KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1912-1913
- Issue
- Heft 10-11 (1.7.1913)
- Date
- 1913-07-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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sicherlich eine gewisse unbedingt nötige materielle Macht. Anstatt dich jeder St. er halbjährlich die Summe von einer Mark für die K. C.-Blätter zahlt, i) sind diese auf die - im übrigen sehr netten— Glückwnnschablösungen angewiesen, und wenn diese in einem Monat Nachlassen, betet der Redakteur, das; im nächsten Monat recht viel srendige Ereignisse eintetell mögen und ennahnt seine Kartellbriider, die nun sicher kommende Gelegenheit auch recht eifrig für die Gliickwunschablösungen zu benutzen. Alle unsere Verbindungen sind ans den kleinsten Anfängen entstanden. Unsere Alten Herren können aenng erzählen von dem Kampf nach außen, dem Kampf um die Mitgliederzahl und dem Kampf mit der Kasse oder vielmehr für die Kasse. Aber wie der Vater seinen Kindern gern die Schwierigkeiten seiner Jugend erspart, so sollte auch den neuen Verbindungen durch die alten eine Sorge genommen werden, die materielle. Es sollte für jede durch den G. A. genehmigte neue Verbindung von jedem K. C.er eine Mark gegeben werden und so die neue Korporation gleich über 750 Mk. verfügen, über die ja der G. A. ein Mitbestimmungsrecht behalten könnte, um leichtsinnigen Ausgaben vorzubengen Aber diese Gelegenheiten sind nun versäumt, doch der Gedanke an die Stiftlmgen hat sich scholl so eingebürgert, daß man eine neue, wichtige Einrichtllng ebenfalls nur mlf dieser Grundlage ansbauen will. Zwar ist man vorsichtiger geworden, die Stifter sollen sich gleich mlf fünf Jahre verpflichten, doch glaube ich kaum, daß so das nötige Geld zusammenkommen wird. Aber lvenn dies alich der Fall wäre, so hätte man doch hier für fünf Jahre einen ziemlich gleichbleibenden, ivahrscheinlich nur gerade ausreichenden Betrag, der den bestimmt dauernd lvnchsenden Forderuugeu des "Büros nach kurzer Zeit nicht mehr genügen ivürde. Nötig ist also eine Einnahme, die sich ev. auch bequem vergrößern läßt. Aber folgendes dürste wohl aur llleistell gegen die Stiftungen einnehlllen. llns siltd im K. C. Rawen (deren Zahl recht gering ist) bekanllt, die »vir als d i e .Vf. E er bezeichnen möchten. Diese sind die geistigen llnd auch meist lnateriellen Urheber aller lmserer Einrichtungen. Ein großer Teil des Restes ist einfach Mitläufer. Das muß »licht so sein! Reue Einrichtungen aber, auf Stiftungen z»l stützen, heißt einfach diesen Zllstand fördern, anstatt z»» seiner Aenderung beizlltragen. Wie die Stellerfreien im Staate an den Ausgaben naturgemäß geringeres Interesse haben, als die großen Steuerzahler, so auch bei uns. Wenn ') ES wird tatsächlich ein K. E.-Beitrag geleistet, der aber für die Zeitung nicht auSreicht. (D. Red.) *) Die D. B. hat für die Gründung einer Burschenschaft in Frankfurt a. M. 3000 Mk. bewilligt, die durch Umlage vom 1 Mk. pro Kopf erhoben werden. jeder einzelne seinen Beitrag zum K. C.-Büro bezahlt, wird ihn» auch die Arbeit des Büros rum mindesten interressieren, vielleicht wird er helfen. Was ich will, ist aus vorhergehendem klar. Einen bestiinmten Jahresbeitrag, und zwar pro Mitglied und Jahr 3,60 Mk. Das sind also insgesamt rllnd 2700 Mk. pro Jahr. Nun lllöchte ich aber gleich den (Simomib entkräften, daß durch meine Vorschläge den Kartellbrüdern zu große Opfer auferlegt ivürden. Für die Alten Herren ist der Beitrag sicher nicht unerschwinglich. Für die Aktiven aber ein neuer Vorschlag! Es zahle jeder Aktive und Inaktive zu seiner monatlichen Rechnung ganze 30 Pfennig für das K. C.- Büro rund er wird die neue Ausgabe nicht empfinden. Mit diesen Worten sei mm aber nicht der angeregten einmaligen Stiftung widersprochen, sie ist dringend nötig für die Errichtung des Büros und die Unterhaltung im ersten Jahre. Um dies zu beweisen, möchte ich auch die Aktiven aussordern, sich an derselben zu beteiligen, und geve für meine Person zu dieser Stiftung, die ersten 3,60 Mk., für dieses Jahr noch nicht in Raten. Fritz Silberstein (Spreviae). Zeichnungen für das K. L.-Vurean. Name Wohnort 5' M Jahresbeitrag für die nächsten fünf Jahre M Dr. Alsberg Berlin 20 autzerd. 10 jährl. Eugen Alsberg Quedlinburg 10 10 Carl Amberg Berlin 5 Leonhard Baer Berlin 30 10 L)r. ft-dip Baum Rogasen 3 Dr. Mar Böhm Berlin 20 10 Dr. Albert Caan Frankst. a.M. 30 10 I>r. Ernst Eohen Berlin Heinz Cohn R. A. I»r. Hugo Stockach 10 " 5 " Ehrlich R.-A. Ludwig Fried- Tilsit 10 10 " R.-A. l'r Siegfried Berlin 5 " 5 " Goldstron« Berlin 10 5 vr.Erlvi» Goldstein R.-A. Dr. Earl Her,- Kattonütz " 5 " R.-A. Dr. Carl Bochum 10 5 " Kanffinann Mannheim 10 5 Dr. Erich Kleemann Rabbiner Dr. Arnold Breslau 5 " 3 " Lazarus Dr. Robert Lerchen¬ Frankst. a.M. — " 5 " thal, Bankier cand. iur. A. S. Lew- Augsburg 30 " 10 " kowicz' Josef Molling Fürth t.B. 5 Berlin 50 " 10 "