KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1912-1913
- Issue
- Heft 9 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 196 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2268830-2268832-2268842--0843-2270060- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
196 wie nur möglich. Zn der Antrittskneipe unserer l. 5t. B. Bavaria sandten »vir einige Bertreter. Am ii. Mai fand unsere AntrittSkrieipe statt, bei der «vir viele A. H. A.H., Kbr. 5lbr. und vor allen Dingen eine protze Anzahl Philister, nnterdiesen die Vertreter deSIüdrschen Jngendbundes, deS Zentralvereins, der Breisgar,löge, des LesevereinS und des MendelsohnvereinS bei uns sahen. Die Tendenzrede hielt unser l. A. H. R. A. l>r. Meyer; für den Zentralverein nahm dann unser lieber VerkehrSvhilister, Herr Nr. me«i. Veiui) daö Wort zu einer mit Begeisterung anfgenommenen Rede, in der er vor allen Dingen die engen Beziehungen betonte, die den Zentralverein mit dem 5k. (5. verbinden. Anch an dieser Stelle können wir «licht nmhin, Herr«, l>r. Venu) für das rege Interesse, das er an unserer Verbindlmg nimmt, unfern verbindlichste«« Dank abznstatten. In den Pfingstferien schlossen sich die Bbr. Bbr. z»« Gruppen zusamme«», die dann mehrtägige Fuhtouren d««rch Sch«varz«vald, Vogesen, Schweiz ««s»v. lnachten. Aber a««ch die «venigen Bbr. Bbr., die die Jenen in Freiburg verbracht habe««, sind ans ihre 5losten gekommen. Mit der« zahlreichen A. H. A. H., die anläßlich der hier tagenden Altberrenverfarnnklitng in Freiburg anwesend waren, haben sie in unser»«« vvn der Natur so begnadeten Mllsenstädtchen herrliche Tage verbracht. Solist ist noch vor« Wichtigkeit zn bemerken, dah «vir nns dem Akademische,« Auüschuh für Leibesübungen angeschlossen haben. Statt der Tttnlstnnden treiben «vir seht einmal wöchentlich a»«f de»«« Sportplatz am Waldsee Leichtathletik. A««ch privatim «vird vü«« den Bbr. Bbr. viel Sport, besonders Tennis getrieben. Das Ergebnis der definitiven Chargenrvahlen war folgendes: Walter Goldschmidt X, F- W-, 1. C. W., T-. W. und Schtvimm-Wart, Fritz ihemm XX, 2. C. W. Berichterstatter für die si. C.-Blätter, Otto Baun« XXX, S. W., A. JelineivSki, W., F. Iakobsohu, F. M. für C, Leiter des SäbelbodenS, E. SM. Griinthal, F. M. für T., H. Liepmarrn, 5k. W. E.R. E R.: Gvldschmidt, Nengarten, Adler, Jakobsohn, Griinthal, 5kremm. Philistriert »vnrden: Fuchs, Salornor«, Hein. Anher den bereits Genreldeten traten in die Berblndttng ein: «trni. zur. Friedlaender ans Potsdam, -tud. «ued. Lahnstein a««S Idstein i/Taunus, stu«l. med. Alfred 5l«n»fman«l a«lS Merzig a. S., »tud. zur. Friede ans Hannover, sind. zur. Rose a»lS Hannover, »tud. «no<l. Alfred Cohn ans Cölr«, atud. zur. Arthur Reichenberg MlS Icheirhansen b. Illut, stud. zur. Beer a««ü Gvilnorv. Rheno-Silesia. Das SvlNlllersemester scheint zu Hallen, «vaS es versprochen hat. Die anherordentlich stattliche AktivitaS ermöglicht eS uns, in jeder Weise die Vorzüge, die Bonn, die Perle des Rheintales, in« Sornmer bietet, aufs schönste auszuntttzen. Ein schörreS ärrhereS 5korporationSleben verfehlt natürlich a««ch nicht feine Rülklvirknllg a»«f das Innenleben der Verbindung. Freundschaften der Bundesbrttder untereinander und Liebe zur .Korporation — diese Hanptfaktoren eines gedeihlicher« VerbindnngslebenS — treten erfrerrlicher- «veise fichon jetzt zn Anfang des Semesters stark in die Erscheinung. — An« 17. Mai, nachdenr «vir arn Tage vorher mit einem Dümmerschoppen die Pfirlgstferie«« beendet hatten, hielten «vir «lnsere Semesteraritrittskneipe ab. Eine stattliche Korona half «ms, die 5k««eipe «vttrdig . anSzngeftalten. Es bereitete unS besondere Fre»«de, eine groste Zahl Bonner Philister begriiher« zu dürfen, und der