Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 2.1876
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 3)
- Language
- German
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4 anlieim fielen; jene wurde alsbald massgebend und normirend für das religiöse Leben, wurde gewissermassen zum Kanon2) erhoben, und daher schlechtweg „die* oder „unsere Mischna" genannt während jede andere Halacha durch „Baraita*3) (die äussere, von der Schule nicht rezipirte) bezeichnet wurde. 2) Zuweilen jedoch wurde, namentlich von den ersten Amoräern, die Baraita der Mischna vorgezogen; vgl. b. Erubin 36 b. TO* WTD?mr\üb anb 2T TDK, Jcbamot 83 a. pnWöV mb 3T TDK Nn»T3 TBpD, Baba Kama 15 b. 36 b. (Keritot 19 b.) pnWD p\2V SSW mirP 2~h biNCUr nb TDK \XTP.3 NW. Jebam. 92a. umo s3 ^DTD pnonob otp!> TDK. Schabbat 140a. Pesachim 40b. Joma 70a. Sucfca 19b. Gittin 81b. Aboda Sara 55b. Chullin 43a. 49b. 122b. j. Chagiga 1,1. Jeb. 9,1. ]bbz OTi ^3 rvh TDN .T3Y» 'T. Nidda 2,3. (vgl. hierzu b. das. 14b. Tosiphta c. 3.), Nachmani, Milchamot zu B. Kama 96 b., 'Dl pm* 'T abx npono a&3 prwiD ü^üb lta« E/Bnrw ^D W3D aö. 3) Für das arara. Kn"T2 findet sich in späteren Schriften (Halachot Gedolot Ende, Bamidbar K. c. 18., Tanchuma Korach) auch das hebr. roiSYl. welcher Ausdruck wohl auch für apokryphe Schriften gebraucht wurde, cf. die Erklärung zu D^TDD j. Synhedrin 10,1. b. 100 b. und Jalk. I, 855. Nach der Ansicht des R. Meir aus Rothenburg (.Kurze methodologisclie Bemerkungen für die Mischna" in den gewöhnlichen Talmud-Ausgaben Berachot 90b.) soll xn«T2 zuweilen eine im Talmud aus einem anderen Traktat angeführte Mischna bezeichnen, cf. B. Kama 75 b. Schebuot 20a. Im jer. Talmud kommt der Ausdruck OTPns höchst selten vor (vgl. Nidda 3,3.), und wird die Baraita wie die Mischna Nn"nD genannt; die rezipirte Mischna, im Gegensatz zur Bar., wird durch pw p» (opp. "an rv» ^ibs "»3T W 'T yn. W) oder durch pn-JHD (opp. wbsT nrMno) bezeichnet. Die Baraitot, die nur den Werth eines Supplements zur Mischna erhielten, scheinen auch niSöin genannt worden zu sein; cf. j. Pea 2,6. nnaxn p üb) ncbnn p üb pTD^ px bwDSP QW2 iCVVt 'T Tiobrn p xbx niscinn ]d ab}, Horajot Ende ni usit'D nitpcn m *:iso xTpcn ni obs »n» 't kto i::*w rsown ni -1221 rvobn ibx ü»d2: »Tpon rn tibw am stp ">V? *t 121 msDirn m ~6 Ticona rwin t bif iroB'Di <i. n»n) ror. t biy wrtfD p« mbn; nrcisfc ita nwrp tu\x ik's£ T2n «T5p T2 b& VOt&'Dl (vgl. Kohelct Rabba zu 6,2.), Abot -d'R. Natan c. 28. ni T!P2 l#wos) OSDS ]2X rvniniT jjstsd nvs jdtk ceo^s ps? k\t ni '121 mnsBim nn:w rvc^ni ama ruiw t»d^d (vergl. auch das. c. 14.). Wajikra R. c. 30. niSDin TiD*?n nX'D sopD ninDff 713 i:nDiP mnDBr 3J3W nrttKl (cf. Pcsikta cd. Buber S. 179b.), Schir Haschirim R. zu 1,14. XTpD 12 b2r.tr ITH bttffX TO wtjki nmsDin Ticbn wd, zu 6,8. cmb^ ü^db-t rraVn rwrcso ortf»' ibx roste non onw pnVci V?s cy ite ppta p «vi nrus roscinb yp p** pN rnctei c»:rc PTirctr nw© o^ei? ibx "121 "HN Dl/'DD psyTH, Koh. R. zu 2,R. iPTI T W IWIPD ]«3 nbra n^l&'D I^X CDT1D1 Dm msDinn ibx niTt&i on»* 131 jct. zu 5,8. ^t ^2 bit* ni^om ]i:2 htips pn^D yvsr nxTnar onsi VDD «TK'D1? i:nj cn f)X DH2in Dna tvcbn ]n: 'T ^K» niSDim (vgl. über ^T n^3 Mebo Hajeruschalmi ful. 19a). Auf die Aufzählung Koh. R. zu 1,10. nrUNl ninSDin ncbn n:iyD XTpD, Waj. R. c. 22. nnax msow tid^h msbn ruiwa xipo, Sch. Hasch. R. zu 1,5. ncbm m»mo ruiwa stTpo nrnn nnaxi niCDin TlD^n ist kein Gewicht zu legen, weil die Sprache des Midrasch hier überladen ist (vgl. j. Pea 2,6.). Wenn in den angeführten Stellen der Ausdruck mSDW die Baraitot allgemein im Gegensatz zur Mischna oder auch zu den in grösserem Umfang angelegten Sammelwerken des R. Chija, R. Hoschaja und Bar Kappara zu bezeichnen scheint, wird im babyl. Talmud unter KnDDin eine bestimmte Baraitasammlung verstanden, die in den Schulen allgemeine Berücksichtigung und Anerkennung gefunden; cf. Joma 70a. Megilla 28b. Kidduschin 49b. Synhcd. 86a. Schebuot 41b. Neben grata D fc'n rbü\ nSDl «TED fehlt in unseren Ausgaben Chagiga 3a. vielleicht auch Berachot 47 b., das Wort mSDlP cf. Rabbinovicz, Dikduke Sopherim z. St.; vgl. ferner Bereschit R. c. 16. 'W rftron aar maw xnsDini mobm rxwo topo. Sch. Hasch. R. zu 1,4. dk xyxh vnpob dx nsna -pn« ^wo wnwb xmsvb d«i snsoin*? «nsomb dnt ^übrb -mbrb remreb nweb. Tanchuma, angeführt im Or. Sarua 1. S. 7. »TD $rfb TH21 snb nfy j'TOK "»IDTip v\b^üb b pan» ]in« HD tdik »snsi TPiW OmO HBW .TD ]3 TH31 KTpDiT ^2 »TD P.WT3 TD3^ n^»T3 »TO fctntaa TD31 ficntad )>3.T^ pDfit 13 >D TD1X X1.T1 KP.TJX HD 3flW TlD^n HD 3'JINI »nSOin 3"n^ «n^2D .TO 3TR0 □'•iTS DT1T» "p ")3 ^3 n2. Der Ausdruck «PSDin im Singular findet sich auch j. Schabb. 8,1., aber dort ist nicht