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KC-Blätter · 1913-09-01 · Heft 12 (1.9.1913) · page 30

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Journal
KC-Blätter
Volume
1912-1913
Issue
Heft 12 (1.9.1913)
Date
1913-09-01
Page
– (sequence 30)
Language
German
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Verbandsbrüder der Redaktion Kenntnis zu neben, damit diese sich zwecks Ausnahme von Inseraten an die betreffenden Herren wenden kann. Last, not least werden nochmals die Verbandsbrüder dringend aufgefvrdert, mehr als bisher zu den Glückwunschablösungen beizustenern. Die in diesem Hefte veröffentlichte leiste der Glückwnnschablösungen, die über die Eingänge von zwei Monaten quittiert, ist außergewöhnlich gering. Es bieten sich bei Familiengelegenheiten, bei Ätiederlnssungen, Beförderungen iijiu!' zahllose Gelegenheiten, auch einmal zu den Glückwunschablvsnngenbeizntragen. Insbesondere aber sollte nie versäumt werden, bei besonderen Zusammenkünften der BerbandSbrüder Sammlungen für die Glücktvunschablösungen zu veranstalten. Die so gesammelten Betrüge drücken den Einzelnen gar nicht) sie bedeuten aber für die K. C.-Kasse eine sehr beträchtliche Hilfe. * * * K. L.-Kdrehbuch. In rvenigen Tagen erhalten die Verbandsbrüder dasK.C.-Adreßbuch und eine Liste der Rechtsanwälte. Die Bedenken, die gegen die Aufstellung einer Liste der Rechtsanwälte erhoben wurden, werden wohl dadurch beseitigt, das; auch die anderen studentischen Verbünde derartige Listen versenden, der S. C. sogar auch an Außenstehende. Es mag übrigens erlvtthnt werden, daß der Anwaltsverein selbst ein Mitgliederverzeichnis versendet, das im Effekt unserem Anwaltsverzeichnis gleichkommt. Um insbesondere den Verbindungen, den Altherren-Verbänden und allen denen, die ein Interesse daran haben, stets ihr Adreßbuch entsprechend den eintreffenden Aenderungen zu ergänzen, werden auf Wunsch mit weißem Papier durchschossene Adreßbücher hergestellt, bei denen also auf jedes bedruckte Blatt ein leeres Blatt folgt, das zur Aufnahme von Notizen dient. Gegen vorherige Einsendung von 2.5)0 2)1. werden derartige Exemplare allen Verbaudsbrüdern zur Verfügung gestellt. Die Bestellungen werden bis zum 25. September erbeten. * * * Erklärung. In dem Referat des KartellbruderS vr. Mainzer über einen Antrag des G. A. zum K.C.- Tag findet sich folgender Absatz: „Mangels sestelegter Bestimmungen über die offizielle Stellung er Stammtische zu dem K C. und einer geeigneten Kontrolle der Disziplin konnten sich innerhalb der Stammtische Reibungen einstellen, die dem Interesse des Verbandes nicht förderlich waren und schließlich zur Auslösung eines Stammtisches führten (Isaria, Straßburg)." Die Unterzeichneten Mitglieder deS ehemaligen Stannntisches „Isaria" legen hierdurch entschieden Verwahrung gegen die in diesen Ausführungen enthaltene, vollkommen falsche Sachdarstellung ein, die geeignet ist, die Erinnerung an den früheren Stammtisch „Isaria" ztl trüben und die einer etwaigen neuen Gründung in Straßburg hindernd tut Wege stehen müßte. Es hat am Stammtisch „Isaria" während der Semester seitles Bestehetts keinerlei Reibungen gegeben, die Harntonie der allerdings tvenigen Mitglieder ist vielmehr vollkvllllnen gewesen, und sie hat sich bei den übrig gebliebenen durch die langen Jahre hindurch zu dauernden freundschaftlichen Beziehungen ntehr tlnd mehr verdichtet. Die Auflösung geschah lediglich aus Leutemangel. Für die ehemaligen Jsaren: Or. Hochschild (Ghibelliniae), ■Dr. Bruno Weil (Licariae), Dr. Albert Wieler (Ghibelliniae), Dr. Robert Wertheimer jGhibelliniaef. * * 4- Die U. L.-Tendenj. (Eine Entgegnung von vr. Eisen mann, Augsburg.) Der Artikel von Dr. I. Hirsch in der letzten Nummer der K. C.-Blätter trägt — wie mir scheinen ivill, ohne ztvingenden Grund — dazu bei, die Zahl der strittigen Punkte in der Attslegung der K. C.-Tenoenz tun einen zu vermehren. Es ist nach meiner Ansicht nicht nötig, daß tlnser Verbaitd sich nach einer Seite, nach der Abwehrrichtung oder nach der „positiv jüdischen" entscheidet) Hirsch gibt ja zu, daß beide Richtutlgen im .St. (5. vorhanden sein können. Die K. C.-Tendenz erweist sich im Alltagsleben an sich scholl als ein recht kompliziertes Ding, bei dessen Bcurteilllng viele und verschiedenartige ßlbjektive Momente in Betracht kommen. Man kann sich dazuhin noch ruhig eiltgestehen, daß sich im K. C. — vielleicht mehr als in anderen Verbänden — viele Männer finden, die tteben einer hohen Intelligenz eine ausgeprägte Individualität zu eigen haben. Angesichts dieser eitle hontvgene Attffassung erschwerenden Utnstünde sollte man darauf verzichten, eine bis ins Detail gehende Harmonie erzielen zu wollen. Woranfs uns allen ankommt, ist klar. Im übrigen lasse man jeden auf seine Art selig werden und hüte sich vor Interpretationen der Tendenz, die der einzelne als Gewissenszwang ansehen kann. Der „negative 3

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