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KC-Blätter · 1913-09-01 · Heft 12 (1.9.1913) · p. Seite 245

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Journal
KC-Blätter
Volume
1912-1913
Issue
Heft 12 (1.9.1913)
Date
1913-09-01
Page
Seite 245 (sequence 25)
Language
German
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245 absichtigt der Verba lid, AnSnahmebestimtnungen zngttllsten der nichtreichSd rutschen deutschen Mediziner zn beantragen, nm dadurch dem Deutschtum im Ausland den Zilsaininelchang mit der heiinatlichen medizinischen Wissenschaft zn erleichtern. Weiter stellte sich der VerbandStag der Gründung von Vvrklinikerschasten, wodurch auch die jungen Medizinstndierenden dein OiganisationSgedanken gewonnen »verden sollen, syinpalhisch gegenüber. Auch daS liberhandnehmen deS medizinischen Studium» und die sich daraus ergebende drohende Verschlechterung der Cristenzbedingungcn wurden zur Sprache gebracht. Die Gründung einer Zeitschrift des Verbandes deutscher Klinikerschasten wurde in Erivägung gezogen und steht in nächster Zeit zn erivartetl. Deutsch-akademisches Olympia Leipzig 1913. Das von der Universität Leipzig in Verbindung mit dem Deutsch Akademischen Blind für Leibesübungen vera»»ftalteteDeutsch-Akademische Olympia l9I3,vird, wie nunmehr feslsteht, in bcu Tagen der Ein weihung de» VölkerjchlachtdenkmalS von» Kt. bis 19. Oktober d. I. statlfinden. An dem Feste, zn dein der Senat der Universität Leipzig die gesamte deutsche Studentenschaft eingeladen hat, «verden sich alle in dem bereits genannten AD. B. f. L. vertretenen grasten studentischen Verbände (der V. C.-Verband der Turnerschnften mtf deutschen Hochschulen, Akademischer Turnbund, Allgemeiner Akademischer Tnrnabend Leipzig, Akademischer Sportbund, Mitteldeutsch-A tademischer Verband für Leibesüb»»ngen, Akademischer Rnderbund, die Deutsche Burschenschaft, der Srliwarzbnrgbnnd und der Wingolf) beteiligen. An turnerischen Veranstaltungen sind in« Programr«« allgemeine Freiübungen, Zwölfkampf, Sechskampf, Einzelkämpfe,Mnsterriegent»«r»len,Turnspiele undMannschaftSwettkämpse geplant, ansterdern sollen leichtathletische Wettkämpfe, 'Schlvinlnnvettkümpse und ein akademisches Fechtturnier stattfinden. Für diese Veranstaltungen sind die Tage des 19. nnd 17. Oktober festgesetzt. An« 13. Oktober, dem Tage der Einweihung des VolkerschlnchtdenkmalS, soll nin Aachmittag eine Feier in der Aula der Universität statlsinden und für den 19. Okt. ist eine besondere AbschUtstsestlichkeit der Deutsch-Akademischen Olympia am Denkmal geplant, diednrrheinen Festzng zum Denkmal eingeleitet iverden und in einer ttirnerischen Massendemonstration mit anschliessender PreiSverteilnng bestehen soll. Der Abend dieses TageS tvird dann noch einer anschliestenden festlichen Veranstaltung gewidmet sein. Alle Anfragen technischer Natur sind an den technischeil Leiter des Festes, UniversitätS-Turnlehrer 1>r. Kuhr, Leipzig, Färberstratze 1HII, alle sonstigen Mitteilungen oder Allsragen an daö Rektorat der Universität Leipzig z«l richten. Der uns znin Abdruck übersandte Ausruf deS Senats der Universität Leipzig hat folgenden Wortlaut: Kommilitonen; Die Universität Leipzig ladet Euch hiermit zn dein Deutsch-Akademischen Olympia ein, das in den Tagen vom 19. -19. Oktober dieses Jahres in Leipzig stattfinden soll. Euer Erscheinen wird ein Zeichen