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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1876-01-01 · 2.1876 · p. Seite 12

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
2.1876
Date
1876-01-01
Page
Seite 12 (sequence 11)
Language
German
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12 auch ursprünglich aus dessen Schule hervorgegangen. Durch den Grungsatz "Y»xo *i jTOno CPD gewinnen wir einerseits eine sichere Basis für unsere Mischna und andererseits eine deutlichere Vorstellung von der Mischna des R. Meir. und so wir etwa an einzelnen Orten darzustellen vermöchten, in wie weit unsere Mischna dem R. Meir angehört, und in wie weit sie mit anderen Bestandtheilen versetzt ist, könnten wir auch hesser einsehen, wie unsere Mischna aufgehaut und entstanden ist. Als Beispiel hierfür sei es gestattet Eine Stelle anzuführen, die nach mehreren Seiten sich abzweigt. Edujot c. 4. werden die Differenzpunkte zwischen den Schulen des Schammai und Hillel der Reihe nach aufgeführt, bei denen ausnahmsweise die erste erleichternde, die andere erschwerende Bestimmungen getroffen hätte (H-'TCinci B>"2'VipG Cn21 1^>X)- Summiren wir sie zusammen, so ergiebt sich die Zahl 22. In der Tos. das. c. 2.. übereinstimmend mit j. Beza 1,3. Sota 3,8. Xasir 4,6., wird aber ihre Zahl aiisdrficklichlich auf 24 angegeben. So viel ist gewiss, dass die Tos. noch dazu zählt cncix n 21"Vi:2 1:2 PX "PID Otx ]\x DnoiK p.n:2 Hj2 px rmo n&'xn pxi) tt:2 H2 rix ino t^xn,16) welchen Punkt die Misch. Edujot nicht berührt, und so hätten wir für die Tos. noch Eine Differenz aufzufinden. R. Abraham b. David in seinem Commentar zu Ed. c. 4. Ende nimmt daher an. dass in der Mischna 23 Differenzen sich fänden, indem er Misch. 5. t£' 2 r? & uT£ix n 21 T>r2 ib po vcm )b j\s* Q^cis w:z\ vzn o*o p;V i!?i2 nncix n zi nbb& ib t5">i ib rr» ctdix für zwei zählt, und in E"52 V? un eine x^ip Dv:yb erblickt. Diese Ansicht ist aber unhaltbar, weil in den vorangehenden Mischnajot es fachgemäss lediglich auf rP2n bvzb xbip ankömmt, und nrcip irx als xbip angesehen wird; eher könnte man noch iV pxi ircn ib ]\s für zwei zählen. Misch. 8. kann W2 102»PJ pbcir »T'2i pTSTG nicht als eine besondere Diüerenz angesehen werden, weil diese Bestimmung nur eine Folge der das. früher genannten "21 zv.xb pi?sn rx p-VPD &'-2 ist, und so müssen wir einen anderen Ausweg suchen. Misch, lu lesen wir p^na n.21 p.ElS Z'2 P2&' rbzbl. und in der Parallelstelle Maaserot 4,2. wird hinzugefügt TZrb nibrb rkzbzr* px Epibr. HX "5C1X mw *1 Ttrjps« brx1 xb- Hieraus wäre zu entnehmen, dass nach der Angabe des R. Jehnda man nicht nur bei ra? P^rbz. sondern auch bei T2r,b rvbvb rbzbzn rx Epi^n (nach der massgegebenden Ansicht der Schule HilleFs) vor jeglichem Genuss den Zehnten absondern müsste, und wir hätten somit auch bei rcnb rte*; rhzbzn rx cpibn eine Differenz zwischen den beiden Schulen zu verzeichnen. In der Tos. das. c. 3. Ed. 1. c. lautet der Bericht abweichend P*?2^>2 -y bix"1 s6 snzrb rbzb rbzbz cpbcn -cix rpn icsyb bbn -ici« min' n p*nc n 21 pt:is it"2 r.2it*n "CIN ron icsj& ^.cix rnirv» 1 I7) und es erhellt daraus, dass nach einer Relation die Differenz der beiden Schulen statt fand 1. bei P2ir rhlbz uud 2. bei rbvb nb-bzn rix Epbcn l"!2r,V. indess nach der Mittheilung des R. Jehuda die der Hillelischen Schule zugeschriebene Ansicht nur Hillel allein angehöre. Wir hätten also hinsichtlich des -Verzehntens" zwei Differenzen zwischen den beiden Schulen zu registriren, und die Zahl 24 wäre für die Tos. erklärt. Es wäre nun die Frage aufzuweisen, von Wem wohl die Aufzählung dieser 22 oder 24 Differenzen herrühre? Schon daraus, dass die Misch, das. c. 5. noch andere derartige Differenzen im Namen des R. Jehuda, R. Jose, R. Simon und R. Elasar anführt, wäre man berechtigt zu folgern, dass die früher c. 4. genannten dem R. Meir angehören: es wird uns aber M) In den Ausgaben ist der Text corrumpirt O'HCIX n 2 IPÄ'X PX "YHO D1X rx OVIOIX W*2 -Ni2 1:2 PX THQ C-iX j'X, vgl. aber Tos. Nasir c. 3. Misch, das. 4,6. «) Das darauf Folgende 121 P2fc» pfo rrajn &pcb C^pcc Q'Jxn -rayen enthält kein neues Moment, und kann daher nicht hier in Betracht kommen.

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