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KC-Blätter · 1919-03-01 · Heft 3-4 (März 1919) · p. Seite 53

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Journal
KC-Blätter
Volume
1919
Issue
Heft 3-4 (März 1919)
Date
1919-03-01
Page
Seite 53 (sequence 25)
Language
German
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-yi svtp,-*; 53 wird sie von einem Ausschuß, dem vorläufig außer dem Kbr. Mainzer, noch Kbr. Molling und der Unterzeichnete angehören. Bisher find folgende Beiträge gespendet worden: - 1. I. Molling (Lie., Bad.) .... 3000 M. 2. Rich. Strauß (Bad.) .... . 10OO „ 3. Dr. Bachner (Viad.-Bav.) . . . 1000 „ 4. Sanitätsrat Dr. Ehrenfried, Kattowitz (Biad.-Bay.) . . . . . . 300 „ 5. Dr. M Mainzer (Bad.. Sprev., Nass.) 250 „ 6. Dr. Warmbrunn (Viad.-Bav) . . 200 Zu übertragen 5 750 M. Uebertrag 5 750 M. 7. Max Rotschild Frankfurt . . . 100 „ 8. Otto Schlesinger (Thur.) . . . 100 „ 9. Dr. Alfred Kirschbaum (Bad., Lie.) 50 „ 10. Herr Viktor Erlanger, Frankfurt. 50 11. Ludwig Friedmann (Bad. Viad.-B.) 50 „ Zusammen 6 100 M. Weitere Spenden für den Max Mainzer-Fonds sind an die Adresse des Unterzeichneten zu senden. I. A.: Dr. Felix Goldmann (Thur., Saxo-Bav.) Leipzig, König-Johann-Straße 17. Weröandsnachrichten. Thuringia. Wir schloffen das Wintersemester am 27. Januar 1919 mit einem Konvent und eröffneten auf dem gleichen Konvent das Zwischensemester. Zur Teilnahme am Zwischensemester ließen wir nur diejenigen Bundcsbrüder zu, denen das Zwischensemester auch von der Universität als Studienjemester gerechnet wurde, nämlich die Kriegsteilnehmer, die durch den Krieg verloren haben, während die übrigen ortsanwesenden Bundesbrüder Ferien haben und nur zum Bierabend und zum Fechibodcn herangezogen werden. Trotz dieser Beschränkung haben wir doch noch annähernd 35 Voüaktive. eine ansehnliche Zahl, die uns einen strammen Friedensbetrieb ermöglicht. Die interimierren Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: a B. Kaiser X. C. W., a B. Förster XX. S. W, a. B. Peritz XXX, Keilwart, i. a. B. Glaser, F. Dt. f C, i. a. B Grünthal, F. M. f. T, i. a. B. Lißner, F. W., i. a. B. Ruß K W, Brander KatzJ. W, E. R. E. R Kaiser, Lißner, Schindler, Hülsen, Rosenbaum I, Brienitzer. Tie definitiven Chargenwahlen ergaben dann folgendes Bild: a. B. Fischer X-1 C. W.. a B. Hülsen XX, 1. S W., 2. C. W. a. B Kaiser XXX. i. a. B. Gla>er, F. M. f C., a. B Bcchhof, F. M. f. T, i. a. B. Lißner. F. W.. i. a. B. Ruß. K. W.. a. B. Peritz. 2. S. W., Keilwart, Brander Katz I W-, E R. E. R Fischer, Lltzner, Rosenbaum I, Herzberg, Schindler, Hülsen. Der Verbindungsbetrieb spielt sich etwa in folgendem Ratzmen ab: Donnerstag offizieller Bierabend und Sonntag Frühschoppen im Augustiner, zwei Offizien, bei denen wir Halbkomeur anlegen. Montag ist Konvent und der Sonnabend abend ist meistens einem Diskuisionsabcnd gewidmet, dem dann eine gemütliche Kneipe folgt. Großen Wert haben wir auf das Fechten gelegt. Sämtliche Bnndesbrüder haben einen Schlägerkurs beim Univerfilätsfechtlehrer belegt, außerdem ist täglich Koniraboden. Wir hoffen, daß wir bald Gelegenheit haben werben, zu zeigen, daß wir auch auf diesem Gebiete etwas Tüchtiges