KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1930
- Issue
- Heft 9 (November 1930)
- Date
- 1930-11-01
- Page
- Seite 149 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Rackr.-Left K. C.-Blätter 149 2. Es ist für den K. C. billig» weil es des Einbindens nicht bedarf, also große Vorauslagen nicht nötig sind und auch ein Vorrätighalten von Büchern, also ein ruhendes Kapital, in Wegfall kommt. (Es bleibt natürlich jedem Einzelnen oder jeder Verbindung überlassen, die losen Blätter durch einen Einband zu einem Buche zu vereinen.) 3. Es können jederzeit Vorschläge über noch zu beharw-elnde Themen gemacht werden. Beim fertigen Buche ist es bis zur nächsten Auflage ausgeschlossen, gemachte und als richtig anerkannte Reformvorschläge zu berücksichtigen. manchen Fuchsmajoren so gehandhabt, ist aber nicht gerade der idealste Weg. Besser wäre es, die Füchse pinselten nicht mit, paßten lieber auf und fänden dann in dem Leitfaden ein Lehrbuch.. Aeber den Kreis der zu Beliefernden wäre noch zu diskutieren. Es wäre z. B. 31t fragen, ob nur Aktive oder ob auch alle Inaktiven und A. tz. A. h. die Beilage bekommen sollen. Weiter müßte man sich noch über die Themen genauer unterhalten. Mit der Geschichte des K. C. könnte man anfangen. Daß man das bringen mußist wohl unbestritten. Und inzwischen Umzug des K. C.-Büros. Das K. C.-Büro befindet sich seit dem 15. November 1930 nicht mehr in Berlin SW 68, Lindenstr.13, sondern jetzt in BERLIN W15, Emser Straße 42. Sämtliche Zuschriften für den Geschäftsführenden Ausschuß des K. C., das K. C.-Büro usw. bitten wir künftig an die neue Anschrift zu richten. Der neue Fernsprechanschluß lautet: Oliva (J2) 5074 — 76. Der Geschäftsführende Ausschuß des K. C. Der Vorschlag der fortlaufenden Beilagen zeichnet sich also durch große Beweglichkeit aus. 4. Er verspricht auch größere Verbreitungsmöglichkeit. Das Leitfaden-Buch wird nur käuflich zu erwerben sein, und, wenn man nicht — wie beim K. E.-Adreßbuch — jedem die Abnahme offiziell machen würde, würden sich nicht allzu viel Bezieher finden, hier bekommt jeder die Blätter kostenlos zugestellt. Er wird sie jedenfalls eher sammeln, als sich ein Buch kaufen. 5. Wegen der großen Verbreitungs- Möglichkeit bekäme dann das Buch mehr den Charakter eines Leitfadens für die Fuchsenstunde, als nur für Fuchsmajore. Das ist so gemeint: Gäbe man das Werk als Buch nur an einen beschränkten Kreis, nämlich nur an Verbindungen und deren Fuchsmajore heraus, so müßten die Lernenden nachschreiben. Das wird von würde man gefunden haben, was folgen soll, ob eine Antersuchung über die gedanklichen Grundlagen des K. C., was unser A. h. Rabbiner Dr. Goldmann sicher sehr treffend behandeln würde, ob einen Abriß der Entwicklung des Zionismus, ob eine Darstellung der Juden in der Politik, Kunst oder Wissenschaft, ob die Geschichte der Verbindung als solche (etwa des Burschenwesens u. ä.) oder die Geschichte der einzelnen studentischen Verbände. Auch die Geschichte der einzelnen Universitäten wäre für die jeweilig betroffene, aber auch für andere Verbindungen nicht uninteressant. Die Themen sind bunt durcheinander genannt, und keineswegs wird der Anspruch erhoben, daß sie erschöpfend aufgezählt seien. Im Gegenteil: man wird noch vieles Reue finden, und eine Freude wäre es mir, wenn ich Anregung erhalten würde, was es noch alles zu bedenken gäbe. Carl Totschek (Sax.-Bav.)