KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1919
- Issue
- Heft 9-10 (September 1919)
- Date
- 1919-09-01
- Page
- Seite 151 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2268830-2268917-2268923--2419-2271582- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Leben trat. Sein «dienenides Glied ist die evia stets gewesen unb »vivd sie bleiben, auch »ein Bestreben — und vielleicht am besten ge- » durch dieses —. 'chre besondere Eigenart und rlieferung .;u pflegen. Dankbar erkennt die »evm heute - die - wahrhaft kartellbrüderliche »mdschaft an, die ihr nicht nur von -ihren Kartellbildungen,' )onJbcvn auch von den vielen, dielen tellbrüdern entgegen gebracht worden ist, die hier Berlin Um fröhlichen Kreise, aus der Mensur unb ernster Beratung mit uns zusammengewirkt en. llnb »venn wirklich einmal die Meinungen r dies und jenes auseinandergegangen sind, rn wirklich einmal die Berliner etwas zu herbe' tik anlegten — ,-darunl keine Feindschaft nicht!" Irr dein Maste, in dem der K. E. an Kraft und Äehnrurg gewann, stieg auch der Stern der revia. Durch Re im Jahre 1904 erfolgte Grün- >g des Alteu-Herren-Bundes bekam Re,Ver-- vuug den unentbehrlichen finanziellen Rückhalt, mählich — »licht zum geringsten dltrch die eifrig siegten Beziehungen zum Zentralveroin — dein die passive Resistenz der Philisterschaft nachrssen, so das: Wir uns vüstetcn, unser 20jähriges »tungssest In den frohesten Gedanken 311 feiern, brach der Krieg aus. Wie alle K-E.-Verbin- »gen, stellte sich and) unsere gesamte Aktivitas mit ien Inaktiven und Alten Herren dem Baterde gur Persiigung. Der ansehnliche Schah, der den» »vohlvorbereitctcn Stiftungsfest schon gevnelt war, wurde dein Roten Kreuz zrlgeführt. r Verbüldungsbetrieb wllrde so gut wie aufgeen. Deiuroch »nusttc und sollte er n'idjt suspen- 4 wetdcu: jeder K. (5 .er, bcu Kom»na»rdo, Vernduilg oder Urlaub nach Berlin führte, suchte lins »vieder den Ans6)lust an 'gleichgesinnte nmdc, der ihm drallsten versagt blieb. Sind wir l) alle 'im Felde noch viel bessere K. C.er ge-, chen. als wir vordenl mareu! Schliesttich waren »vir alle mehr erfreut als ermt, als sich nach dem Kriege die Sprecka wieder s beste konstituieren konnte. Überraschen mustte ■ der überaus starke Zustrom von Füchse»:, der nickt allein mit dem Worte „Kriegs füchse" erteil lästt. Als der Aktiveubestand die Zahl 80. rschritt, wllrde sich die Verbindung klar, daß eine üeuzgeluäße Erziehung der Füchse, ja auch nur : der Uberliefcrilng der Verbindung entsende Zusa»nmenfassllng der Vundesbrüder in un engen Rahmen nicht möglich war. Sollte [1 barum junge Leute, die, begeistert voll mlseren en, mit uils arbeiten wollten, zurückweisen? Es utc fein Zwoisel sein, daß der K. C.-Gchanke üger vielleicht der Vertiefung als der lsbreitung bedarf. Da andererseits für cre Kampftruppe Ae bewährte Verbinidungsehung mjt den.strengeren Anforderungen an die csönlichkeii unentbehrlich schien, / so war unser .. sp. Weg vorgezeichnet: wir gründeten die Sisesia als SchwesterverblttdUng an der Berlnun Universität und die Bineta an der Technischen. Hochschule zu Charlottenburg. Die drei blühenden .'erbilckungen haben sich im „K. C. zu Berlin* ussammengeschlosseil und wirken nun ge»neinschtZKch In den schönen Räumen, des „K. C.-Heims", in ungetrübter Eintracht mit dem A. H. yv. und dem Brandenburgischen ProvinzialverbaNd Uitd wenll llun zur fünfundzwanzi »sten Wiederkehr des Gründungstages sich alte und junge Spreven, Kartellbrüder . und Freurwe um unsere stolze Fahne scharen, so weitet sich unsere Brust: die fortreißende Kraft eines großen urr ) kühnen Gedankens, mehr noch! — ein sittliches Prinzip wird in dieser Versammlung verkörpert sein! Eine Heerschau über die Streiter gegen schmählichstes Unrecht. — jeder einzelne durchdrungen von seiner hohen Verantwortung, die Würbe der deutschen Juden zu wahren, ihren Wert zu mehren. So möge die Sprevia weiter blühen, wachsen,' gedeihen und fechten für die Ehre des jüdischen Namens in deut-. schen Landen, eingüdenk ihres alten Kampfrufst- „Furchtlos und treu!". ' . i .ii', l Mlix Marcus. (Tlmrinwae.) - Ein Freiburger Sommerseineste».. Liederschall unb Becherklingen. Bunte Mützen nur den Gassen.'. Scharfe Sperre in Merzhausen, in Zcihringen.H- Fröhliche Fahrten an den grünen Rhein, In den. tannenbuftenben Schrvarzwald. Erbummel zum - Dattler, Dämmerschoppcn im Martinstor. Jugend- Übermut, studentischer Frohsinn weit und breit. . 1913 war's, eine Zeit, die wir nicht mit Unrecht heute die gllte, alte nennell. .. Damals »var Max Marcus krasser Fuchs unserer^ lieben Ghibellinia. Ein Fuü)s so recht im besten Kinne des Wortes^ Stets llrstig und froher Laune, bierehrlich wie kein anderer, nie klagend über die Verbindlmgsdisziplin, der er sich willig und freudig müenvorfen hatte. Zugleich der str .mmsten und schucidigsten einer. Und nur in ciuem stand er' ein »venig abseits: Er durfte nicht »echten. Der- Arzt, der ein Herzleiden bei ihm fest gestellt hatte, . konnte ihm die Betätigung dieses Sportes nicht gestatten. Das Freiburger Semester ging rasch vorüber. Marcus ging nach Breslau und halle schon als Brandfuchs Gelegenheit, durch sein Interesse und seine Befähigung die neuen Bundesbrüder seinen Wert erkennen zu lassen. Er wurde rasch rezipiert. Was er als Fuchs versprochen, erfüllte er als ^ursche in steigendem Maße. — Vielleicht mag er auch geglaubt haben, ein rechter K. Cer müsse einmal die "Klinge gekreuzt. Haben.' So .• kam :!-”vr.‘U' ) . ';'i- -i .. y'\'\ . ■■■ 1