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KC-Blätter · 1919-03-01 · Heft 3-4 (März 1919) · p. Seite 64

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Journal
KC-Blätter
Volume
1919
Issue
Heft 3-4 (März 1919)
Date
1919-03-01
Page
Seite 64 (sequence 36)
Language
German
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-5 -S glieder, davon 16 aktive: elf a. B. a. B. und fünf Füchse. Aktiv meldeten sich r slaä med. Fritz Wilhelm Gutmann aus Stettin, stad med. Bernhard Lewinsohn aus Kalmar und stnd. med. Leo Seeler. —Die Chargen und Wartschasten sind folgendermaßen besetzt: Erich Gutmann (2ic) X, F- W, Max Hoffmann lLic.) (Rhen.-Sil.) XX, F M. f. C., Arthur Gabriel (Spreo.) X X X, KW, Fritz Vogelstein (Lic), F. M. f. T., Leo Leß (Frib.), C. W., Ludwig Litten (Spreo.) S. W. Wir versammeln uns zweimal wöchentlich zu einer Kneipe und zum Konvent mit anschließendem Bierabend im Nordischen Hof. Fechtboden findet täglich, Fuchsenstunden zweimal wöchentlich statt. In dankenswerter Weise hat i. a. B. Vogelstein (Lic.) es übernommen, unsere Füchse in die Tendenz-einzuführen. Die Keilaussichten in Greifswald sind vorläufig ungünstig, da infolge des Fehlens einer Philisterschaft am hiesigen Orte der Keilbetrieb sehr schwierig ist. Wir hoffen jedoch, im nächsten Semester mit Stettiner K. C.ern in rege Verbindung treten zu können, was uns sicher einen günstigen Ketterfolg einbringen wird. Ferner scheint infolge der unsicheren politischen Lage im Osten, mithin des Ausfalls der Universität Königsberg, und wegen der unersprießlichen Verhältnisse in Berlm und andern Universitätsstädten der Zuzug junger Akademiker nach Greifswald im Sommersemester sich noch mehr zu steigern, so daß wir bei reger Keiltätigkeit zuversichtlich an eine Erweiterung des K. C.-Stammtisches zu einer Verbindung denken können. Greifswald bietet besonders im Sommer bei seiner Nähe zur Ostsee außerordentlich viel, zudem sind die Lebensverhältnisse hier äußerst günstig, und die anderwärts unangenehm empfundene Wohnungsnot macht sich hier nur wenig bemerkbar. (Nachträglich erhielt der Stammtisch den Namen „Macaria".) A. H. V. Badenia. Seit Jahren haben wir auf die Erstattung besonderer Berichte verzichten können, weil das Leben im A. H. Vdurch die Kriegszeit eingeengt, und das persönlich Interessierende aus den K. C.- Blättern bekannt war. — Mit dem Sommersemester soll, sofern die Verkehrsverhältnisse es gestatten, die Tätigkeit des A. H. V. wieder voll ausgenommen werden. — Eine Generalversammlung soll nach Heidelberg berufen, die Satzungen des G. A. geändert und vor allem die infolge mangels an Personal während des Kriegs arg vernachlässigten Finanzen des Verbandes geordnet werden. — Die lieben Bbr. Bbr. werden jetzt schon gebeten, die zum Teil großen Beträge, die sie der Verbindungskasse schulden, ernzuschicken. vor allem aber zu der frühzeitig anzusagenden Generalversammlung in Heidelberg zu ergseinen, zumal die Vorbereitungen für das 30jährige tiftungsfest der Verbindung, das einen freilich eines bitteren Geschmackes nicht entbehrenden Ersatz für das durch den Krieg zunichte gewordene 35jährige Stiftungsfest bilden soll, stühzeitig getroffen werden müssen. Manch Braver wird uns dabei fehlen, der in den Gefilden Brankreichs, Rußlands oder auch in heimischer Erde als pfer vaterländischer Pflichterfüllung zur Ruhe gebettet ist. Während des Krieges ist ein Bundesbruder, dessen Name nicht genannt werden soll, aus der Liste des A. H. V. Badenia gestrichen worden. Ein anderer Bbr., vr. Louis Alexander, hatte bereits 1912 seinen Austritt aus der Verbindung erklärt mit der Begründung, daß er durch seine dauernde Ueberfledelung nach Amerika der persönlichen Fühlung mit den Bbr. Bbr. beraubt, seine Pflichten nicht mehr werde erfüllen können und aus dieser Empfindung heraus ausscheiden zu müssen glaube. Unsere Bemühungen, diesen