KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1930
- Issue
- Heft 7 (August 1930)
- Date
- 1930-08-01
- Page
- Seite 109 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nachr.-Left K. C.-Blätter 109 i lehnung ist. Auch wenn in manchen > Kreisen noch nicht erkannt wird, daß - der Judenhaß nicht das Ziel, sondern I die Tarnkappe der Nationalsozialisten in ihrem Kampf gegen den heutigen I Staat ist, möge unsere Jugend stolz f ausharren als Vorposten der Re- | publik, als Kämpfer für die Geltung j der hehren Gedanken von Freiheit und l Gleichheit, die die Weimarer Ver-! fassung den Deutschen kündet. J Mainzers Rede galt der Jugend f der Bavaria und des K. C., Kbr. Ber- I lak als Vertreter des G. A. verband j mit seinen herzlichen Glückwünschen 1 eine packende Formulierung der Ziele 1 unseres Verbands, Alexander konnte | uns der tatkräftigen Unterstützung des \ eng verbundenen Centralvereins versichern. Raummangel verbietet, auf j all die guten Wünsche im einzelnen | einzugehen. Besonderer Hervorhebung! bedürfen aber noch die herzlichen * Grüße, die Kartellbr. Rosenthal, Bres- Z lau. namens aller K. C.-Verbände und ) insbesondere der alten Viadrina überj brachte. Seine Worte führten uns | in die ersten Jahre unserer Kor- : poration zurück, als Viadrina und i Badenia ihren ersten Kartellvertrag 1 schlossen und als Heidelberger Badenen in Berlin und München den Grundi stein zu unserem großen Verband. 1 legten. Roch lange nach Schluß des Offizium und des Kommerses saß man in frohem Kreise beisammen. Den Abschluß des Festes bildete der traditionelle Ausflug nach Neckarsteinach und die Heimfahrt auf dem Neckar. Die beiden Festschiffe konnten die Fülle der Teilnehmer, die sich am Samstag und Sonntag . aus der näheren Umgebung noch verstärkt hatte, kaum fassen. Ein Ehrengefolge von Kraftwagen geleitete die Schiffe I durchs Neckartal. Die alten Kähne, | mit denen man früher nach Heidelberg j ruderte, sind großen Motorbooten gej wichen. Wo einst der Hackteufel j rauschte, geht's jetzt gemächlich durch die Neckarschleuse. Als dann die Schiffe durch die Enge der alten J Brücke hindurchglitten und Heidelberg f mit der wohlvertrauten Silhouette auftauchte, beschattet von seiner „schicksalskundigen Burg", da empfand jeder, der hier das Burschenband getragen, in tiefster Ergriffenheit den ewigen Zauber dieser Stadt und laut erscholl das Gelöbnis, auch das nächste Mal zum Feste wiederzukehren, wenn ein gnädig Geschick uns diesen Tag noch beschert. Ein einfaches Mahl und froher Tanz in der Stadthalle gaben einen schönen Ausklang. Möge aus diesen Feierstunden unserer Jugend neue Kraft erwachsen, mögen sie die Verbundenheit der Alten stärken, auf daß die Fahne des K. C. und der Bavaria an der Ruperto» Carola kommende Stürme in Ehren bestehe. Dr. W. Stiftungsfest der „Neo- FriLnrg ia". Das ist ein farbenfreudiges Bild, das unser liebes, altes Freiburg im Juli gewährt. Besonders die Kaiserstratze zeigt sich in buntester Pracht. Hunderte von Fahnen in allen möglichen Farben grüßen von den Häusern und Plätzen. Die Stadt mit ihren mehr als 4000 Studenten schwelgt in den Stiftungsfesten ihrer vielen Korporationen. Am 18. tritt auch die grün-weißgelbe Fahne auf den Plan.. Die leuchtenden Farben der Neo-Friburgia flattern stolz von vielen Häusern. Cs ist ein besonderer Grund zu Stolz und Freude, denn es ist nicht ein Stiftungsfest wie alle anderen. Die Einweihung des neuer» Verbindungs- Kaufes verleiht dem Fest die besondere Den Reigen der Gäste eröffnet unser 1. A. H. Dr. Erich Stern. Schon einige Tage vor Beginn des Stiftungsfestes kommt er, um die Aktiven und das Verbindungsleben dieses Semesters besser kennen zu lernen, als es während des Stiftungsfestes selbst möglich ist. In Stunden froher Geselligkeit und dankbaren Gedenkens und in solchen ernster Arbeit, lernen wir ihn aufs neue kennen und schätzen. Der Frertag abend vereint viele Gäste mit den Aktiven zum Vegrüßungsabend auf dem Haus. Der Vorsitzende unseres A. H. V., unser 1. A. H., Dr. Erwin Rosenow, begrüßt die zahlreich erschienenen 1. Alten Herren, Kartell-, beurlaubten und hiesigen Bundesbrüder. Am Samstag morgen findet die feierliche Hauseinweihung statt. Im Namen des A. H. V. übergibt A. H.