leisten können. Der 29. März vereinigte uns in den Räumen der Settegastloge zu einer großen Kneipe, die als Begrüßungsfeier für die'heimgekehrten Kriegsteilnehmer und Trauerfeier für die gefallenen Bundesbrüder gedacht war. I. a. B. Fröhlich begrüßte unsere Krieger, die größtenteils noch emmal ihr feldgraues Kleid angelegt hatten, a. H. ür. Ernst Rosenthal gedachte der Dahingegangenen. Tie Kneipe nahm emen harmonischen, würdigen Verlauf. Von den eingeladenen Keilfüchsen meldeten sich drei noch während der Kneipe aktiv. Inaktiv ert wurden die a. B. a. B. Lißner, Wongtschowski^ Schlesinger, Kreützberger und Schäfer. Rezipiert wurden die Brander: Frankel, Peiser, Herzberg, Markus, Katz. Boehm. In die Verbindung traten ein: «tuä med. Heymann, cand. med. Hirschberg. stud. jnr. Kosterlitz. stud. med Lindner, stud. med Leoy und stud. jur. Loewenstein. Eine l. K. V. Friburgia beurlaubte ihren a. B. Lewinsky, eine l. K. V. Spreoia ihren a. B. Blochert zu uns. Kbr Bechhof meldete sich aktiv. Für i. a. B Glaser, der aus beruflichen Gründen sein? Charge niederlegen mußte, übernahm in dankenswerter Weise A. H. Franz Engel das Fuchsmajorat für Komment. Bavaria. Die Entwicklung der Demobilmachung veränderte auch unser Korporationsleben in nicht geringem Maße. Nachdem die Wahlen mit ihren unausbleiblichen politischen antisemitischen Bewegungen, denen wir zusammen mit der hiesigen Ortsgruppe des Vereins zur Abwehr des Antisemitismus wirksam entgegentraten, erledigt waren, setzten wir, dem Beispiel der anderen Korporationen folgend, wieder Kouleur auf. Wenn wir auch, den Verhältnissen Rechnung tragend, uns nicht mehr als notwendig in der Oeffentlichkeit zeigen, so haben wir um so mehr Wert auf die stramme Ausgestaltung des inneren Betriebes gelegt. Unsere Korona vergrößerte sich sehr rasch, teils durch Neuaktwmeldungen, teils durch Rückkehr enilaffener Bbr. Bbr. Wir schloffen das Semester am 22. Januar mit einem gut verlaufenen Tanzstundenausflug nach der Stiftsmühle. Während der kurzen Ferien blieb die Aktivitas fast vollzählig zusammen. so daß wir schon während dieser Zeit den Keilbetrieb richtig aufnehmen konnten. Das Kriegsnotsemester, begann für uns am 4 Februar mit dem Mittagstisch. Inzwischen waren zu ihrer lieben Bavaria zurückgekehrt: die a. B. a. B. Bernheim, Samson, Weile, Ludwig Weil und o. V. G. Jsaae, die Füchse Sänger und Ginzberg Ueberwiesen wurden die Füchse Lieberg von einer im K. C. renonzierenden Verbindung „Disurgia" und Kurt Roos von der „Nassovia". Die interimistischen und definitiven Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: Roos X. F- M f. C.. F W.. 1. C. W., Vogel XX. K. W., Oppenheimer X X X. S. W-, 2. C- W., Maier, Alsted, F. M. f.T., Heß.Z.W., Jüdel, 2. S.W., B. W., Bernheim, A. W.; E. R. E. R.: Roos, a. H. vr. Braunschweig, a. B. Maier, i. a.B. Dreyfuß, i. a.B. Springer, a. B. Steinem. Der eifrig ausgeübte Keilbetrieb führte zu einem Ergebnis von 15 Aktivmeldungen, Es traten neu ein die Herren stud. med Willy Cahn-Stuttgart. stud. med. Fritz Hammerschlag-Dorrmund, stud med. Alfred Rubel- Ludwlgshafen, stad. rar. Curt Schartenberg-Dortmund,

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