KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1912-1913
- Issue
- Heft 6 (1.3.1913)
- Date
- 1913-03-01
- Page
- Seite 141 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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141 avttppc Eölner .M.*(Scv und unserer Movpovation veranftaltct uulrde. -ln dieser Stelle möchten wir nochmals unseren I. n. H. n. H., die sirl» so selir nm das -sustandekonunen nnd um den gemütlichen Verlaus des Abends verdient »nachten, unseren herzlichen Dank für ihre Bemülmngen ausspreche»». Daitk auch »nächten »vir »»»»seren l. tf. V. .ST. V. „Viadrüra" und „Bavaria" sage»» für die liebenStviirdige Ansnaln»»e, die sie nilsere»» ^B»»»ldesbriider»i, die in den lebten Tagen bei ihnen weilten, haben angedeihen lassen) »vir hasse»» bald einmal Gelegenheit zur Revanche zu haben.— Wir sch liege»» »mser Semester a»n 2. März, nachdeu» »vir noch vorher an den Feierlichkeiten der Universität nnd der Studentenschaft z»nnAndenker» an die BefreinngSkriege teilgenonnnen haben, llnsere Ferien da,»er»» bis z»»»n 17. April. Wir begin»»en das neue Semester um tt b. e.». mit einem Dämmerschoppen a»if der Kt als erhalle. Ghibellinia. Ein Se»»»ester, reich an körperlicher ,»nd geistiger Anregung, liegt hinter »mS. Auf Skitouren konnten »vir die Herrlichkeit des »vinterlichen Schivarzivalds ke»lnen lernen. Turnen, Schlvimtne»» und Fechten stählte»» den Körper. Fast allivöchentlich ivohntc»» »vir einen» lehrreiche»» Vortrage bei, sei eS de»» Tendenzvvrlrägen in der Fnchsellstnnde, sei eS de»» Borträgen im I. F. B.. die »vir ge»vöhnlich geschlossen besuchten. Fn dankenSlverter Weise hielt Herr Mln\ Dr. (flanS einen Vertrag über „die Bede»»tn»»g der Geschlechtskrankheiten", der viel Belehrendes bot. Anlüglich des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers Wilhelrn ll. snild ein Feslkvnlulers statt, der von der hiesige»» Philisterschasl gm besucht »var. Der Verkehr mit uriseren Damen ivürde besonders gefordert durch Tanzkränzchen, Ausflüge und Damenklieipe»». Ramentlich aber »verden jedem, der in diesem Semester in Freiburg »veilte, die Faschingstage eine nnvergeflliche Erinnerung an anSgelassen fröhliche Stunden sein. rsriburgia. An» 2.T Faunar jührte sich zmn erstenmal der Griiitdnngstag nnserer l. Verbindung, die sich nach der kurzen Feit ihres Bestehens aus geringen Anfängen zi» bereits ganz respektabler (Grüfte entwickelt hat. Wir begingen den Zag in fröhlicher Feststimmnng durch einen Frühschoppen im „Mönchshof" nnd eine gemütliche Ktneipe, an der einige Herren der hiesigen Philistersthafl teilnahmen. .sn dem Nniversitätsballe entsandten »vir zivei Vertreter n»»d beteiligten »n»s auch an der Ansfalirt der hiesigen Korporationen zur Feier vo»» Kaisers Geburtstag. Am >'». Februar sa,»d hier in Ai» »vesenheil des Kaisers nnd des Ktronprinzenpnares die Fahrhnnderiseier der Erhebung r?stprens;ens statt. Am Abend sand zu Ehren der siirstlichen Bläste ein Fnrkelz»»g der gesamten Studentenschaft statt, der sich dnrch die Ltraflen der Stadt nach dem Srhlosrhofe beivegte, »vo das „(inciäesiu»»" gesungen nnd das Mnifevtjod) ausgebracht »vnrde. An den Fnckelzng sch log sich ein sommers i>» der grogen Halle des Tiergartens. Ferner nah»»» ein Vertreter nnserer Korporation an einer von dem zeitige», Prorektor uevnnftnlteten Soiree teil. Trog der zahlreichen Festlichkeiten hat das Inneve Verbindnngsleben keinesivegs gelittei». Ganz besonderer Werl wird ans einen siramn» dnrchgeführten Fechtbetrieb gelegt. Ausjerde»»» haben »vir. im Vmtfe des Monats einen sehr anregenden Referatenlmd zivei interessante Vortragsabende veranstaltet. ES sprachen: Vbr. Schiltdler über: „Die Juden in» Lichte der »nvdernen Rassenforschnng", Bbr. Laurer jiber die Goldsteinsche Broschiire begriff und Prvgramn» einer jüdischen StationaNiteramr^. r~zrzr:-.' .t.r.T... r, .