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KC-Blätter · 1917-03-01 · Heft 16 (März 1917) · p. Seite 833

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Journal
KC-Blätter
Volume
1916-1917
Issue
Heft 16 (März 1917)
Date
1917-03-01
Page
Seite 833 (sequence 7)
Language
German
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833 schkftigt, 10 Stunden ununterbrochene Arbeit in russischer Winterkälte und Strapazen habe ich gut überstanden, quälender für mich ist der Gedanke, ganz . . . zu sein. Zum Holzhauer bin ich nun einmal nicht geboren. Herzlichft Dein Hans Block. 22. 3.17. Lieber Max! Seit ich wieder im Feld bin, war es nleine schönste Zeit, als Siegfried Rosenthal in meiner Nähe lag und manchen Aoend bei mir zubrachte. Die vielen gemeinsamen Erinnerungen haben uns manchesmal auf Stunden hinaus das Kriegselend um uns herum vergessen lassen, und es hat mir bitter leid getan, als er eines Tages von der Bildfläche verschwand. Wo er jetzt wohl steckt? Inzwischen haben wir auch wieder den Ort gewechselt und liegen in F. 8. weit hinter der neuen Stellung. Da wir als erstes Lazarett aus der früheren Stellung herausgezogen wurden, so haben wir von den gewaltigen Vorbereitungen für den Rückzug leider wenig mit ansehen können. Aber das wenige, was wir zu sehen bekamen, bewies, mit welcher Sorgfalt alle die Teilunternehmen durchgeführt wurden, die zwischen englischen und unseren Stellungen eine Wüste schaffen sollten. Wir haben hier aus einer Fabrik ein prächtiges Lazarett geschaffen; d. h. ich habe dabei nur zugesehen, da meine Nebenbeschäftigung als Arzt beim Rekrutendepot und meine Puppenmöbelschreinerei meine Zeit fast voll in Anspruch nehmen. Nach längerer Pause hat man rnir jetzt auch wieder eine Augenstation zugewiesen, die mir doch mehr Selbständigkeit verschafft als die trostlose Assistiererei auf der chir. Station. Zu K.C.-Tagen in Douai kann ich leider nie kommen, da wir nicht gut aus dem Betrieb wegkommen können. Ob in meiner Nähe irgend welche K. C.er liegen? Früher hat mir Hirsch regelmäßig Bericht erstattet; aber der ist auch schon lange weg. Grütze Dein Weib und Kind _Dein Max Cramer. 3. 5.17. Lieber Mainzer! Bon einem gemütlichetl intimen K. C.Abend viele herzliche Grütze und die Bitte angelegentlicher Empfehlung für Deine Gattin. Dein Gerson. Leider entdeckte ich die Kartellbrüder erst am Ende meines Kursus. Besten Gruß Ihr Lothar Wallersteiner (Lic.). Seinem lieben alten Herrn sendet herzl. bbr. Grüße _ Julius Speyer. S., 12. April 1917. Lieber Mainzer! Seit einigen Wochen habe ich das schöne pommerische Stargard mit einer ungarischen Stadt vertauscht, wohin ich zur obermilitärärztlichen Beaufsichtigung der unteren Donauhäfen von K. bis O. versetzt worden bin. Mein Dienst spielt sich in recht angenehmen Formen ab. Ich gondele so 8—10 Tage auf der Donau herum und bin dann wieder die gleiche Zeitdauer hier. Ich habe dadurch retrospektiv Gelegenheit, die ganze ungarisch-serbische Grenze mit ihrem s. Zt. Kampfgebiet zu sehen, Belgrad, Semendria, Orsova usw. bieten dadurch recht viel des Interessanten, wie auch die Donaureise selbst, die durch den landschaftlich schönsten Teil dieses Fluffes, den Kasaupaß führt. Das Leben selbst ist hier ziemlich eintönig, jedoch durch die noch bestehenden besseren Ernährungsverhältnisse recht erträylich. Auch kann ich „beinahe" dienstlich ziemlich viel nn Lande hernmreisen und dadurch Ungarn etwas kennen lernen. Wie Du siehst, suche ich mir die angenehmen Seiten meiner Dienststellung mit den dienstlichen Obliegenheiten einigermaßen in Einklang zu bringen. Ich hoffe, daß es Dir und Deiner Frau Gemahlin nebst Töchterchen recht gut geht, und bitte Dich, ihnen meine freundlichen Grütze zu übermitteln. In alter Freundschaft Dein Daniel Halle. 