KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1930
- Issue
- Heft 1 (Januar 1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- Seite 11 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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K. C.-Blätter 11 Rachr.-Left A. W. u. Z. W. a. F. K. Salinger Lochschulpolitischer Vertreter: a. F. L. Bär Die definitiven Chargenwahlen bestätigten die interimistischen. Die Zahl der Äktivitas beträgt 14, ferner konnten wir auch einige Inaktive bei uns begrüßen. Eine l. K. V. Sprevia überwies uns ihren a. F. Martin Löchstädter. Wir beurlaubten zu einer l. K. V. Liearia die a. B. a. B. Levy, Markus und Glück, zu einer l. K. V. tzprevia a. B. Freundlich, zu einer l. K. B. Thuringia die a. B. a. B. Steinitz ünd Nelken und zu einer l. K.V. Nassovia die a. B. a. B. Baer und Seeligmann. ferner überwiesen wir zu einer l. K. V. Nassovia die a. F. a. F. Kaufmann und Max Dreyfuß und zu einer l. K. V. Thuringia a. F. Zuckermann. Wir gewährten a. F. Glaser den Austritt. UnserVerbindungsbetrieb wurde sofort straff eröffnet. Neben dem täglichen Paukboden boxen und schwimmen wir jede Woche einmal. Natürlich nimmt auch bei uns die Tendenz einen breiten Raum ein. Die verschiedenen Rezeptionsverträge gaben Anlaß zu ausgedehnter Diskussion und wirklich reger geistiger Betätigung. Besonders sei von ihnen der gehaltvolle Vortrag des a. F. David über „Iewish Agency" erwähnt. Dank gebührt auch i. a. B. Krebs für seine fesselnden Darlegungen über die „Arfachen des Weltkriegs", der sich trotz Examensvorbereitungen zur Verfügung stellte. Auf unserer Sem esterantrittskneipe waren zahlreiche Alte Lerren aus Mannheim anwesend. Befremdend wirkte es, daß von den Heidelberger Alten Lerren der größte Teil fehlte. Ziemlich am Anfang des Semesters stieg hier ein Altherrenkonvent, der sich mit der Frage des Lausbaues und des 40 jährigen Stiftungsfestes beschäftigte. Anschließend war die Äktivitas zum gemeinsamen Mittagessen in der Stadthalle eingeladen. Einige kleine Damenveranstaltungen vervollständigten das ohnehin nicht kleine Programm. — Am 16. Dezember rezipierten wir die Brander: Polak,Jonas, Strauß,Fedor Dreyfuß, Salinger,David, Walter, Löchstädter, Reyersbach, Bähr, und beendigten gleichzeitig den ersten Teil des Semesters. Friburgia, Königsberg. Bald nachdem wir unsere neue Kneipe bezogen hatten, machten wir einen Dampfer ausflug nach Arnau, einem kleinen Ausflugsort, an dem sich die junge Generation der Philisterschaft in erfreulich großer Anzahl beteiligte. Als wir wieder in Königsberg eintrafen, zogen wir in cumulo zur Kneipe und beendeten den harmonisch verlaufenen Tag mit einem Tanze. Zu früher Morgenstunde begab sich ein jeder heimwärts. In den letzten Wochen des Semesters fuhren die Bbr. häufig nach Cranz und den anderen Badeorten des Samlandes. — Auch an dieser Stelle gratulieren wir nochmals unserem l. Ä. tz. Littwack zu seinem mit „gut" bestandenen Staatsexamen. — Auf dem Semesterschlußkonvent inaktivierten wir a. B. Borkon. Zu einer l. K.V. „Sprevia" beurlaubten wir unfern a. B. Witkowski und überwiesen ihr unseren Fuchs London. — In den Semesterferien ruhte der Semesterbetrieb nicht. Es fanden neben Konventen Diskussionsabende und Vortragsabende statt, teilweise mit Außenstehenden. Das Wintersemester eröffneten wir am 31. Okt. mit einer Äktivitas von 5 Burschen und 3 . Brandern. Eine l. K.V. Rheno-Silesia beurlaubte zu uns ihre a. B. a. B. Meyerowitz und Isakowski, eine l. K. V. Nassovia ihren a. B. Maas. Die Chargenwahlen ergaben: X a. B. Isakowski, Rhen.-Sil., Frib., F. M. f. C. XX a. B. Rnbinstein, Frib. (XX) XXX a. B. Meyerowitz, Rhen.-Sil. ( X), Frib. Das Amt des F. M. f. T. übernahm dankenswerterweise i. a B. Silberberg, Frib. (X, F. M^). Ferner konnten wir die Lerren 8lud. iur. Leinz Drischmann. Allenstein und stud. med. dent. Walter Kinsky, Rössel, in die Verbindung aufnehmen. Kurz vor den Weihnachtsferien rezipierten wir unseren Brander Groß. Die Verbindungsarbeit richtet sich, wie bei uns üblich, hauptsächlich auf die tendenzielle Arbeit. Wir arbeiten nach wie vor in der hiesigen C. V.-Iugendgruppe mit und sind auch in den kürzlich gegründeten Republikanischen Studentenbund, Ortsgruppe Königsberg des Deutschen Republikanischen Studentenbundes, eingetreten. Die hochschulpolitische Lage ist im allgemeinen nach wie vor unverändert, nur haben die Nationalsozialisten an der Universität und der Landelsbochschule, wie überhaupt, sehr zugenommen. Mit der