Erstchargierte drückte in seinen Begrtthungs- «vorten die Hoffnung aus, dah das Band, das eine jüdische Verbindung mit der Philisterschast »«»«bedingt verbinden m«»fo, auch hier in Bon«» immer enger gezogen «vürde. Die vor« Bb. Fritz Blank gehalte««e 5laiserrede girrg nutz vor« den Empsindungen, die das grohe Gedenkjahr 11U-! irn Herze«« der deutscher« Jude»» erivecken und befähle sich dann mit einer Schilderung der Verdienste, die sich die deutsche Iirdenheit »««»» die Eirtivicklung des derrtschen Vaterlandes errvorben haben. Der Tender«) des 5k. E. rvidmete A. H. l>r. Earl 5tahn einige Worte. Er legte im Verhältnis zn den zahlreichen jiidischen Bervegnugen die Berechtigung der vom 5t. E. vertretenen Richtung dar. Ein donnerndes „Vivat creacat, lloreat 5k. C." schlvh seine mit grohein Reisall atlfgenoirimene Rede. Als Vertreter der Bonner Ortsgruppe des Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens überbrachte Rechtsanivalt Hermanns derer« Glückes«vii»«srhe und »vies dabei auf die vielen Beziehnngen, die zivischeu de««« Z.entralverein und den» 5t.E. bestehen, hir«. Herr Rechtüan»valt Nr. Evhn sprach als Vertreter der Philisterschaft, die stets den lebhaftesten Anteil an der Entluicklung der 5korporation nehnre und der nrrch ihrerseits an einem guten Einvernehrnen sehr gelegen se«. — An« Tage i«ach der Antrittskneipe machte«« «vir eine herrliche Rheinfahrt nach Grafemverth. Ei««e echt rheinische Bowle bildete den Abschluh der Bernnstaltlmgen. — Unser Slisiungssest haben «vir in diesen« Jahre im Hinblick auf die gröheren Berarrstaltungen, die «vir irr« nächsten Jahre vei lselegenheit des 13. Stiftungsfestes abzuhalten gedenken, nur im kleinen 5kreise gefeiert. Wir f««hren mit grohen 5tren,serr« nach Alfter rrnd feierten dort bei einer Borvle den GrttndnngStag der 5korporation. Auf de«»» Rückrveg machte«» «vir mit den drrrch Fackeln irr unfern Farben beleuchteren Wage«« unter Absi««gen voi« Bon««er Liedern erst eine Fahrt durch Born«. Auf der«« Marktplatz stiegen «vir a««s, «lnd Bb. Alexander sprach von den« dort sich befindlicher« Denkrual herab einige Worte auf die Bonner Philisterschaft. — An den freien Tagen machte«» »vir errtrveder offiziell oder in Grrlppen Ausflüge. An» Fronleichnamstage «nachten «vir eine Tagestour in di' Eifel. Wir «vanderten von Andernach z»«m Laacher See, besichtigter« dort die ein Meisterrverk der 5kunst darstellende 5klvstertirche und zöge«« dann rveiter über Bad Tönisstein nach Brohl. Leider rvar der Arrsflug vorn Wetter ««icht sehr begttrrstigt. Biadrina-Darrnstadt. Der Monat Mai beglückte uns nicht nur mit hervorragend schöllen« Wetter, das uns imrner rvieder die nähere und rveitere Umgeburrg Darrnstadtö nuskvsten lieh, sondern er brachte uns a««ch willkommenen Znivachs: ««eben unseren» krassen Fuchs de Vries, «tud. ing. arrü Mühlhein«, «vurde noch Hans Cvhr«, o»nd. are.i», Berlin, aktiv, und ebe»«so lieh sich ersreulicherrveise 5kb. Oppenheimer, „tud. arch. auö Rtünchen bei «n«s reaktivieren. Unsere nerre .Kneipe, Stadt Pfungstadt, übergaben «vir am 24. Mai durch eine höchst fidele u««d humorvolle AntrittSkneipe ihrer feucht-fröhlichen Bestirrrrnung. Zahlreich fairde«« sich hierzu die A. H. A. H. und 5t. B. 5k. B., die abkon»l««en konnten, ans Frankfurt, Darmstadt ur«d Umgebllng ei««. Ebe««so hatten es sich unsere l. 5k. B. 5k. B. „Rheno-Silesia" und „Bavaria" nicht nehinen lassen, möglichst zahlreich von Ro««n ««nd Heidelberg heriiber zu fommen. Alle halfen uns »«nsere 5k««cipe zu einer»« rvürdigen und frohen Ende durchzuführen; allen daher auch an dieser Stelle »«««fern verbindlichsten Dank. Arn folgende,« Tage machten wir vollzählig den maien- -prächtigen K. C.-Ausflug in die grünen Wälder des OdenwaldeS mit.