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KC-Blätter · 1913-06-01 · Heft 9 (1.6.1913) · p. Seite 197

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Journal
KC-Blätter
Volume
1912-1913
Issue
Heft 9 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 197 (sequence 17)
Language
German
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197 . . - 1 Im iilnijicn nun* der Betrieb in der Verbind»»»»« angenehm und stramm. Schon »»»»» 0 Uhr morgens sah uns der Paukboden fk'ifeifl üben. Neben dem Fechten legten wir besonderen Wert ans Schwimmen und lustige Wanderungen, die uns den Aufenthalt in Darmstadt auch in ,'stikunft immer angenehmer und geuufireicher »nackten sollen. So unternahm schon in denPfingstferien der gröfite Teil der Verbmdimg eine fiinstägige Wanderung in das herrliche Neckartal mit seinen Burgen und Tälern, die bis hinauf zum romantischen Städtchen Heilbronn führte. E. O. Saxo-Bavaria. Wir erössneten den zweiten Teil des Semesters mit einem Frühschoppen im Thüringer Hof. Am 17. d. M. fuhren fast alle Bdbr. Bdbr. zur AntrittSkneipe einer l. 5k. B. Sprevia; an dieser Stelle sprechen wir den l. Kb. l. Mö. nochmals unfern Dank für ihre Gastfreundschaft aus. Die definitiven Chargenwahlen fielen folgender« mafieu aus: Hirschfeld X, F. W.n. i., C.W., Röttgen XX, I. W. n. a. Stein XXX, W. Taitza, W. W. A. H. Engel, F.M. f. C. Simvnsohn, F. M f. T. Am 24., 25». u„d 20. Mai beging die Sarv-Bavaria in feierlicher Weise ihr erstes Stiftungsfest. Wir hatten das Bergniigen schon in den Pormittagöstunden des Sonnabends, den 24. eine Menge Berliner Kartellbrüder beim Friihschoppen im Thüringer Hof begrüfien zu können, zu de»»en »mchmittagS noch die Vertreter der einzelnen .Kartellverbindungen nnb die Hallenser 51. C.-er hir»z»»- kamen. Abends fand dann in den Räumen des.Künstler- Hauses der Festkommers statt, bei welchen» die Vertreter der .Kartellverbindnugen in VollivichS erschienen waren. CS hatte sich eine überaus stattliche Corona eingefnuden; unter den Herren ans der Philisterschaft konnten »vir zu unserer Frclide den Vorsitzenden des ^entralvereinS und der Gesellschaft der Freunde und deS Vereins Casino erblicken. Dcrjvom Erstchargierten Hirschfeld geleitete offizielle Teil iiahi» einen würdige»» und gernütlichen Verlauf. Die Tendenzrede hielt der TendenzsnchSmajor; die Vertreterder einzelnen Vereine ergriffen auch das Wort »md begrüßten nufere Bestrebungen mit Beifall. Besonders danke»» »vir Herrn.Kb. Bier für seine im Na»»»e»» der anwesenden Kartell brüder gespendeten Worte. Stach einem strammen s?ssizium trat die von» A. H. Cngel geleitete Fidulität in ihre Rechte, die die Kneipkorona bis zur frühen Morgenftitiide zufammetlhielt. Der positive Nutzen, den »vir auf der Kneipe zu verzeichnen hatte»», bestaitd dari»», dafi sich z»vei Füchse aktiv »neideten: -«tuck. zur. HanS Do»»»» ans Ntagdeb»»rg und stuck, »ss/r. Julius Vewi) ans Berlin, so dafi nufer FnchsenstaU ans drei Brandern und drei Krassen besteht. Während »vir am Somttagvormittag 51111t ersten Mal Gelegenheit hatten, uns durch »lnsere drei Chargierten in Vollwichs bei der Allffayrt zur Königsgeburtstagsfeier vertreten zu lassen, versammelte ein Musikfrtthschoppen Gäste, Bnndesbrüder und Kartellbrüder auf der Terrasse deS TheaterrestaurautS. 4tach gemei»»sn»n eingenommenen Mittagsmahl fand ein von ca. 125 Personen besuchter AuSflng nach dem Lindtharter Wäldchen statt. Rach einem Spaziergang dnrch den Wald, fand in der Mühle Lindthart eine Kaffeetafel statt, an die sich Vergnüg»l»»gen anschlvssen. 'Nachts »»in 12 Uhr fand der Rückmarsch mir Lampions in den Farben grün, weih, blau durch den Wald statt. Ar»» Montag beschlotz den Strudel der Bergnügungen ein Damenfrühschoppen in der Ritterstube des Burgkellers, bei der die Stimmung recht animiert und feucht-fröhlich war. Durch diese Beranstalt»rng gelang eS uns in höherem Mafie noch als bisher, der» K. C.