KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1912-1913
- Issue
- Heft 5 (1.2.1913)
- Date
- 1913-02-01
- Page
- Seite 115 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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115 Sommerhalbjahr Winterhalbjahr 1905 0032 6080 1900 0570 7210 1907 757» 7773 1908 8250 8879 1909 9239 10203 1910 11125 11210 1911 11927 12410 1913 13380 Unter diesen waren im Sommer 1909 1091, im Winter 19 9-19(0 1 tut, im Sounner 11H0 UM), im Winter 1J>10 - lt*11 1774, und im Winter 101t—11)12 1070 :){eichSausläuder. Der Zug der -lernte nach der Groststadt ergibt sich aus folgendem: Eimvvhnerzahl Zahl der Aerzte 1011 1012 1011 1012 Groststädte. . 14 033000 11980000 13860 11081 UbrigesDentschland 50774000 öl 1520000 18000 18540 Deinnnch fanu'u mif 10000 Einwohner Aerzte in den Groststädten im übrigen Deutschland 1011 0,5 3,7 1012 10,0 3,0 Die Zahl der Aerzte war in Grog-Berlin: überhaupt auf 10000 Cinw. 1909 . 38-1 I 11,25 1910 . . . 3.89 t 11,10 1911 . 3938 10,90 1912 . . . -1062 11,05 In anderen Groststädten tvar die Zahl der Aerzte auf looi-o Einwohner: Wiesbaden um 24,3 1912 25,1 Düsseldorf 1911 8,1 1912 8,2 München 16,5 16,4 Magdeburg 7,8 8,0 Strastburg 14,1 12,4 14,3 7,8 7,9 Miel 13,3 Äkürnberg tß 7,7 Hatte a. d. S. 13,2 12,9 Bremen 7,7 7,7 Breslau 11,0 11,7 Hamburg 7,6 7,6 J-rankf. a. M. 11,0 11,5 Augsburg 7,9 7,2 Mönigsberg 11,2 11,3 Mannheim 7,9 Grost "Berlin 10,9 11,0 Erfurt 7,0 10,8 10,8 Elberfeld 5,9 6,0 Saarbrücken 10,9 10,0 Erefeld 5,9 0,0 6,0 .Marlsrnhe 10,4 10,5 Altona 5,0 Möln 10,5 10,2 Chemnitz 5,6 5,7 Hannover 10,4 10,2 Dortnmnd 6,0 5,6 Mastel 10,1 9,5 Bannen 5,4 5,5 Stuttgart 10,0 9,9. Bochum Planen 4,9 5,0 Dresden 0,4 9,3 4,9 4,7 10,0 9,1 Esten 4,7 4,7 Leipzig 8,8 9,0 Duisburg 4,0 4,6 3,8 Danzig 8,2 8,9 Mülheima.R. 3,6 Aachen 8,3 9,4 Gelsen kirchen 3,7 3,5 Brannfchweig 8,5 8,4 Hamborn 2,0 2,0 Die Zahl der Aerztinnen betragt 151, sie ist bedeutend gewachsen, 1008 rvaren 55, 1000 <!0, 101V 102 und 1011 118 Aerztinnen verzeichnet. tFrankfurter Zeitung.) Vas Universitätsstudium in Deutschland im Winter 1012 bis 10i3. Die Zahl der au.den Universitäten des Reichs eingeschriebenen studierenden, dieseit ÜSOO so gewalrig wächst, das; seitdem eine Verdoppelungeintrat, ist auch in diesem Winter weiter in die Höhe gegangen und belauft sich nun nuf r>S92l. Gegenüber dem Vorjahre betragt die Steigerung 1500 und im Vergleich mit dem Wintersemester 1002 03 mit 35857 Studierenden 230(54; binnen der letzten zehn Jahren ist die Steigerung so grvf; wie der Gesamtbesnch der bemühen Universitäten vor dreistig Jahren. Tie Jahreszimahme ist zwar etwas geringer als die der leinen J»in e, so dast nnznnehmen ist, das; der Höhepunkt des Zndrangs über« schritten ist, ivas bei der Uedersiiltniig vieler gelehrter "Berufe jetzt allgemein als winijcheuswert bezeichnet wird. Z,ählt inan der Stndentenziäer noch die sogenannte, t „Hörer" dieses Semesters hinzu, nämlich '1750 Männer lind 1722 Irauen, so ergib! 