8. 4.17. Sehr geehrter Herr Dr.! Von der netten Feier im Kreise des Herrn Dr. Lazarus zurückgekehrt, sende ich Ihnen auch in seinem Namen die besten Grütze. _ Ihr Ludwig Isaak. Lieber Herr K. B.! 3K. C.er fröhlich vereint beim Sederabend in Montmedy senden die herzlichsten Grütze. Ass.-Arzt Hofmann (Le.). Ludwig Speyer (Bav.>. Leo Seligmann (K.C.-St. Ffm.). 6. 4.17. Sehr geehrter Herr Kartellbruder! Von einer zufälligen Zusammenkunft anläßlich des Sederabends unter Leitung von Herrn Dr. Italiener (Darmstadl) gestatten sich, Ihnen, sehr geehrter Herr Kartellbruder sowie Ihrer werten Frau Gemahlin die besten Grütze zu senden. Alfred Levi (Rhen.-Sil). Rich. Nathan (Lic.). Fritz Loewenberg (Lic. Sprev.). 7. 4.17. Lieber Mainzer! Das Pesachfest hat wieder einmal einige K. C.er zusammengeführt. Nachdem wir gestern einen großen Sederabend von 1000 Soldaten mitgemacht haben, sitzen wir jetzt in C. und gedenken Deiner. Alles Gute! Freundliche Grütze Dein Lindemeyer. Hans Cohn. Kbr. Grütze Ihr Max Litzner. Ergebene Grütze Dr. Samter. Lieber Mainzer! Wir haben, ivie Du siehst, Deine Anregmtg sofort verwertet und ein paar gemütliche Stmrden auf rneiner Bude miteinander verplaudert; schade, daß wir nicht vorher von einander wußten —, ich selbst werde voraussichtlich demnächst von hier versetzt. Hoffentlich geht's Dir gut. Mit vielen herzlichen Grützen Dein alter Janosch. (Dr. Otto Jonas.) Lieber Mainzer! Dein Brief hat ungeahnt schnellen Erfolg gehabt. Leider wird Dr. Jonas nicht allzu lange inehr hierbleiben. Ich schreibe nächstens ausführlicher. Herzliche Grütze Dir und Deiner Gattin _Dein Martin Meyer. G., 3. 5. 17. Sehr geebrter Herr Karteübruder! Wir halten es für unsere Pflicht, Ihnen nritzuteilen, daß heute früh 9 Uhr unser l. Kb. Dr. Siegmund Kahn hier verstorben ist. Er infizierte sich in seiner Tätigkeit als Kommandanturarzt in T. mit Fleckfieber. Die Prognose war vom ersten Taa an äußerst ungünstig, jetzt ist er an seinem 41. Geburtstage der Infektion erlegen. Die Beisetzung wird auf dem hiesigen Ehrenfriedhof erfolgen. Gerade wir, die wir den Krankheitsverlauf von Tag zu Tag hier während der etwa ziveirvöchigen Dauer verfolgen konnten, fühlen besonders tief den Verlust, den unser ganzer Verband erlitten hat. Mit ergebenen kartellbrüderlichen Grützen Feldunterarzt Benno Rosenkranz (Sprev.). Alfred Wolff (Rhen.-Sil.). 18. 3.17. Werter Herr Kartellbruder! Seit langem wieder einmal einen K. C.er getroffen, bin ich heute am Sonntag nachmittag gemütlich in meiner Waldvilla mit Kb. Frankel zusammen, nachdem wir uns in der K.C.- Zeitung ausfindig gemacht hatten. Mit besten Grützen Ihr Kb. Wikh Schiff. Sehr geehrter Herr Kartelloruder! Im Kriege das erste Mal habe ich heute Gelegenheit, mit einem K. C.er einige Stunden zusammen zu sein. Die besten Grüße Ihr Kb. Kurt Frankel. F., 16. 4.17. Lieber Alter Herr! Ich wM Dir auch einmal wieder ein Lebenszeichen von mir geben. Mein Regiment bleibt noch in Rumänien. Bis heute lagen

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