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KC-Blätter · 1913-04-01 · Heft 7 (1.4.1913) · p. Seite 157

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Journal
KC-Blätter
Volume
1912-1913
Issue
Heft 7 (1.4.1913)
Date
1913-04-01
Page
Seite 157 (sequence 9)
Language
German
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Denunziantentum.*) Bon Dr. Felix WoUmmtu», Oppeln. \\u einem Artikel der „Jüdischen Nundschnn" vom 14. März 1918 beschimpft ein Dr. Isnnc Landau den K. C. svtvie den Zentralverein in aufterordentlich gehässiger Weise. Der Verfasser beschäftigt sich auch mit meiner Person, schnüffelt in meinen Privatverhältnissen herum und ersetzt das Gewicht sachlicher Argutnente durch persönliche Beleidigungen. Im allgemeinen Hütte ich auf diese Knndgebllllg, die sich von sonstigen zionistischen KampfeSartikeln ja durchaus nicht wesentlich unterscheidet, nichts zu erwidern. Nur einS ist, wenn auch keiner *) um er fu um Wir geben dellAllSführlingell unseres geschützten MitarveiterS, die seiner persönlichen Rechtfertigung dienet», gertie Raum. Wir halten es jedoch nicht für angebracht, ans die Ausführungen des Herrn I>r. Landau eillzitgehen, deren Tvll beiveist, dast eö dem Verfasser »licht um eine sachliche Diskussion, sondern nur nin eine Berunglilnpsniig unserer Bestrebungen zu hm ist. Wir chanben auch nicht, das; jemand der» Artikel, der ans etnzeinen, »villkiirlich aus dem Zllsaiti»nei»hang gerissenen und dadurch dein Sinne nach völlig entstellten Sätzen eirre „Naturgeschichte des St. C." konstruieren will, irgendwelche Bedeutung beimitzt. Die Redaktion. Erlviderung,so doch einer.Hervorh ebung wert. Herr Landau mischt sich in Dinge, rvelche nur mich und tneine Vereinsbrüder angehen, und zerbricht sich ganz überflüssigerweise meinen Kops und und den des A. I. G.V., der studentischen Korporation, der ich als „Alter Herr" attzngehören die Ehre habe. In seiner bervegten und besorgten .Klage wegen meiner angebliche», „Disziplinlosigkeit" sagt Herr Landau nun wörtlich: „Würde das ein alter Herr einer anderen Korporation tun, er safte umgehend vor der Tür". Wenn auch dieser deutliche Wink an die Adresse meiner Korporation seine beabsichtigte Wirkung nicht erreichen »vird, und ich trotz dieses artigen VerftlchS auch »veiterhin in herzlichen und friedlichen Beziehungen zu »neinen Vereinsbriidern stehen werde, so ist dennoch die daraus sprechende Gesinnungbe»nerkens»vert. AlsneuerBeweiS für die Ktunpfes,nittel. deren man sich in den Kreisen des Herrn Landau heute gegen den jüdischen Bruder bedient, sei der jüdischen Öffentlichkeit dieses wider« »vttrtige Denunziantenstücklcitt nicht vorenthalten. * * * Verbands-Nachrichten. Sprevia. Auch' während der Ferien hielten ivir einen regelmässige», Fechtbetrieb aufrecht, wenn auch nicht in den» vollen Umfange, den ivir im Semester gewohnt silld. llrn die Bllndesbriider auch in fröhlicher Slinllttllng beisamtliell zil sehen, fanden ivir uns wöchentlich einmal zu einenl Dämmerschoppen zusannnen. Die hierbei stets zahlreich anwesenden älteren Semester bewiesen, dass dieseAbende immersehr gemütlich verliefen. Aus unserer ersten Ferienkneipe sahen wir viele Gäste und zu unserer besonderen Frettde auch die Väter mehrerer Bllndesbriider. ^fjv Besuch unserer Kneipe zeigt; ltnS, dast sie unser»» Beftrebnlige»» slimpathisch gegenttberstehel», auch wenil sie hier und da vielleicht n»al die BerbindltngSfrendigkeit ihrer Söhne rilit ettvaö gemischten Gefühlen betrachten. Bei eitlem Festgottesdienst allS Anlass der Jahrhundertfeier der Befreiungskriege chargierten »vir ltnd ersri)ienen in corpore in Cvulellr tu der Shnagoge in der Fasanenstrahe. Die Ferieilcharge», sind folge,»derillassen verteilt: F. Nelki (XX) F. E. X, E. Bukofzer F.CXX, E. Weltmann F. C. XXXlheldserid>»»»gen »verder» air die Adresse des Kassen- »varts, »tlvi. rer. maed. Alfred Vom», Charlottenburg, .Kliesebellst raste:Kt, erbeten. DaS neue Settlefter begitmt am Mittwoch, den Ui. April mit eitlem Dämmerschoppen um ßb.e.t im Restanrant Schltitheist »»nter de»» Linden. Licaria. ^DaS Semester schloff am 4. Mürz Mit eitlen» Frühschoppen im Bürgerbrüu. Wieder ist ein Seinester vergangen, reich an »vichtigen Ereignissen und schön verlebten Stmtden, und »vir alle nehn»en eine liebe Erinnerlmg fürs ganze Leben mit, die wir nicht entbehren möchten. Die F. C. besteht aus: H. Salotnon XF- W. k F. Wassermann XV K. W. Th. Engel XXX S. W. Illaktiviert »vurden: BielSk»), Engel, Librowicz, K. Moses, Stein. Das Svtllmersemester beginnen »vir am 17. April mittags 1*2 li. c. t. auf der Kneipe. Ghibellinia. DaSWintersemesterfaridam 28.Februar seinen Abschlust mit einem Frühschoppen und Mittagesse»» im Eaf6 Kopf. Aili gleichen Abend vereinigten sich die Bllndesbriider inoffiziell noch einmal zu einetn gemütlichen Dämmerschoppen in der Bnrse, dessen harmonischer Berlanf noch einen angenehrnetl Nachklang zl»r vorangegangenen Zeit bildete. Kllrz vor Ende deö SelnesterS bereiteten unsere Eollieurdamen uns eine»» vergnügten Tag in Emmendingen mit einem schönen Ausflug verbunden mit Spiel und Tanz. Unser lieber Berkehrsphilister, Herr Dr. m«I. Lern», besäst die ausserordentliche ViebenSivürdigkekt, uns mit einem prächtigen, umfangreichen Büchergeschenk, einer »vürdige», Bereicherung unserer Bibliothek, zu erfreuen, wofür »vir ihm atich an dieser Stelle noch eintnal unfern herzlichstell Dank aussprechen. Rezipiert lvurde Guthinann. Inaktiviert w»»rden Grttnthal, Lieptnann,Weinberg, Hei»»»a»u». Das neue Se »ne st er beginnt am Mittwoch, den 16. April 8 h. c. t. mit einem Dämmerschoppen im Caf6 Kopf.

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