'ich, das; zurzeit 01303 Personen am deutschen Uliioersitätsnnterricht teilriehmen. Voir den Stridierenden sind 55708 männlichen und 3213 nieiblirlictt <9esrhteiI>lS gegen 54020 und 2705 im Vorjahre. Was die lleneste Entwicklnttg des Besuchs der eilizeliien Jaknltüten und Studienfächer betrifft, so ist die jüngste Zunahme zlt einem Teil z»var einem Ltudienziveig zngeslossen, bei dem wirtlich ein Bedürfnis nach einem Zuzug »veiterer Mxnfto besieht, nämlich der evangelischen Theologie, der sich zurzeit'^0 Studierende widmen, gegen 285(5 im Vorjahre; nt>er überwiegend fällt der Zuwachs ans das Medizinüudinm, dem die akademische Jugend mm schon einige 4nhre In einem Mage znströrnt, das; ein weiteres Steigen kaum erwünscht sein dürfte. Die inediziilischen -Jaknltaten zählen heute 14002 Stttdierende gegen 1241#» im Burjahr und erst 77<>8 vor fünf Jahren. Die nächstgrostle absolute Zu« nahine weisen die .Maineraliften und Vnudwirte auf, die gegenüber dein Vorjahre ihre Zahl von 2t>81 aus 3205 erhöhten; die katholischen Theologett 'liegen von 1770 auf 1787, die Veterinärmediziner mn in (55ies;cn) von lOl auf 205und dieJ-orstwirte nur in Ai ünchen »Tübingen und (liegen) von 177 auf 170. Z,nriil1g< gn,igell, wie schon in derl letzten Semestern, siitd tinsotw' der Erhöhung der Atisordermigelt an Vorbildung und Studienzeit durch die neue Prnsnngsordnnng) die Zahnärzte, nnnklich von 875 auf 007, ferner die Iminen von 10810 auf 10500, die Pharmazeuten von 1057 auf 018, und nach jahrelangem Aufschwung die Studierenden des höheren Lehramts philologischer und naturwistenschaftlicher Aichtnug,,täntlich die Philosophen, Philologen und Historiker von 15808 auf 15(584 und die Mathematiker und Aaturwissenschaftler von 8487 auf sioo. Was den Cvl des Stirdinnis der deutschen akadeiitifchrn "Bevölkerung angeht, so finden wir diesen Winter an den zehn prens;ischen Universitäten 31182 eingeschrieben, an den drei bäurischen befinden sich t>475, an den z»vei badischen 4801 und an deit übrigen einzelstaatlichen 13373. Binnen Jahresfrist ist der Anteil der pre,ls;isrhe,t Utkiversitäteir vvrt 52.0 Prozent auf 52,0 Prozent gestiegen. Wie die einzelne Universität besuch» ist und in welchent Maste die Jnhresznnnhme den einzelnen Anstalten zugefl osten ist, zeigt nachstehende Znsaninienstettnng: An der Spitze stel,r die Hochschule derReichshanplstadt mit einer Besucherzahl von 080(5 (weniger gegenüber deni Vorjahre 22»., München hat die zweite Stelle inne mit (i75;> (—38,, Leipzig zählt 5.351 l s-181), Bonn 4I7t> (4181), Halle 2000 ( 4- 27i, Breslau 2710 14 8), Göttittgen 2<r«!') < -!-1551. Jrciburg 2(527 (4- 101,, Heidelberg 22(54 (4-33), Miittner 2180 14- 03), Marburg 207(5 (4-108, Strastburg 2003, ( 75), Tübingen 1808 14 Hii, Jena 1812 >4- 104', Miel 1738 14-152), .Königsberg 1(558 14- 13(i>, Würzburg 1157, | - - 3). (Oiesten 1338 (— 0(5), Erlangen 12(51 14- 50), c-4eisswald 12(50 14-130) unb Rostock 881 (4-20). In der Stellung der Universitäten nach der Besucherzahl mnstte Strastburg zngllusten von Aiünster und Äiarburg n,n zwei Stufen iveichen und sank demzufolge auf bte 12. Stelle, während Münster auf den 10. und Marburg ans den 11. Platz vorrückten. (Äölnische Zeitung.)