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KC-Blätter · 1913-03-01 · Heft 6 (1.3.1913) · page 36

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Journal
KC-Blätter
Volume
1912-1913
Issue
Heft 6 (1.3.1913)
Date
1913-03-01
Page
– (sequence 36)
Language
German
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der .SW E.'Blättev ist gerne bereit, auf Anfrage hin den Kd. Kb. die Äeiladresfen an bestimmten namhaft gemachten Orten zu übersenden. Gerade in diesem Semester ist eine intensive Keilarbeit besonders wichtig. Unsere Gegner arbeiten gegen uns mit den ärgsten Wühlereien und schlimmsten Verdächtigungen, die bei den jungen Abiturienten, die das Studentenleben nicht kennen, nur zu leicht Glauben finden. Wir wollen nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. Wir müssen den uns ausgedrungenen Kamps vornehm und mit Sachlichkeit, aber dabei auch mit aller Energie und mit der Wucht durchführen, die uns das Bewußtsein verleiht, sttr eine gerechte Sache zu kämpsen. Verband s-Nach richten. OB Thuringia. Wie wir im öffentlichen Teil berichtet haben, siridet im nächsten Senlester die Jahrhundertfeier der Freiheitskriege hier statt, beider haben wir aber bei unserer schwachen AktivitaS - von 6 Aktiven müssen 4 wegen Examensarbeiten inaktiviert werden, und einem ist eS unmöglich, hier zu bleiben - sehr schlechte Aussichten für daS Sommersemester. Wir richten darunl an alle Kb. Kb. die dringende Bitte, falls es ihnen irgend möglich ist, zu unS nach Breslau zu kommen, uln am hiesigen Orte, dem Ausgangspunkte deS K.C., eine eventuelle Auflösung zu verhüten. llnsere Stellung in der Studentenschaft hat sich nicht wesentlich geändert. Unfern Fechtruf befestigte eine Ehargensuite aus Säbel s.s. mit den, hiesigen EorpS „Silesia". Wir paukten einmal unberührt aus und stachen zweimal unberührt ab. » Außerdem fochten wir in diesem Semester 22 mal und zwar 15 mal Schläger, wobei wir 4 mal abgestvchen wurden, 3 mal abstachen, die übrigen Male auspaukten, 7 mal Säbel, * wobei wir 3 mal abstachen und einmal abgestochen wurden. Der Fuchs Kränke! schied nach zwei ungenügenden Partien aus der Verbindung aus. Ghibellinia. Wir fochten im vergangenen Semester zwanzig Schlägerpartieen. Das Resultat war leider nicht günstig. Wir stachen zweimal ab und wurden sechsmal abgestochen und paukten die übrigen Partien auS. Da wir bei unserer geringen Allzahl der Berner Kartellverbindung unseres PaukverhältnisseS, die gern mit uns fechten wollte, nicht genügend Partien stellen konnten, wandte sich diese an lmS llm Vermittlung eines Paukverhältnisses mit einer andern süddeutschen K.C.-Verbindung. Wie wir hören,sind eine l. K.V. Licaria urid Bavaria bereits mit Helvetia-Bern in Unterhandlung getreten. Der Stand unserer Kasseuverhältnisse ist augenblicklich sehr ungünstig. Wir erhoffen indessen vom A. $). V. eine Regelung dieser Angelegenheit. Inaktiviert wurde Jtzig,' philistriert wurden Lamsromm, Roos, Speyer. Unsere Anssichten für das kommende Semester sind schlechter den» je. Von unscrn jetzigen Aktiven können leider nur drei im nächsten Semester zurückkehren, was um so bedauerlicher ist, da im kommenden Semester möglicherweise die Gründung einer A.D.B. und einer W G.B. in Aussicht steht, was uns das Keilen noch erschlvere» wird. Im Interesse deS K. C. möchten wir daher an alle l. K. B. K. Bdie dringende Bitte richten, möglichst viel aktive Bursche» nach Freiburg zubeurlauben. Die fy. C. besteht auS: Stein X, K.W., Otto Baum XX, S.W., Lem, XXX. Die Adresse des K.W. ist: Freiburg, Hugstetten st r. 32. Bon Baum: Offen bürg, Baden. Bon Levy: Freiburg. Erwinstr. 10. Vavaria. Die beiden letzten Pauktage haben das ausnehmend gilte Fechtresultat dieses Semesters noch vervollständigt. Am 14. er. fochten lvir in Würzburg 7 Partien, wobei einmal auf Gegenseite suspendiert wurde, die übrigen paukten wir allS. Das Radelverhältnis war 14 : 51 zu unfern Gunsten. Am 20. er. fochten wir auf Waffen einer l. K B. Ghibellinia 3 Partien in Freibllrg gegen Helvetia-Bafel, stachen einmal ab und paukten zweimal aus. Auch hier konnten wir mit 23:31 Radeln ein günstiges Verhältnis für unS buchen. Insgesamt bezogen wir in diesem Semester 93 Radeln und teilten 192 ans. Infolge seiner Arbeit für das bevorstehende Staatsexamen mußte sich i. a. B Iarecki vom Fuchsmajorat dechargieren lassen. An seine Stelle trat Ludwig Schönholz. Von den Kassenverhältnissen der Verbindung ist infolge hoher notwendiger Ausgaben nichts Günstiges zu berichten. Zprevia. Jur vergangenen Monat paukten wir bei vier Schlägerpartien aus, fochten sechsmal Säbel, wobei wir viermal auspaukten, einmal abstachen und einmal abgestochen wurden. Wir veranstalteten am 16. einen Lindenbummel an dem sämtliche in Berlin anwesende Inaktive in Couleur teilnahmen.

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