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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1876-01-01 · 2.1876 · p. Seite 11

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
2.1876
Date
1876-01-01
Page
Seite 11 (sequence 10)
Language
German
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it über dieselben zu gewinnen, ist uns allerdings noch gewählt, indem die Mischna selbst sie öfter andeutet und die uns zu Gebote stehenden Baraitot wie die Aussprüche der Arooräer darauf hinzuweisen pflegen. Von besonderer Wichtigkeit sind uns hierbei die b. Synhed. 8Ga. im Namen des R. Jochanan») mitgeteilten Worte "Vxc 'S frone DPD, dass unserer Mischna die Mischna des R. Meir zu Grunde liege, welche Angabe an mehreren Orten des b. Talmud vorausgesetzt wird, und durch vielfache Belege ihre Bestätigung findet. Für die Tosiphta. den Siphra und die Siphre lesen wir ebenfalls im bab. Talmud das., dass die erste Sammlung auf R. Nehemia, die zweite auf R. Jehuda. die dritte auf R. Simon zurückzuführen wäre, die alle, (R. Meir mit eingeschlossen) im Sinne des R. Akiba, als dessen Schüler, gelehrt hätten.'5) und von der Mechilta, die den Namen des R. Ismael trägt, lässt es sich entschieden nachweisen, dass sie ") j. Jebam. 4,11. wird diese Behauptung dem R. Simon b. Lakisch zugeschrieben, während nach R. Jochanan (wohl in Uebereinstimmung mit seinem Grundsatz jTOPD DPD2 nzbn) die in der Mischna DPD, ohne Benennung eines bestimmten Autors angeführte Ansicht die der Chachamim, der Majorität sei: bz "^w vyb p pycir 'i Dn ib v^.w iy ):z~*n ptwc dpd nyz'w cipe bz pni' tx "»cn n rbs wpb p pper -n ab i vvp ni^'i -r x in ib uri&v iy txö '~n rowe dpd TXC "Vi nTUIFC DPD 21*1. Aus dieser Stelle scheint zugleich hervorzugehen, dass die Annahme DPD "VXD '"l prPXp auf keiner bestimmten Tradition beruhe, sondern aus genauem Vergleichen mit anderen Quellen, in denen die in der Mischna DPD angeführten Halachot den R. Meir zum Träger haben, mit Recht gefolgert wurde. Genau ist auch die Ausdrucksweise des R. Seira "PNC "n PVjE'D DPD 2H weil der Satz TXD '"i TCTCPD DPD oder "PND "n IV.^S'C DP.D bz in seiner vollen Allgemeinheit nicht angenommen werden kann. ,:') Ob der Gewährsmann dafür, wie es das. ln-isst, R. Jochanan ist, dürfte allerdings fraglich sein, da nach der bereits angefühlten Stelle aus j. Jebam, die richtiger zu sein scheint, jTPjPD DPD -VXD '1 nicht R. Jochanan gehört. Die Erzählung b. Jebam. 72 b. scheint auch nicht ganz dazu zu passen. An der Richtigkeit der Angaben selbst aber liegt kein Grund vor zu zweifeln; sie waren allgemein rezipirt, und an die Worte TND ") jTTCPD DPD» die dem R. Jochanan beigelegt wurden, angereiht. Die Worte X2,,p> X-*/!* \"6l21 dürfen nicht in derselben Weise auf die »Siphre, wie auf die anderen genannten Werke bezogen werden. Die innigen Beziehungen der Schule und der Lehrweise des R. Simon zu der des R. Ismael ergeben sich aus den Siphre selbst, und werden ausserdem noch direct bezeugt; cf. b. Joma öüa DT 'xr.T p pCT (oder ^2 "CT "2) '1 "2~2 bxycw '1 ^1 x:n tnzzb ^.21 ni2273 "^D^DI n^cr," "ID'1 Hl! (dass auch Sebacbim 53b so gelesen werden muss, ergiebt sich aus Aruch s. v. "&'D und den alten Handschriften, auf die sich die Tosaphot das. berufen), Sebacbim 119b (wo es in den Ausgaben fälschlich heisst 'xnT' )2 jUDC "12 bxyD;:"» "] ^2~i x:n für "»2*52 oder '•xm^ p pyciP "1 yZ~Cr cf. Jalk. 1,881. Aruch das. Raschi z. St. Tos. Joma das., vgl. feruer Siphre zu 5. M. 12,9. Tos. Korbauot Ende), Chullin (59b. (wo es in den Ausgaben unsinnig heisst W p ")2 *?X>W "j 'Dl "CP, während Hai. Gedal. fol. G9h. "1 ^"2 ^xyciß" '"1 ,2" x:n TO' p pj?DlC haben, Alfasi TV p pycB* und Raschi ebenfalls ,212 oder ^212 gelesen hat). Aehnlich heisst es j. Terumot 8,1. "121 rro "iDX: TON jlSTu ~. TO Dpw '1 *:p, Challa 2,3. '"JWn '121 rhu iX2 "}DX3 "1D1X jlS^D '"1 ViT' p pvDU'» welche Stellen aber, wie so viele andere, die auf R. Simon oder dessen Schule zurückgeführt werden, und auf Verse im vierten oder fünften Buch der Tora sich beziehen, in unseren Siphre sich nicht finden; vgl. j. Schabbat 7,2. PXW Yil' |2 x:n rmro zwrcur niraAo nnx ncn c*V2T» ubvnb X2 ni "nn "c\ rose b2xn. das. il,<i. b. Maccot lob. p-p, ,3 ,nl, p pj.^ n=d xinn nb x;^, Ket. 4üa. 't ^2 x;its n r6 cm ric^ ,W XSPX W p jVDfc' [Auf die Leseart bsVCW ") 'IBS DP,D, die R. Simson aus Chinon (S. Keritut Tb. 5. Pforte 2.) und nach ihm K. Jesua Halevi (Halichot Ölam Pf. 1. c. 3. cf. das Vorwort das.) haben, ist kein besonderes Gewicht zu legen; dass diese Leseart auch Maimuni vorgelegen haben soll, wie Dar. Ham. S. 309. angenommen wird, ist mir nicht einleuchtend, zumal Maina, selbst in seiner Responsensammlung No. 28. und 35. die Siphre dem R. Simon viudicirt; vgl. Gross, Grätz Mschr. 1874. S. 28. 2»

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