KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1920
- Issue
- Heft 11-12 (November 1920)
- Date
- 1920-11-01
- Page
- Seite 134 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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134 wir wieder deutsch werden. Dies Programm sollte das vornehmste der Negierung sein, die aber hat die Schutzimpfung am alleruöligstcn." „Ein Beispiel für Rasse und Religion sind die Juden. Bei ihnen hängt beides noch enger zusammen als bei uns, beides ist hewußter gepflegt worden als bei uns. Zugleich gibt es keine größeren Gegensätze als die beiden Rassen und Religionen. Aus der jüdischen Religion heraus entstand als reiner Gegensatz die christliche, was uns allerdings nicht abhält, unseren Kindern von Nein auf eben diese alten jüdischen Geschichten beizubringen. (Liehe Fritsch, „Ter falsche Gott".) Man lese die jüdischen Gesetze und Geheimlehren, jüdische (^schichte, das Alte Testament, daneben unsere germanischen Götter- und Heldensagen, unsere Geschichte, das Reue Testament, uni» man wird unschwer erkennen, das; jüdisches und arisches Wesen unvereinbare Ditn;e sind. M. E. ist >cs völlig verfehlt, eine Juden- Mission zu betreiben, denn der Jude wird als. Andersgläubiger stets Jude bleiben: dafür gibt es genügend Beweise auch von jüdischer Seite.: Es ist ungefähr so, als wenn ein Reger in der Taufe nicht weis; lvird. Verbieten können wir dem Inden .nicht, zit einer 'anderen Religion übcrzutreten, d. h. mir könnten es schon, aber wir wollen cs nicht: was wir aber im eigensten Interesse müssen, ist. ihn dann nicht als deutschen Ehristen. sondern als getauften Inden anznsprechen. denn Blut ist dicker als Wasser und Blut geht nach Blut." „Wir wollen nicht aus die Juden schimpfen, nicht gegen sie Heyen, sie auch nickt sürckien. Aber wir wollen uns aus uns selbst besinnen, unsere guten Rechte im eigenen Lande wahren und unsere Bolksangelegenheilen wieder selbst in die Hand nehmen. Seien wir dankbar, das; es einmal zum heutigen Stand der Dinge gekommen ist. Tatsachen beweisen, und mic die Tinge liehen, mus; jeder sehen, der akademisch erzogen wird. Tatsache ist, das; der Jude zu 1 % unter uns. wohnt, aber bis zu 80. ja lOO % die Führung an sich gerissen hat in Politik, Wirtschaft, Presse. Wissenschaft. Kunst, Literatur. Ein Armutszeugnis für uns. Ja. wir sind schuld daran, weil wir uns betören liehen, weil es uns gar so lieblich ciugiug, uns jahrzehntelang hinter den Öhren krauen zu lassen: weil wir all die Lobhudeleien herunterschluckten, die uns der Gast aus dem Lsten eingab und die im Grunde darauf hinaus - liefen, das; wir nur Rechte, aber keine Pflichten haben sollten. Und wenn mit unseren Gebräuchen Schindluder getrieben wurde, lachten wir selbst am unbändigsten mit und merkten nicht, wie uns ein Wert nach dem anderen abgenommen wurde. Tie ^Vergiftung ging so langsam und w berechnet vor sich, daß der gute Michel sie nie als solche ansah und die verlachte, die ' ibn warnten und sein Schicksal voraussagten: das waren Rückständige und Spielverderber." „Es ist sehr ersreulich, wenn .-in groher Teil der Berbindungsmitglieder einer Kampsorganisation gegen den Einflus; des Judentums angehören, aber cs genügt nicht. Die Verbindung gehört offiziell >in die Kampsorganisation mit dem Bekenntnis: Als Verbindung deutsclcer Studenten lehne ich alles Jüdische selbstverständlich ab. bekämpfe es. wo sich mir als Verbindung Gelegenheit dazu bietet, und verlange dasselbe von allen meinen Mitgliedern, die nur arischer Abstammung sein dür'en Ter Weg. der zu gehen ist, braucht nicht erst gebahnt zu werden, feit die Interessen der Studierenden in der „Deutschen Studentenschaft" vertreten werden. Viel ist damit erreicht, daß die Studentenschaft in allen ihren Lebensfragen ein Wort mitzusprechcn hat. Es ist nun aber Sorge zu tragen, das; die Belange der deutschen Studentenschaft in der „Deutschen Studentenschaft" auch restlos vertreten werden, denn sonst wäre doch der Name: „Vertretung der Studierenden an den Hochschulen der deutschen Republik" zutreffender. Man kann sich nun auf den Standpunkt der hannoverschen Studentenschaft stellen und die Juden überhaupt ausschließcn. Der Gedanke ist zu schön, inn wahr zu sein, wenigstens fetzt noch. Wenn wir ein Menschenalter rassisch gearbeitet haben, ließe sich das Ziel wohl erreichen: jetzt, da nickt alle so denken und unsere Führung so stark verjudet ist, geht es noch nicht. Es ist auch schon deshalb undurchführbar, weil die' Feststellung: wer ist jüdischer Abstammung, in diesem Fall zu schwer durchzuführen ist. Manch einer voti denen, die jetzt nach diesem Ziel schreien, dürste wohl selbst mit unter die Auszuschließendett gehören. Ließe man es aufs Ehrenwort an kommen, würde bewußt oder unbewußt mancher Meineid geleistet werden. Immerhin werden mir mit eine ehrenwörtliche Er klärung nickt ganz hernmkommen. denn die Zugehörigkeit zu einer Religion macht's ja nicht. Ein ideales Ziel wäre das. die Gesamtvertretung der Studentenschaft nach Nassen (nie nach Parteien) unter zuteilen. Tie deutschblütigen Studenten wählen aus sich heraus ihre Vertretung. Dazu müßten die Wahl listen eine Rubrik enthalt, n. die vom Wahlleitcr ans zufüllen ist, wenn der Studierende seinen Zettel ab gibt. Er wird hier auf Ehrenwort nach seiner Ab stammung gefragt. Ta die Wahllokale für deutsch blütige und nicht-deutsch blutige getrennt sind und diesbezügliche Anschriilen aufweisen, muß sich jeder schon beim Betreten des Lokals im klaren sein, oh er einen Meineid leisten will oder nicht und die evcut. Folgeit übernehmen." „Anzustrebcu ist weiter, daß der Hui'dertsatz'auch bei der Zahl der Studierenden überhaupt ciugei'ührt würde, und zwar nach Fakultäten und Abteilungen. Ta wir 1 °/o Juden in Deutschland haben, 'darf in Zukunft auch nur ein Jude oder Judenabkomme auf je lOO Juristen, Theologen, Mediziner, Philologen, Ingenieure usw. kommen. Rur auf diesem Wege können wir die Verjudung ans allen Gebieten allmählich abschasfen. Es wird ein großes Geschrei geben, neun diese Bestimmungen von der deutschen Studentenschaft verlangt werden. Laßt sie schreien, wem's nicht paßt, der kann gehen: sein Geld mag jeder milnehmen, wenn er es noch nicht geborgen haben sollte. Testo eher komm.n wir zu gesunden Zuständen, zu Treu und Glauben zurück. Zn bekämpfen werden wir in unseren eigenen Reihen immer genug haben, denn das Gift ist nicht nur durch das Blut in unseren Körper verlangt. Die so zusammengeetzte Bertreterschast hätte dam dafür zu sorgen, daß besonders die östlichen Grenzen für jeden weiteren jüdischen Zuzug gesperrt und die nach dem 1. 8. 14 .eingewanderten Juden und deren Abkommen aus Deutschland verwiesen werden. Wenn die Zulassung zum Studium nach dem Gesamthundertsatz durchgcsührt ist, ist es Sache der Juden, unter sich zu bestimmen, wer von ihnen an deutschen Hochschulen studieren darf. Tie einmal Zugelassenen stehen jedoch voll und ganz unter dem Schutz der Studentenschaft. Gleiche Zustände sind langsam auch in den Mittelschulen cinzuführen. Des weiteren hat die deutsche Studentenschaft anzustreben, -daß der Hundertsatz in T»er Lehrerschaft auf den Gesamthundertsatz zurückgeführt wird. Sie hat .sich mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln dafür einzusetzen, daß die Verfassung des Deutschen