-Gedariken in die hiesige Philisterschlift hineinzntragen. Wen»» die Erfolge weitcrhin so sind wie bisher, so »vird Leipzig ein gutes Feld für den K. C. fein. Berliner Thuringenabend. Die »nonatliche»» Bierabende der in Berlin anwesenden Breslauer Thüringen habe»» sich rasch eingebürgert. Selbst die ältesten Bnndesvrüder, Mitbegr>i»»der der Berbindlmg, die seit Jahren in Amt uild Würden stehe»», haben es sich nicht nehmen lassen, dazu zu erscheine»». Die Bierabende waren stets?l»»t besucht und verliefen sehr geinütlich. Sie finden tändig im Pschorr-Brän, gegenüber der Kaiser-Wilhelm- GedächtniSkirche statt, u»»d zwar jeden Dienstag nach der»» 1. jede»» Monats. Der nächste Abe»»d ist auf Dienstag, den 3. Juni, 0 h. c. t. festgesetzt. A. H. B. Friburgo-Ghibellima. Der Alt-Herren- Verband ist heute auf einen Mitgliederbestand von 02 „Alten Herre»»" a»»fgerückt. Wie der Ra»ne des Verbandes äusdriickt stellt er ein Mixtum Coinpositum dar und zrvar »»icht nur auS zwei, sondern tatsächlich auS drei Teile»» von alten Hcrrei» verschiedenen Urspr»rngS. ErfterlS die früheren Fribnrgen, die heute noch die Crin„er»mg an historische Tage in Freiburg mit Stolz aufrecht erhalte»». >{n diesen gehören 1k Mitglieder des A. H. B., an ihrer Spitze Ludwig Haas, Karlsruhe. Zur mittleren Gr»»ppe gehöre»» die frühere»» Aktiven der W. G. V.-Gh ibellinia, die aber alle später in den K. C. freiwillig 1111b gerne eingetreten sind. Diese machen 15 Mitglieder a»lS. ist» der lebten und sich natürlich . ständig vermehre»ldenGruppe vvn20Mitgliedern gehören die früheren Aktiven der neue»» .K. C.-Ghibellinia. Trotz deö verschiede»»er» Ursprungs herrscht heute aber im A. H.V. n»»r ein Geist und ei»»e Einigkeit. Das drückt sich schon in dem tadellosen Zusammcnarbeiten der drei Vorstandsmitglieder lStraufi, Hochschild, Hoffman»») aus, von denen jeder eine der drei Gruppen repräsentiert. Die Hauptfrage, die den A. H. V. ii» den letzten Jahren beschäftigt hat, war die Tilgung der nicht unbeträchtlichen Schulde»», welche die Friburgia »md die Ghibetlinia, die beide keinen organisierten A. H. V. friiher hatten, leider durch die Jahre mitschleppei» »»»»»fiten. Durch eine grofizügige Snl»ier»mg in den letzten 5 Semestern ist es gelungen, sämtliche Verbirrdlichkeitei» jüngeren und älteren Datums zu tilgen. Der» Schlnfistein in der Finanzreform stellt jetzt der letzte GeneralversammlungSbeschltttz vorn 11. Mai 1015 dar, rvonach die noch geschuldete und die künftige Mietsverpflichtung der Verbindungskneipe (000 Mk. pro mmo) vom A. H. V. übernommen »vird, der sich dafür die finanzielle .Kontrolle der Verbi»ld»»ng vorbehält. A»»fierde»»» »vird jetzt schon im A. H. V. ein Fonds für den nächsten in Freiburg stattfindenden 5k. C.-Tag angesammelt. Durch alle diese Mafinahmen ist endlich eine grvfie »md driickende Last vv»» den junge»» Schultern der Aktive»» genvnmie»», »vas dem »veiler,» Aufblühen der Verbindung sicherlich förderlich sein »vird. Hoffentlich »vird rum auch der persönliche .Konnex zwischen Verbi»»d»mg und ihren» A. H. B. ein engeres I»» Freiburg besteht leider der Nachteil, dafi der Sitz der meiste»» A. H. A.H. recht »veit von Freiburg entfernt ist, so dafi in der Regel nur »venige in der 'Nähe wohnende alte Herren ihr Interesse an der Verbind»»»»« betätigen können. Doch schei»»en die Verhältuige sich allgemach zu verbeffen, wozu die letzte, erfreulich stark besuchte Generalversammlung in Freiburg und die immer stärkere Anzahl junger „Alter" Herren das Nötige beitragen wird. Dt. H -C. '» M

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