KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1912-1913
- Issue
- Heft 2 (1.11.1912)
- Date
- 1912-11-01
- Page
- Seite 32 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Zweck des G. A. ist hiernach 3.) den St C. nach außen -zu vertreten und die den St. C. betreffenden Angelegenheiten ,;u bearbeiten; b) bei Streitigkeiten zwischen K. E.-Verbindnngen bziv. A. H.-Verbänden untereinander Schiedsgericht erster Instanz zu sein. Berufungsinstanz ist der K. C.-Tag; ei die St (5. Tage vvrzubereiten und dafür Sorge tragen, das; alle im Laufe des Jahren aufgetanchten prinzipiellen Fragen zur Erörterung gelangen; c!) für eine sofortige Ausfertigung der Protokolle des K. C. Tages Sorge zu tragen. Der G. A. seht sich aus!5> Mitgliedern zusammen, von denen sich 6 in Berlin befinden sotten, die den Vorstand bilden. Die Entscheidungen werden vorr allen Mitgliedern — regelmäßig in besonders geordneter schriftlicher Abstimmung — getroffen'; nur in dringlichen Fällen kann der Vorstand allein beschließen. Das S rf) ieds g e r i ch t s v e r fa l) r e n zerfällt in zivei Teile, in eine schriftliche Abstimmung der Mitglieder des W. A., die nach Uebersendung des gesäurten Materials durch Beantwortung bestimmter vom Vorstand formulierte!: Fragen erfolgt, und in einem mündlichen Verfahren vor 5 Mitgliedern des G. A.. das aber nur dann stattfindet, wenn sich die Parteien mit dem Resultat der schriftlichen Abstimmung nicht beruhigen. Die Beschlußfassung des Schiedsgerichts ist beschränkt auf die sachliche. Entscheidung der Streitfragen bezüglich Riecht nrrd l Unecht und auf die Regelung des künftigen Verhaltens der Parteien. Strafen werden vorr dem Schiedsgericht also nicht verhängt. Eine sehr wertvolle Bestimmung verlangt, daß der Vorstand des G. A. vor dem Tätigwerden des Schiedsgerichts einen Versöhnnngsversnch unternehmen soll. Die überaus reichhaltige Tagesordnung des St E.-Tages enthielt noch zahlreiche Anträge, die hauptsächlich interne Fragen des Verbandes betrafen. Die Verhaudlungeu, die zivei volle Tage beanspruchten, nahmen unter der geschickten Leitung des Vertreters der präsidierenden Verbindung Viadrina-Darmstadt, Dipl. Ing. Will;; Cnhn, einen glatten harnionischen Verlauf. Sie haben sicherlich ebenso zur Klärung und Vertiefung unserer Tendenz als auch zur gedeihlichen Fortentwicklung unserer Organisation beigetragen. Aber mit den Beschlüssen und den zahlreiche!; Anregungen ist es nicht getan. Damit die auf dem K. C.-Tag geleistete Arbeit volle Früchte trage, bedarf es der tatkräftigen und intensiven Mitarbeit jedes Einzelnen. Auf die Reden müssen jetzt die Taten folgen. Der StifiungsfeMornrners ber Derbirrdung im Si. .»Dicrdrincr" in Durrrrttudt. Vergeht ihr auch heute, ihr Brüder, den Horn, Vergesset doch imiurrer: vivamus. Darin liegt's! In dieser Mahnung, die einst erdacht wurde für einen K. C.-Kommers und die auch dieses Fest einleitete. Die beiden Gedanken, die sie erfüllen, sind es. die in ihrem Zusammen mirfeu unsere Kommerse zu einem wertvollen Bestandteile unseres Berbirnmngs- und Verbands lebens machen; sie fiub es auch, die unseren Festgelagen Bedeutung über den Tag hinaus verleihen. Frohe Luft und begeisterte Fröhlichkeit iur Dienste der Idee! Der hehre Geist der Tendenz, die Freude der Jugend vertiefend und die Herzen begeisternd? So nmß es fein: Eins mit dem Andern und durch das Andere! Den Ernst uub die Bitterkeit des Kampfes vergessen im jubelnden Klingen der ^Hofer und Lieder, froh zit seilt mit den; Freund, lustig zn scherzen bei tapferem Kneipen! Und doch nie vergessen, daß die Idee allein uns zusantmenführt. daß sie es ist, zu der sich in Treue das stürtnifchc Herz bekemlt in der Begeisterung des Trinkens und Singens. In dem geistigen Gehalte des K. C.- Kommerses liegt feine siegende Kraft, in feiner die Härte des Kampfes milbcruben Last feine liebliche Stärke. In den althergebrachten, uns so liebgewonnenen Formen der Idee ztl dienen ilt Freude und Frohsinn, das muß eines K. C.- Kommerfes erstes Wollen fein, daitn kann'S nicht fehler;! Das hat auch der glän.;elrde Verlauf des Kommerses bei;;; XVU. .K. C.-Tag und znn; X. Stiftungsfeste unserer l. St B. Biadrina-Darrnstadt bestätigt. Erfiittt von den Klängen der lieben alten Lieder, von glänzenden Reden uub donnernden Salamandern gestaltete er sich zn einer kräftigen Kundgebung des K. C - Gedankens, rvar er in seiner Gesamtwirknng ein begeistertes Gelöbnis der Treue zu Vaterland und Indent;;;;;. So empfand ihr; der Teilnehmer. Der Chronist tnnß sich begnügen, es lobend und freudig zu rühmen und das Tatsächliche kurz zu berichten. In die frohe Schar bnirtbeinützter K. E.er, die ans allen Verbänden und Verbindungen herbeigekomrnen waren, nüfchte sich eine große Zahl geladener Gäste, unter ihnen die Vertreter einer Reihe von Vereinen und Korporationen: in vollen; Wichs der 1. Vorsitzende des Ausschusses der Studierenden der Darmstädter Hochschule, die Vertreter der Gemeinde und Loge,