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KC-Blätter · 1919-03-01 · Heft 3-4 (März 1919) · p. Seite 63

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1919
Issue
Heft 3-4 (März 1919)
Date
1919-03-01
Page
Seite 63 (sequence 35)
Language
German
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versität wechseln wollen, unseren besonderen Aufruf entsprechend zu beherzigen, sie werden's nicht bereuen. X, auch F, W., K. W., S. W. ist im Gründungssemester Voeht, XX Enget, der in den ersten Wochen das Füchsmyjorat f. C. inne hatte, es dann aber wegen Arbeitsüberlastung abgab, XXX und F. M. f. T. und f. C. Guthmann. - Semesterschlußkneipe: 10. April 8 g. t. im „Schütz". Semesterbeginn am 28. April um 13 Uhr s. t. Frühschoppen, um 8 Uhr c. t. Konvent. Briefe, auch während der Ferien: Universitätskaffee, Plockstraße. Hasfia. Am 10. Februar 1919 wurde , an der Universität Marburg von sechs anwesenden K. C.ern ein K. C.-Stammtisch „H«ssia" gegründet, an dem sich bald nach Aktiomeldung von dreiFuchsen ein reger Verbindungsbetrieb entwickelte. Es wurden für drei Tage in der Woche Offizien angesetzt: Montags Convent, Freitags Kneipe oder Spielabend, Sonnabends offizielles Cafe. Farben, violett-weiß-gold, werden in Bier- und Weinzipfeln getragen. Es meldeten sich während des Semesters noch fünf Keilfüchse aktiv, so daß unser Stammtisch setzt 14 Mitglieder zählt. Die interimistische Chargenwühl ergab: Lucas X» FW., Rosenthal XX, S. W., Theodor Golbschmidt XXX, F. M. f. C., K. W., Kaß, F. Dt. f. F. Am 1. März führten wir uns bei der hiesigen Philisterschaft durch eine wohlgelungene Gründungskneipe ein, zu der unsere l. K. V „Staufia" aus Gießen, als Nachbarverbindung fast vollzählig erschienen war. Außerdem konnten wir mehrere Kdr. der „Nassovia" und „Viadrina" in unserer Mitte begrüßen. Am Tage nach der Gründungskneipe fand ein Damenexbummel statt. Nach einem gemütlichen Cafö hielt unS eine Bowlenkneipe mit anschließendem Tanz bis zum späten Abend zusammen. Die definitive Chargenwahl ergab: Lucas X, C. W., Rheinsberg XX. Theodor Goldschmidt XXX, S. W>, K. W., Kaß, F. M. f. C. u. f. T., F. W. Die Füchse haben sämtlich einen Säbelkurs belegt. Das Verbindungsleben hat im Laufe des Semesters strammere Formen angenommen, so daß wir uns mit dem Gedanken tragen, bald eine im K. C. renonzierende Verbindung aufzutun. Das Sommersemester gibt uns durch die wunderschöne Lage und Umgebung Marburgs zu den größten, Erwartungen Anlaß und haben wir zugleich die Hoffnung, daß sowohl durch die günstigen Lebensverhältnisse, als auch durch die Naturschonheiten eine Reihe Kbr. Kbr. sich bestimmen laffen wird, das Sommersemester in Marburg zu verbringen. Hansea. Es mag auf den ersten Blick wundernehmen, daß die Bestrebungen des K. C. gerade in Rostock, der kleinsten deutschen Universität, die vor dem Kriege nur sehr spärlich von jüdischen Studenten bezogen wurde, festen Fuß gefaßt haben, und wird es vielleicht als ein Wagnis erscheinen, wenn sich die hiesigen K. C.er zur Gründung einer Korporation entschlossen. In der Tat verhielten sich die Gründer selbst, die gleichwohl schon vor dem Bestehen der Korporation ihre festen Zusammenkünfte hatten, großenteils zunächst den Plan einer K. C- Neugründung gegenüber ablehnend. Indessen blieben die anfänglich vorgebrachten Bedenken, die sich vor allem auf die Lebensfähigkeit einer Rostocker K. C.