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KC-Blätter · 1913-02-01 · Heft 5 (1.2.1913) · p. Seite 113

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Journal
KC-Blätter
Volume
1912-1913
Issue
Heft 5 (1.2.1913)
Date
1913-02-01
Page
Seite 113 (sequence 13)
Language
German
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113 t einen Ball der Gesellschaft „Casino". Wir hoffen, dastdie herzlichen Beziehungen, die wir so mit der hiesigen Philisterschnft anktiüpsten, dauernde Uleiben werden. Dos Innenleben innerhalb der Verbindung ist musterhaft. Der Zusammenhang unter den einzelnen 'Bnndesbrüdern kann auch in einer kleinen llnioersitätsstadt nicht enger sein, llnsere.^neigen sind erfreulicherweise fast stets von einer Anzahl vor» Keilsüchsen und freunden der Verbindung besucht. Das gute Verhältnis nach austen hin hat sich bisher in keiner Weise geändert. Wir nehmen am 27. Januar zum ersten Mal an der Ausfahrt Hu Ehren des Geburtstags S. M. des Kaisers in Vvllwrchs mit Fahne teil. An dieser stelle sei nochmals allen dcnjenigen Organisationen im K. E. gedankt, die uns durch ihre Unterstübung erfreuten. Auf dem Konvent vom Itt. Dezember wurden die Herren Kb. Kb. l>r. T. Lo.ve (Frib.-Gh) Dr S. Lnbinski (Lpr., Frib.-Gh.) De. F. Zernik (Lie.) die sich bei der Gründung und ivührend des zrveisemesierigen Bestehens der Taro-Bavaria in hervorragender Weise um dieselbe verdient gemacht haben, zu A. H. A. H. d. e. ernannt. Auf den» Konvent vom 27». Januar ivnrden die Brandfüchse Karl Reinsberg und Frist Hirschfeld rezipiert; die ch'ezeptionsvortrage derselben »varen: 1. Das Mensnrwesen voll seinen AnfangSgründen bis zur Jetztzeit und die Stellung des K'. C. zn ihm'? 2. Warum sind die Entwände, die gegen die praktischeDurchsührungder völligen Gleichberechtigung der Inden gemacht »verden, unberechtigt? In die Verbindung trat neu ein: »ruU. pharm. Tiegsr. Giballe ans Posen. E. X L -vallabend in Löln Am Sonntag, den 10. Februar, findet im Hotel Di sch in Cöln (Herzogstraste) ein K. E.-Ba llabend statt, zu dem alle Mitglieder des K. CT. ringelnden sind (vgl. Inserat auf der Umschlagseite). Es sollte ullS freuen, ivenn anSwärtige K. C.er in groster Zahl tlnserer Einladung Folge leisten und insbesondere die verheirateten Mitglieder des K. E. mit ihreil Damen an dem Feste teilllehmen würden. Mit Rücksicht darziilf, dast eine austerordentlich graste Zahl junger Damen auS Cöln zu unserm Feste zitgesagt haben, können auswärtige junge Damen nicht eingesiihrt werdelt. Alt auswärtigen Herren können liur Brüder von K. C.crn sich an dem Feste beteiligen. Der Ball beginnt pünktlich um 0 Uhr und dauert bis 1 Uhr. Die Eintrittskarten für sämtliche Herren werden von dein Bureau Dr. Eliel (Eöln, Kaienstrahe 28) gegen vorherige Einsendung von 7>M. versandt. In diesem Betrage ist der Preis deö kalten 'Büffets eingeschloffen. , Die K. E. er werden gebeten, zum Frack (event. Smoking' Bänder anznlegen. Besondere Einladungen an auswärtige K. E.er werden nicht versandt. Erklärung. „Aiein Allssah: ,Der Kamps gegen die zwei Fronten* hat bei einigen Kartellbrndern d,e Auffaffung eriveckt, als ob ich vom K. E. den Angriff gegen alle Zionisten und Rationnljnden verlangte. Diese Ansfaffung ist