Leseart bereits X. Rrüll. Jahrb. f. j. G. und L. Jhrg. I. S. 7f>. aufmerksam macht) vom b. Talmud anerkannt wurde. Es wäre demnach vielleicht nicht unrichtig anzunehmen, dass die ursprüngliche Leseart der M. G. gelautet habe: C^iP *6x fiTT: n?.*n xb mirp ") lex. welche Zahl 7 möglicher Weise nicht genau zu nehmen ist. Ä) Die M. 3. und 4. spricht von Einem, der das Xasiräergelübde abgelegt und dann sich veruneinigt hat, M. 5. von Einem, der vom Anfang an auf unreiner Stätte, auf einem Begräbnissplatz, das Xasiräergelübde gethan, und M. 6. von Einem, der ausserhalb Palästinas, also an einem nach sopherischer Bestimmung levitisch unreinem Lande sein Gelübde ausgesprochen. 2C) In letzter Stelle heisst es nur 'in pElD ß'"2 pDI, weil aus dem Zusammenhang bereits hervorgeht, dass von Sehauföden die Rede ist, vgl. noch Siphre zu 5 M. 22,12. *7) In M. l. isp3p c-new »«p^D^cw pa^eis -nj>b« n. M. 4. ieid pyet? ~»t M. 9. i"Pji&6 yb)nl nSTVJff *Pfi6 CZ"D "XlX jlpsyi. M. 1. kehrt wieder Ed. ö,5., wo die zwei W 2 'blp fi"2 ^Cim im Namen des R. Elasar angeführt werden, und ist daraus, dass die Mischna das. nichtdirekt die Worte des R, Elasar iuittheilt 10~p CM mcr\T vbl Hl^n ibx nn '1-1 '1 IXW Ü*"!C1X H21 lö^p' D,"!CW V 2. sondern die Mischna in Jebam. "W/X '1 IX'W 1D"1P CM •Cl ganz wiedergiebt, klar zu ersehen, dass die Mischna in Ed. hier die bereits überarbeitete Mischna in Jebam. aufgenommen hat 28) In der Tos. jedoch c. 5., die hier etwas verstümmelt zu sein scheint, heisst es: 'DI jTiX '3 Tl TöW m -T3 HjÄ* -1 W TT Der Uebergang von M. 9: nei IWT.X OWIM CVIX W m* tw vby .tc«i *wn rntts vhs mex n rr. w Ver wro nre -2 t,w fno ins auf M. 10. dwd rww vn csn rac nwewer?» vn an* rw ctfb cot. ltoc ct» w wrp» *C1 nrr,n» fiBtt ist nach der Fassung unserer Mi?chna kaum zu erklären, weil gerade die wich-