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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1876-01-01 · 2.1876 · p. Seite 9

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
2.1876
Date
1876-01-01
Page
Seite 9 (sequence 8)
Language
German
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9 Lehrer, Tanaim genannt, oder auch n:jre bv2 ,n*m .nrtn w im Gegensatz zu den Amoraim, den Interpreten der Mischna, die auch durch licbn bV2 bezeichnet wurden.13) ,2) cf. h. Erub. 21b. Meg. 26 b. Kiddusch. 49 b. Sota 22 a. B. Mez. 33 a u. b. 34 a. B. Bat. 145b. Sebach. 114b. Nidda 43b. (Die jetzt übliche Leseart „Nie:* für die ursprüngliche ,HO^n« ist bekanntlich der Censur zu verdanken.) Neben den C'IEW. die in der Bibel (Nipc) unterwiesen, werden die genannt, die die Mischna lehrten, dafür Gehalt bezogen, und wie es scheint sogar aus der Communal-Kasse. cf. j. Pea 8,7. D^fc'Cl DnsiD 12BQ fc'in liri? .ff» mpi!$ na, Nedarim 4,3. (wo der Text ein wenig verstümmelt ist, und es anstatt pnnsx poiprwü |21 heissen muss jevno» pD: pno j^cn pxu Jebam. 12,7. bz p i2jr. p>:na 152 um ]"i trn im 12 raiwns. Waj. R. c 30. 'in pt*oi pro -ss-c yr, p.p-,s w-2: bv i'smb bi? vnpsi. vgl. ferner die Leseart des R. Nissim zu b. Nedar. Sa., Ketub. 17 b. Synhed. S6a. Echa R. zu 1,3. In Betreff der Tanaim, die vor den Amoräern Baraitot, und sogar die Mischna vortrugen, (und zuweilen nicht für zuverlässig gehalten wurden, vgl. b. Beza 26b. LI. n:*2X] ""C21X 12 NIX K\m Wl BQtPDI «VD, wollen wir nur einige hervorragende Amora er nennen, bei denen wir Tanaim antreffen: R. Nachman, pro 211 rrcp jüti *jp Schabb. 03 b. Sucka 44 b. (wofür auch eine Leseart rrorPHTI fPcp sich findet) Megifla 27 b. Jebam. 40a. Ketub. 101b. Kiddusch. 31a. B. Mez. 27 a. 40b. Sebachini 56a. Menachot 50b. Bechor. 51b., ]CP,: '11 Pocp '2'2 '1 W Chag. ü2b. Jebam 12b., ]cn: 211 n*ep nr:n -J3 ran ':n B. Bat 113 b.,' (wofür Jalk. 1,776., R. Jona zu Synhed. 34b. n:n 12 12 PCI haben, welche Leseart um so mehr zu beachten ist, als auch Schabbat 19 b„ wo KTCH "12 821 nochmals genannt wird, ebenfalls ren 12 12 PCI dafür gelesen werden muss. vgl. Rabbin. Dik. Soph. z. St). Anstatt ]CP.: 2H rop *D1* 12 P."P. '1 Beza 32 b. muss mit Hai. Gedol. ed. Wien fol. 30b., Alfasi und anderen Autoren pnv '11 r*V2p gelesen worden, vgl. Beza 30b. Chullin 45 a.): Raba, sem rrcp *?:n "»:n Ketub. 05 b.. N211 r,v:p r,"n -i Keritot 25 a., N2ii rwep rwan 21 Menach. 93a. Kerle. 7a., N211 Prep rPE'N» 1 Berach. 15b. (Die Leseart tWix '1 ist inirichtig, vgl. Rabbin. Dik. Soph. z. St.) *C11 mep soi2tf 1 Berach. das., N211 irap *21W 1 B. Mez. 114a., ^NlCSF "l teil fPEp rnVP "52 Joma IIb. (dieser Samuel ist nicht mit einem gleichnamigen AeKeren zu verwechseln). Meila 15b. heisst es: ni CS m psicsc zh)VZ C121 n jci^ n:m 21 n*b ^nc, wobei nbl>2 in der .Mischna mit dem unverständlichen C/1J2 verwechselt wurde. (Dieser R. Huna ist wahrsch. R. Huna b. Jehuda). Sebachiro 55a. ist wohl für J*211 rvcp p" 2": ^2 P.21 vp. zu lesen P.2H mep. Von dem Schulhaupte R. Huna wird b. Horajot 3 b. erzählt, dass er zehn Tanaim aus dem Lehrhause (21 *2~ "»^n m.zrj) um sich versammelt hatte, so er Recht sprechen wollte, vgl. jedoch Synhed. 7 b., wo wir p2l niiPp lesen. Wenn der Taua mit Namen und Titel ausdrücklich angeführt wird, so scheint er auch ein anerkannter Lehrer, ein Amora gewesen zu sein, und es giebt mehrere Amoräer, von denen vorzugsweise Baraitot, nicht eigene Aussprüche überliefert wurden, so z. B. bxpiPP 12 'C1 cf. Schabb. 65 a. 138a. Erub. 14b. und hierzu Sebach. 02b. (Joma 58b. findet sich in unseren Ausgaben fälschlich 1EK iur ^jH) Erub. 58b. Sucka 26a. Jebam. 12a. Kiddusch. 24b. Synhed. 15b. Chull. 20a, aber auch 37 b., während von seinem Bruder, dem so bedeutenden Amora R. Jehuda wohl keine einzige Bar. tradirt wird. (Joma 25 a. muss für mim 12 bmcv 1 NCMW nnm 21 "UP. gelesen werden 12 Win '1 *:n vgl. das. 35b. und Rabbin. Dick. Soph. z. St., Synhed. 22 a. DIN;\s mi2 pr.!P "b mim 21mb WO 121 nil nr»p KW kann Nichts beweisen, weil reb hier ,lehren" überhaupt bedeutet.) Beachtenswerth aber ist es, dass mehrere Aussprüche von ihm im Namen von Rab Baraitot gewesen zu sein scheinen vgL Berach. 53b. Schabb. 92b. Jebam 29b. 107b. Chull.-74a. Im jer. Talmud findet sich ebenfalls, aber selten, die Redeweise WS "»Cip W5 vgl. Schabb. 7 1. Aboda Sara 2.10. Deu Tanaim begeguen wir in Babylonien noch unter dem Gaonat des K. Amram cf. Rga. der Geon! ed. Lyck Nö. 56., Seder R. Amram ed. Warschau S. 37., und noch später zur Zeit des R. Saadia Gaon, cf. den Bericht des R. Natan aus Babyl. in Jochasin ed. Schullam, Grätz, Geschichte der Juden Bd. 5. Note 13. Anm. 3. Nach Rga. der Geon. Schaare Tesehuba No. 55. landen wir sie noch in den Tagen des R. Hai Gaon, allein dieses Responsum wird in der zuverlässigeren Sammlung ed. Lyck No. 20. R. Natronai zugeschrieben.

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