irrig. Ich sprach ausdrücklich nur von eitler Verteidigung des angegriffenen 5k. E., und sodann richteten sich meine Zeilen nur gegen die» jenigen radikalen Kreise, die uns ttnfer Judentum absprechen mollc». Selbstverständlich wendet sich der Aussah auch nicht gegen diejenigen, die mit einer meines Erachtens falschel» Terminologie sich „Ratioualjuden" nennen und dabei lediglich ihr jüdisches Ltammbewusttsein betonet, wollen, das selbstverstätidlich mit deutsche»» Rativnalgesühl vereinbar ist und mit jüdischem Rationalgefiihl, daS auf politische unb kulturelle <>>eineinschaft aller Juden zielt, begrifflich nichts zu tun hat." Dr. Ernst Hochschild, Eolmar. Personalnachrichten. Als Privatdozent für Kinderheilkunde an der Universität Berlin habilitierte sich: Dr. Ludwig F. Meyer (Lie., Rhen-Til.). Zum Oberarzt der Reserve wurde befördert: Dr Felix Baum lBad.). DaS Assessorexamen bestanden: T. Bohffen (Rhen.-Ti!.), Seivald Jaffe (Lie.). Das Referendarexamen bestanden: Friedrich Spist (Thur.), Walter Schuftan (Thur.) und Paul Meyer (Ghib.) Zum Dr. Hl r promovierten: Elsnst (Lie., Rhen.-Sil.>, Th. Rothschild (Bad ) und Siegfried Simon ,Bad.). Das medizinische Staatsexamen bestanden: Lammfromm (Ghib.) und Roos (Ghib.». ttlrademische Nachrichten. -»"l'mIUichk >v Hl imknc Ynuti Uf>nUn libersinten zu wollen. In, lebten Detenninw Kirh'T, Va,$”fak' 'lntiseiiiitisiiuis der NOev Jahre iKl Iirlj z»ltllckgegangen,- konnte man doch nicht nur bei den grogen Verbände., sonder., auch bei den Vereinen deutscher Studenten «V.D.St., bemerken höfc s;.. J A negativen antisemitischen Tendenzen immer mehr einer a r ^ol«tik Plast machten. Der ullverständiae Judenhag war einem vielfach achtungsvollen Entgegenlüdifthen Kommilitonen ge.vichen, (V itiduiit, der — >vie viele Vorgänge z B in ^o«"^wenen — zn», «rosten Teil dem Wirken unseres Brrbandts znzuschrelben ,sl. Diese Entwicklung will aber den extrenien Antis..- nntcn nicht gefallen, ihnen ist nationale Gesinnuna und Iudenhast e'rnS. Da ihnen die bisherigen S!ud?n en- BerN»'^ sU«U*C,,?n "utlsemitisch erschienen, sind sie in Berlin und ^.elpzig zu nelien Gründungen geschritten du- «Niere 0iüuic Aufmerksanikeit «erdienen.8)' □e uiü „ ..In??"lin wurde unter Aegide de. als ertr , ntisemiuich bekannten „Reichshannnerbnudes" bere „detttschvülkische Student, vtrland gegründet, der bereits eitle eigene peitsch, heransgib!. In, November ist nun auch in Leipzig , |uporatiucr „/Studentenverband" gegrünl ira?tV,'lw%V»nÄiSi,“Cffu*nß &ct Akademischen Blättt uiittsv 1o0 Mitglieder be,getreten sind. Diese Berel buretben tn noch me;' radikalerer Weise, nM es je r 'r.l D7 no{nt> hat, extrem antisemitische Pcopaganl Durch einen geringen Mitglicderbeitrag (Mark 2.— p ^erann!'?e,!ön"? 'hnen gelingen, zahlreiche Mitglied yeranzugnhen. Bit »n den Tagen der ^Berliner lk mmn |o suchen sie auch jetzt wieder in regsam fc,lt Ölirrl) Verteilung von Flugblättern , die l~b bkl,rt^ kiroste Bersaminlungen a ötc öitttticn Magen der Studentenschaft einzuwirke ""eregant ,jt die Stellungnahme der Berei deutichtr Studenten zu dieser Bewegung. Die „Ak |»tmt|c^cn Sifatteu'' schreiben über den Lewziger ,Der schen Ärtudeutenverband": "

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