deS Dankes sein gegen die Männer, die vor einem Jahrhundert in schwerer Zeit die Abschttttelnng fremden JocheS vorbereitet und durchgeführt haben. Der weiter mitgeteilte Plan der Kampfspiele ist von dem hierfür eingesetzten AnSschust der Umversität Leipzig und dem Deutsch--Akademischen Bund für Leibesübungen gemeinsam entlvorfen und ansgearbeitet worden. Er tvird jedem von Euch Gelegenheit geben, im frisch-fröhlichen Wettbeiverb mit Gleichstrebenden sein bestes Können vor fachkundigen Richtern zu betätigen. Leipzig, Mai 1913. Der Akademische Senat. H. BrunS, dz. Rektor. Hamburg. Die Begeisterung für Gründung einer Universität in Hambtlrg hat sehr nachgelaffen. Tie Bürgerschaft beschlost, die UniveriitätSvorlage deö SenatsantragS vvin 29. Dezember 1912 einer genauen Drrrchprüfllng zn unterziehen unb erst im Herbst darüber weiter zu beraten. Die geringen Aussichten der Universitätsgründung habe»! bereits beit bekannten Historiker MarckS veraitlastt, Hamburg zn verlassen und einen Ruf an die Ultiversilät München anz>tnehtne»t. Munster. Die Stadtverordnetenversammlung nahm eine Vorlage an, nach der r/MMMiO Mk. als Zuschust be» ivilligt iverden für den AtlSban der noch fehlenden medizinischen Fakultät hiesiger Universität. Sonach ist die Einrichtung derselben gesichert, da die Regierung die Allgliederung der lnedizmnchen Fakultät von der Beihilfe der Stadt abhängig gemacht hatte. Körperliche Betätigung in den deutschen Studentenverbänden. Die Korps bilden »vohl den konservativsten - Teil unserer deutschen Studentenschaft. Daher haben sie ailch länger »vie irgend ein anderer Verband iede körperliche Betätigung, abgesehen von Fechten, aus ihren Reihen ferngehallen. Roch in einem der letzten Hefte der Deutschen .Korpszeitung lvendct sich ein Artikel flegen die Einftthrling des Sports in die Korps. Um o bemerkenswerter ist nun folgende Mitteilung der Deutschen Korpszeitung: „Mehr lind mehr bricht sich endlich die Erkenntnis Bahn, dnst ein strammer Fechtbetrieb nicht genügt, um den jungen Aktiven die erwünschte körperliche Betätigung zu bieten. So macht im letzten Heft der „Monatsschrift des Rndolstädter S.E.- ein Alter Herr den Vorschlag, die KorpS der Rndokstüdter S. E. möchten Sport und Spielpflege einführen, eifrig lvandern, schwimmen und rudern." Hieran knüpft das Organ des Kösener.S.C. die Bemerkung: „Es lvüre uui' zu wünschen, dah die Vorschläge gewürdigt und verwirklicht werden, die .KorpS würden ganz ziveifcllos weit mehr Zuzug von Füchsen erhalten." Personalnachrichten. Als Privatdozent für Pharmakologie an der medizinischen Fakultät in (Böttingen habilitierte sich: Siegfried Löwe jFrib.-Gh., Sax-Bav). Das medizinische Staatsexamen bestanden: Adolf Heqmann jBav.), Erich Hofsmann * sLic.), Max Iarecki jBav). Zum 0r. mecl. promovierte: Adolf Heymann sBav). Das Physiku m bestanden: Pincsohn sThur), Richard Löwenthal jRhen Sil), Taitza jSax.- Bav.j, Fritz Simon (Fritz. 51.), Jtzig (Ghib., Frib.-K.j, Lev Lauter (Ghitz., Frib.-K.), Alfred Glaser (Thur, Frib.-51.), Richard Schindler (Frib.-K.), L. Schönhvlz (Bav.), Lewin (Bav.). Das Referendarexamen bestanden: Erich 51 ahn (Bau., Rhen.-Sil.j, Dreyer (Lic.), Hellwitz iGhib.j, Walter Stern (Lic.j, Ernst Oppenheimer iLic.). Zum vr. iur. promovierten:Lothar Waller» steiner (Lie), Engelbert jLie.).

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