-Korporation erstreckten, nicht stichhaltig. Es konnte auf das überaus reiche Keilmaterial nicht verzichtet, viel weniger dies dem K. I. V. überlaffen werden, der sich lange vor Gründung des Unterzeichneten Stammtisches in Rostock niedergelassen uno eine wohlorganisierte Keiltätigkeit entwickelt hatte, wenngleich seine Erfolge nur gering waren. Da griffen die hiesigen K. C.er ein, eröffneten den Stammtisch und erweiterten ihn dank ihrer intensiven Keiltätigkeit zu einer stattlichen Korona. Neun Füchse meldeten sich bereits aktiv, neue, stehen in Aussicht. In der Philisterschaft, in der von seiten des a. B. Hans Guthmann für den Zentralverein tätig propagiert wird, zeigt man sich zustimmend, und es ist zu hoffen, daß die junge Verbindung in ihr eine gute Stütze haben wird. Was unsere Stellung in der Studentenschaft betrifft, in welcher wir offiziell bisher noch nicht aufgetreten sind, so ist zu bemerken, daßdankwirksamenBegegnens von antisemitischen Ausfällen, die hiesige Korporation schon jetzt wohl bekannt und geachtet ist. — Als Name der Korporation wurde Hansea, als Farben dunkelgrün-gelb-schwarz (Fuchsenfarben: gelb-schwarz) gewählt; doch wird zur Zeit Couleur noch nicht getragen. Grüne Stürmer sind in Aussicht genommen. Betreffend einer vorläufigen Kneipe schweben Unterhandlungen. Die Adresse der Korporation ist bis dahin: cand. itu*. Hans Guthmann, Patriotischer Weg 17. Die Gründer waren: Curt Engelmann (Bav.). Hans Guthmann (Saxo-Bao.), Ernst Nost (Bav.), Hans Spiegel (Sprev.), Paul Katzenstein (Ghib.), Siegfried Urias (Ghib.), Heinz Bernhard (Ghib.), Willi Pleß (Saxo-Bav.), sowie der Brander Erwin Perlmutter (Frib), zu denen dann der ortsanwesende Kbr. vr. Loeser (Thür.) in wirksamer Hilfsbereitschaft hinzuttat. Folgende Füchse meldeten sich aktiv: stad. rnvd. Georg Michel-Stettin, stnd. iar. Artur Jmbach-Berlin, stad. iar. Erich Laaser- Tilsit, stad. iar. Max Liechenheim-Ribnitz i. M., stad. iar. Behrendt-Danzig, stad, pharm. W. Berg-Danzig, stad. iar. Max Loewenstein-Steele, stad. msd. Hermann Hirsch- Plauen i. M. So ist denn der Anfang gemacht. Auf dem einmal begangenen Wege wird mutig fortgeschritten. Und wir hoffen, daß wir im Sommer, wenn die Schönheit dieser alten Hansestadt, ihre Nähe zum Meere und ihre freundliche Lage im weiten Mecklenburger Land erst recht offenbar werden, eine stattliche Anzahl von Kartellbrüdern hier begrüßen können. Die Chargenwahlenhatten folgendes Ergebnis: Guthmann XX, Nast X X X. S. W., Katzenstein, F. M. f.C.: Urias, F. M. f. T.. Lißner, K. W., Pleß. 2.S. W.,E.R. E. R., vr. Loeser. Engelmann, Spiegel. Katzeastein, Urias,Lißner. Kbr Engelmann hatte die Liebenswürdigkeit, die Vertretung der Verbindung nach außen zu übernehmen, ohne daß ihm Behinderung daraus erwächst, da dies wegen seiner hohen- Semesterzahl untunlich erschien. Sueoia-Hannover. Erfreulicherweise hat sich nunmehr auch an der technischen Hochschule in Hannover ein K. C.-Stammtisch gebildet, der bereits acht krasse Füchse zählt. Besonders günstig ist dieser Umstand, weil damit endlich einmal den bereits bestehenden Verbindungen in Darmstadt und Karlsruhe neues Blut zugeführt werden kann. Maearla-Greifswald. Zu Beginn des Zwischensemesters fand sich hier eine stattliche Anzahl von K. C.ern ein, die sich am 38. Februar zu einer „Vereinigung Greifswalder K. C.er" ohne korporattven Charakter organisierten. Bereits eine Woche später, am 7. März, wurde in einer Zusammenkunft im Nordischen Hof auf Antrag von A. H. Adler (Lie.), i. a. B. Vogelftein (Lic) und i. a. B. Gutmann (Lic.) die Umwandlung dieser Vereinigung in einen „K. C.-Stammtisch Greifswald" einstimmig beschlossen. Der Stammtisch bettachtet sich als dem G. A. verbindlich, ttägt stteng intern-korporativen Charakter und baut sich auf den allgemeinen K. C.-Staruten mit Anlehnung an die Statuten der Verbindung im K. C. „Sprevia" auf. Don einer Anmeldung bei der Universität und den hiesigen Korporationen wird mit Hinblick auf den kurz bevorstehenden Semesterschluß abgesehen. Der Stammtisch zählt 18 Mit-.

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