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KC-Blätter · 1913-02-01 · Heft 5 (1.2.1913) · p. Seite 112

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Journal
KC-Blätter
Volume
1912-1913
Issue
Heft 5 (1.2.1913)
Date
1913-02-01
Page
Seite 112 (sequence 12)
Language
German
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112 mW maurfjcvlot mW diesen Wochen zu erzählen mid allerlei Nettigkeiten aus der Heirnat mitgebracht. München hatte bereits das Faschingsgetvand angelegt und der Fnschingsjubel faild and) Einlaft in die Verbindlmg. Die lvöchentlichert Kneipen finden in dieser Zeit Freitag abends statt, andere offizielle Gelegenheiten werden lgn tttib tvieder in sntnltative verwandelt, um den Bbr. Bbr. den Bestich von. bal pares. Nedonten etc. zn errnogliriten. Trotzdem aber ist der innere Verbindnngsbetrieb ebenso stramm ,vie zuvor. Inm N. Januar hatten wir dieDamen unserer Tanzstunde zn einer Dainenkneipe eingeladeti. Der Rarrn» war zll diese,n Iweck recht geschniackuoll ansgeschiniilkt worden und der sonst so einheitliche Anblick der Uueiptafel tvar durch dir Beteiligung der zahlreichen inngen Damen in angenehmer Weise durchbrochen. Die Kneipe nahm, nicht zürn ivenigsten durch tressliche Reden, echte Studentenlieder und ausgezeichnete Vvriräge ernster und heiterer Art, einen recht gemütlichen Berlanf, so das; wir bis spät in die Nacht hineinbeisanunen saften. Inaktiert wurden die a. B. a. B. Josef Mepersberg und Max Berger tFrib.), ersterer wurde zugleich vhilistriert. ferner wurde i. a. B. Richheimer philistriert. Mit Genehmigung seines Austrittsgesuches schied der krasse Fuchs sind. >ur. Bernhard Fränkel aus Gleiwitz aus der Berbindting aus. RhtN0-5Uesta. Am 7. Januar UU-i nähme,t wir unseren durch die Weihnachtsferien unterbrochenen BerbindnngSbetrieb «nieder auf. Die erste offizielle Gelegenheit bestand in einen, senchtsröhlichen Frühschoppen in der Baiserhalle, ivo wir znm ersten Male in, „euer, .Fahre wieder in froher Runde beieiunndersaften. Daran schloft sich dann ein gemeinschaftlicher Ausflug in das Siebengebirge an, auf den, wir schöne Stunden verlebten. Ueberhaupt bietet unö die günstige Lage Bonns in der Nähe des Gebirges mancherlei Gelege«,heit zur A«lSübl«ng des Wandersports. Auch hatten «vir — wenn auch nur für «venige Tage — das lang herbeigesehnte Bergnügen. Wintersport in seinen mannigfachen Formen treibe«, zu können, -leben der körperlichen Ausbildung, die wir durch fleiftigeS Fechten und Turnen stets «ueiter zu vervollkvmmueu uns bemühen, suchen wir auch die „«eitere geistige Ausbildung unserer Mitglieder zn fördern. So besuchten «vir >» die Borträge des Ingendbnndes und des Viteratnrvereins. In der Fuchseustullde gab der Fuchs,najor den jüngeren Bnndesbrüdern Gelegenheit, ihre Gedanken in den verschiedensten Fragen, die in de«t Bereich des Ter,de,»zuuterrlchtS einer .st. C.-Berbindurig fallen, in Borlrägen Zit äufteril. Die Themen dieser Vorträge waren: Warum treiben wir in einer .st. C.-storporation jüdische Geschichte'? — Welche Gründe können für die Zugehörigkeit znm Judentum liraftgebend sein'? — MoseS Meudelsvhn und Gabriel Riefter. — GS gelang uns, „och einen Fuchsen zu gervinneu: Eugen August, ans St. Ingbert in der Pfalz. Rezipiert wurden die Brandfüchse Paul Nathan und Frist Blank Auf Antrag unseres a. B. Muri Alexander richteten wir eine Anttalen- »vartfchaft ein- Annalenwart wurde Frist Blank. Wir bitten unsere BnndeSbrnder dringend, alle Adressenänderungen von nun an der Verbindung a„zugeben, da von hier anö diese Aenderungen den .st. C.