*.**."r.srvr-: —rr- Rezipier» »vnrde Siinon. Wir »vollen nicht verfehlen, Herrn L)r. Theodor Eohn a»»ch nn dieser Stelle für sein uns oft bewiesenes grohes Interesse unsern verbindlichsten Dank ausznsprechen. Mit Bedalteri» sehen »vir ei»» Semester scheide»», daS »»ns allen viele schone Stunden geschenkt »»nd die Bbr. Vbr. in »vahrer Freundschaft einander nahe gebracht hat. Ei»» gllter Beiveis fiir die Gentütlichkeit eii:eS Klönigsberger Semesters ist es, das; alle Bundesbrüder ohne Ansnnhme im Sonn,»er hierher zuriickzü kehren gedenken. Wir rechnen auflerden, mit Bestimmtheit auf das Erscheinen einiger >tbr. Ktbr. und bitten diejenigen Klbr. Ktbr., die im »»ächilen Seinester hier sttldieren »vollen, uirs das »»»»»gehend iiiitzuteilei». M. V. viadrina«varmftadt. F»n Monat Februar versuchten »vir, so»veit es »lnter der Herrschaft des Prinzen Karneval »nöglich »var, itnfevn regelrerlnen VerbindnitgSbetrieb in voller Form aufrechtzilerhalte»». Mil berechtigten» Stolz können »vir behaupten, das; cs uns auch so»veit ganz gut gelungen ist. Allerdings in»ls;len »vir auf eine Fastnachtskneipe verzichten, da »vir uns gerade ans der Suche nach einer neuen »vürdigen Kneipe »»nd da»»»» in» N»nz»»g befanden. )sn»n Ersatz nal>nie»i »»»»sere Vertreter nn den Cv»tle»trbällen unserer l. K1.B. Kt.B. Bavaria »»nd Licaria teil, »vofür »»>ir a»»ch an dieser Stelle »»»»fern Dank aussprechen mit der Versichernitg, die neu errnnge»»en fenchtsrohlichen Ktennlnisse bald anzuivellden. Dazu wird nno nnsere neue Klneipe Gelegen - heit geben, die »vir vorn Mölnifrijcn Hof nach der Stadt Pfungstadt verlegt habe»». A»»ch niüern Mittagslisch sehen »vir uns gezivungen z»» verlegen, »vorüber noch nähere Mitteilung ergeht, ,-',»»»» Sä,lasse teilen »vir noch mit, dafl »mser lb. Bb. Herzerlberg zürn A. H. ernannt »vnrde. Auch mit unseren Philistern traten »vir in diese»»» Monat in nähere Berührnng nnd besilchten offiziell mehrere ihrer Veranstaltungen, vor allen» aber den fröhlichen Ball in der Harmonie. Unsere Ferien-Briefadresse ist: Edmund Aron, Darmstadt, Schloflgarlenftratze 8aro-vavaria. Ein Monat, reich an festlicher» Gelegenheitel» liegt hinter uns. Wir ivurden von der „Gesellschaft der Fre»»»»de" zu eine»»» Klostnmsest, »»nd vom Verein „Cnnno" zum Stistnngs'eu eingeladen. An beiden Festen nahmen »vir offiziell teil. Am 24. Februar gaben »vir eine», Teeabend mi» anghliefleridem Tarize» an den» die Philisterschast fidj in groger Arizahl beteiligte. Nn Gäste »vare»» unserer Einladung gefolgt. Die Vvrführnllgen »vnrde»» mit groflem Beifall ansgenorttilrett, es herrschte eine recht ge»»»ütliche Stinininrig. .Zahlreiche Mü. Mb. ans Berlin ttttd Halle lvaren zu nnserer Festlichkeit geeilt nnd »vir sagen ihnen nvä, nn dieser Stelle nnsern besten Dank fiir ihr Jnterene an der Saro- Bavaria. Unsere l. Kib. 5ib. Nr. Werner n»»d l>r. Ludlvig Friedemann legte»» in begeisternder Weite unsere Tendenzen nitd -siele dar,- die Er»vidern»»g des Herrn Nr. Bernstein, des Vorsibeilden der „Gesellschaft der Freunde" zeigten n»»S, »vie grofle L»,»»pathien in der Leipziger Philisterschast fiir »»»»sere Bestrebungen herrschen. Eitle ä»»s;erst hu»norvvlle Dnmenrede »nisereS XX Sachs »n»d eine Reihe hübscher Vorträge liege»» eine vorzügliche Stimmung ntlfkvinmen, so das; »vir daS Fest als einen volle»» Erfolg betrachten können. Der »lächste Tag einigte uns mit unsern Gästen zu ei»»em geiniitliche»» Frühschoppen in den schönen Räumen des ehrwürdigen Ratskellers. Engel tvurde philistriert.