KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1931
- Issue
- Heft 3 (Dezember 1931)
- Date
- 1931-12-01
- Page
- Seite 75 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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K. C.-Blätter 75 in Widerspruch mit der preußischen Verordnung über die Bildung von Studentenschaften stehen." Nachdem sich die Gesamtstudentenschaft Preußens im November 1927 durch eine allgemeine Abstimmung in ihrer übergroßen Mehrheit gegen diesen Studentenrechtsentwurf und damit indirekt für den österreichischen Arierparagraphen entschieden hatte, wurde der D. St. die staatliche Anerkennung entzogen. Die „Deutsche Studentenschaft" hat während der dann folgenden 3 Semester angestrengte Versuche unternommen, in Oesterreich freie Denkst Du daran?! Wirtschaftshilfe Nachweis: für Juristen: R.-A. Dr. Rieh. Auerbach(Bav.,Thur.) Berlin C 2, Burgstraße 28 (D2 Weidendamm 5941); IIahmoa Uum! o für Volkswirtschaftler u. Kauf leute: Dr. Herrn. Berlak Oieiicnimcnweis (Spr., Fr.-Gh.), Berlin W8, Kronenstr. 12 (Al Jäger5057); für Techniker u. Ingenieure: Dipl.-Ing. Herbert F.Wert- _ # heimer (Vin.), Patentanw.» Berlin W 50, Tauentzienstr. 18 Hllfskasse <B4 Bavaria 8737); für den ärztl. Beruf und verw. Gebiete: Dr. Fritz Riesenfeld- Hirschberg (Spr., Sil.), Berlin W30, Motzstr.34 (Barbarossa 0580); für Philologen und Philosophen: K. C.-Büro. Hilfskasse: K. C.-Hilfskasse: R.-A: Dr. Rieh. Auerbach (Bav., Thur.), Berlin C2, Burgstraße 28 (D 2 Weidendamm 5941). K. C.- „Deutsche Studentenschaften" aufzubauen. Dies ist jedoch infolge der Schlappe, die die Aberkennung der staatlichen Anerkennung in Preußen und dem größten Teil des übrigen Deutschlands für sie bedeutete, fehlgeschlagen. Es ist der D. St., von wenigen Ausnahmen abgesehen, nirgends gelungen, einen so hohen Prozentsatz der österreichischen Studenten hinter sich zu bringen, daß sie mit einigem Recht von den österreichischen Hochschulbehörden die Anerkennung als Gesamtvertretung der Studierenden erlangen konnte. Daher entschloß sich die D. St. zu Beginn des Jahres 1930 ihre Taktik zu ändern und zu versuchen, bei den Hochschulbehörden ein ihr genehmes, das heißt rassisches Studentenrecht für alle österreichischen Studenten zu erreichen. Bereits seit dem Jahre 1924 bestand an der Technischen Hochschule in Wien ein von den freiheitlichen Studenten aufs schärfste bekämpftes rassisches Studentenrecht. Dieses Studentenrecht konnte nur Tatsache werden dank der Einstellung der Professorenschaft, die zu 95 Prozent nationalsozialistisch gesinnt ist. Im Verlauf der Jahre gelang es der „Deutschen Studentenschaft", hier alle Rechte einer Gesamtvertretung an sich zu reißen, da neben der „Deutschen Studentenschaft" keine anderen Studentenschaften bestehen. Daß eine jüdische Studentenschaft,