-Blätiern nlitgeteilt werden sollen. — F. Bl. vladrlna, Varmstadt. Dieses Halbseinester begannen »vir am 7. Januar. Die stolze Anzahl unserer Bb. Bb. auf die wir zu Seuiesterbeginn mit freudigen, Staunen blicken durften, hat sich über die Ferien wieder stark veriuindert. Unser Fuchs Rosenbaun, kann ans Farniliettründen nicht »nieder nach Darrnstadt kommen. In er Besetzung der Chargen vollzog sich ein Wechsel dadurch, daß unser l. Bo. Simsou auf seinen Wunsch hin dechargiert wurde. An seine Stelle wurde Offenheinier als XXX gewählt. Unser l. a. B. Iezierski wurde inaktiviert. Am 12. Januar feierte unser l. A. jj. Cahu seine Hochzeit mit Fräulein Martha Salomon hier. Alle n»,wese»,den "Bb. "Bb. „ahmen an dem Feste teil, die Chargierten in Halbwichs. Cin frohe» Glück auf! de,,, junge« Paar auch an dieser Stelle. Das Leben au der hiesiger, Hochschule wird zurzeit von der Auslättderfrage beherrscht. Einen genauen Bericht darüber behalten »vir uns vor. Zribnrgia, Königsberg. Nach Ablauf der ersten Hälfte des Wintersemesters können rvir mit Befriedigung auf die verflossene -seit zurüctbiilken. Die Erziehung unserer Mitglieder zu gureu .>1. C.ern wird durch körperliche Uebungen und geistige Arbeit aufs eifrigste gefördert. Der Fechlberrieb - Säbel- und Schlägerbvden - ist ein sehr strainmer. Für die Berinnerlichn,,g der Bbr. Bbr. sorgt ein stouventsbeschluft, demzufolge jeder Aktive in. Lause dieses Semesters einen Vortrag über ein unsere Tendenzen betreffendes Thema zu halten hat. Mehrere lehrreiche Abende sind „ns dadurch schon bereitet worden. An der Entwicklung des hiesigen Jugend Vereins nehmen wir regen Anteil, sind stets bei feinen Veranstaltungen zugegen und beteilige», uns nr, Diskussionen und Vorträgen. So hat z. B. "Bbr. Bloch im Jugend verein über „die Jude» iu der Ostmark" gesprochen und Bbr. Laser über den .stnttstwartartikel von Morist Goldstein. Durch A H. Cohn und n. B. Laser sind wir auch im Borstande des Iugendvereins vertreten. Umere Stellung in der Philisterschaft ist eine sehr gute. Das bewies derer, grvfte Teilrmhmeau rurserer FeuNieipeulitanschlieftendem -lall »ind die von den Ber»,c«ern der verschiedenen Vereine gehaltenen Reden, die deutlich ihr Intereise an einer gute«, Entnncktnng unserer Korporation er kennen tieften. Mit uilserer Stellung in der hiesigen Studentenschaft können wir nach der kurzen ,'st'ir unseres Bestehens durchaus zn'riedcn sein. Bon feiten des Senats, sind rvir zur Teilllahnre an der Bild,mg eines Studentenausschusses nufgefordert und haben unsere prinzipielle ^'jnstjmmung zu der Einrichtung erklärt und unsere Teilnahme zu gesagt. Tie Aussichten für das nächste 2en,esrer sind «ehr gintstigc, so daft wir frohen Mutes in die ^utiuift blicken körmen. Ueberaus »vünschensrvert wäre es, wen» arrch einmal fiid n««d westdeutsche stbr. stbr. zil llns kämen, sie würden sicher über die Vorzüge unserer liegend sehr angenehm überrascht sein. storngsberg bietet mit seiner Viectel. «nillivn Einivohner alle Vorzüge einer Groftstadt. Dabei verschwindet der Student nicht in der Menge, svuderu ist sehr geachtet und gern gesehen, und es herrscht hier eine studentische Gemütlichkeit, wie in kleitten UniuersitätSstädten. -iefvnders reizvoll ist die lvuuderbare Unigebung, die Haffe mit ihren Dünen und die Ostsee mit'ihren bewatdeten Steilküsten und eleganten, stark frequenttei*ten Bädern, die alle in ", bis lstttudiger Fahrt zu erreichen sind. Wir richten daher an alle Bbr. .sU«i\, die im nächsten Semester eine andere Universität beziehen «vollen, die Bitte, .Königsberg ztl berücksichtigen und »verdcn hoffentlich im kommellde» Somntersentester ^Gelegenheit haben, recht viele, besonders junge .st br.st br. bei lms begrüften zu können. stbr. Scheinmaun lSpr », der )etzt hier längere Ieit als Referendar tätig ist, har sich in dankenswertester Weise aktiv gemeldet. Aufterdem trat neu in die BerbindlUig cin: atud. m«d. Hermann Lichtenstein au» Königsberg. K. L. Zaxo-Vovaria. Wir eiripsingen zu Beginn de» HalbsenlesterS eine Einladung zuni Stiftungsfest der „Gefellfchaft der Freunde", welcher wir möglichst zahlreich Folge geleistet habenauch besuchten wir Ende Dezember

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