bewährten Und eifrigen Bbr. unserer Sache zu erhalten, hatte langen Briefwechsel im Gefolge, der erst durch den Kriegsausbruch durchschnitten wurde. Alexander ist damit aus dein A. H. V. ausgeschieden. Die Verbindung in Heidelberg blühtaußerordentlich. Die Räume der Kneipe reichen mcht hm, die Mitglieder zu fassen. Mögen unsere a. H. a. H. durch häufigen Besuch der Verbindung in der kommenden Friedenszeit dazu beitragen, daß die enge Fühlung zwischen Aktivitas und. Altherrenschaft wie früher bestehen bleibt, und daß auch unser Nachwuchs im Geiste der alten Badenen und Bavaren erzogen wird. —er. A. H. B. Sprevia und Brandenburgischer Provinzial-Verband. Der Provinzialverband hatte fast regelmäßig seine Zusammenkünfte an jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat im Weihenstephan an der Potsdamer Brücke. Die Abende waren besonders auch durch die Teilnahme der Aktivitas stets gut besucht. Alle in Berlin anwesenden K. C.er werden gebeten, möglichst regelmäßig an den auch fernerhin in jedem Monat in gleicher Weise sich wiederholenden geselligen Veranstaltungen des Provinzialverbandes teilzunehmen. Der A. H. B. „Sprevia" hielt eine größere Zahl von Sitzungen ab, die aber immer nur schwach besucht waren. Es lag dies offenbar daran, daß ein großer Teil der A. H. A. H. durch Kriegsteilnahme oder durch Dienstpflicht in der Heimat verhindert war. In den letzten Monaten waren auch die häufigen Unruhen, Verkehrs¬ und Beleuchtungsschwierigkeiten mit daran schuld. Am 9. Februar 1919 hielt der A. H. zusammen mit der Verbindung „Sprevia" eine Gedächtnisfeier für die Gefallenen Bundes- und Kartellbrüder im Saale des ogenhauses ab, die sehr zahlreich besucht war und außerordentlich feierlich verlief. Zur Begrüßung der zurückgekehrten Bundes- und KarteUbrüder wird Anfang April ein größerer Kommers abgehalten werden. Die Generalversammlungen des Brandenburgischen Provinzialverbandes und des A. H. B. „Sprevia" sollen voraussichtlich Ende April stattfinden. Alle nach Berlin zurückgekehrten Kartell- und Bundesbrüder werden gebeten, umgehend ihre Rückkehr und ihre Adressen dem Vorsitzenden Georg Arnheim, Berlin N 54, Brunnenstr. 194 mitzuteilen. A H. V. Liearia. Die a.-o. Mitgliederversammlung, zu der wir die B. B. B. B. durch Rundschreiben geladen hatten, fand am 23. Februar auf der Verbindungskneipe statt. Der gleichzeitig mit der Einladung den B.B. B.B. zugegangene schriftliche Bericht erübrigt es. das vom Vorstande auf der Versammlung erstattete Referat hier zu wiederholen. Als von mehr als internem Interesse sei lediglich daraus heroorgehoben: Unser Verband zählt zur Zeit 170 Mitglieder. Herr vr. Fritz Neubeck, Assistenzarzt in Dortmund, der früher schon der Verbindung angehörte, wurde in die Verbindung wieder ausgenommen. Herr Karteübruder vr. Fritz Baron (Viadrinae), prakt. Zahnarzt in München erhielt von der Verbindung das Band in Würdigung seiner Verdienste um sie während der Kriegszeit. Beide Herren wurden gleichzeitig auch Mitglieder des A.H.V. Der K. C -Tag 1919, der zufolge'Beschlusses des letzten K. C.-Tages in München statlfinden sollte, wird voraussichtlich hier nicht abgehalten werden können, da. das Verbleiben der Verbindung in ihrer bisherigen Kneipe fraglich geworden und ihre Neüunterbringung dis zum K. C -Tage möglicherweise noch nicht geklärt ist. Dagegen hoffen wir 1920 K. C.-Tag und 25. Stiftungsfest der Verbindung in München vereinen zu können. Auf der a.-o. Mitgliederversammlung wurde den Vorstands- und Ausschutzmitgliedern, ebenso den B. B. B. B. Zahnarzt Hanns Schindler und Rechtßpraktikanten Fritz Aronthal, die in dankenswerter Weise während der Kriegssemester in Abwesenheit des Vorstandes die Geschäfte geführt hatten, einstimmig Decharge erteilt. Der bisherige 1. Vorsitzende Rechtsanwalt vr. Heilbronner

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