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KC-Blätter · 1912-11-01 · Heft 2 (1.11.1912) · p. Seite 31

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Journal
KC-Blätter
Volume
1912-1913
Issue
Heft 2 (1.11.1912)
Date
1912-11-01
Page
Seite 31 (sequence 3)
Language
German
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begnügt, die Anträge entgegenzunehmen, sondern dafür gesorgt, das; alle Fragen der Tagesordnung durch eingehende Referate und Korreferate vorbereitet wurden. Diese Einrichtung hat sich als äußerst nutzbringend erwiesen, da insbesondere die Teilnahme an der Abstimmung über die ^Anträge dadurch erheblich vermehrt nnd auch die VertprHdlungeu auf dem K. C.-Tag vielfach erleichtert wurde»». Konnte doch in einzelnen Fällen gänzlich auf die Debatte verzichtet rverden. Die'Kundgebung des Dankes an den verdienten Borsißendeu des G. A. vr. Lud»»ng Holländer und feine Mitarbeiter, insbesoirdere auch die Schriftführer Feilcheufeld und Goldschmidt, fanden daher allgemeine Zustimmung. Ein ebenso erfreuliches Bild boten die Berichte der Wedaftion uud der Kasse»»- v e r w a l t u n g. Gleiche Anerkennung zollten alle Vertreter der' außerordentlichen Entwicklung der K. C. - B l ä t t e r. die schon äußerlich durch das Amvachsen der Abouncntcnzah! auf das Fünffache zun» Ausdruck kam. die sich aber noch stärker in der großen Vermehrung und der bedeutende»» Verbesserung des Juhalts zeigte, die feinem Leser e»»tgehe»» ko»»»»te. Mit de»»» größten Vedaueru sieht daher der K. E. den bisherige»» Redakteur l>>. Alfred Alsberg, der sich trotz feinet Ueberlastung mit beruflicher Arbeit in geradezu aufopfer»»der Weise »»»n das Verbandsorgan bemüht hat, aus den» A»»»te scheiden. I»» »»'armen Worten brachte Dr. Kehr (Viic.) den Dank der Vertreter zun» Allsdruck, der »»och in folgender »iefntntion znsammengefaßt »v»»rde: Der >7. ordentliche U. E.-Tag bedauert lcbfjnft das aus beruflichen (Gründen erfolgende Allsscheidei» 'eines I. Berbandobrnders ttr. Alfred Alsberg in Eüln ans der Redaktion der St E.-Blätter »lnd spricht ihm bei dieser (Gelegenheit für seine mühevolle, ansopsernngsfrendige Tätigkeit und seine hcrl'arragenden nnd ansrergewühnlich'M Verdienste um die Entwüllnug und .Hebung der \\. (5.-Blätter nnd dmuit des ganzen SK. (>'. ansrichtige Anerkennung lind »»'ärmsten Dank aits. ^»»»»» Ä» ach folge»' in Redaktion und Verlag der K. L.-Blä tter »v»»rde. der Schreiber dieser Zeile»» geivählt, »nährend l)r. Alsberg ar» dessen Stelle in das Kuratorium der K. C.-Blätter eintrat. Die Kasse»»»'erhältnisse des Verbandes »varen befriedigend. Die von der Redaktion der K. C.-Blätter eingeführte interne Einrichtnng der G l ü ckrv n n s ch ablö»n n gen. die anfänglich bei eitrigen Kartellbrüderr» Rlißfallen erregt hatte, hat sich sehr bewährt nnd fand allgemeine Billigictlg. llnserm l. Kb. l>. Albert Loeb, Köln, der im verflossene»» Jahre vertret»»ngs»veise die K. C.-Kasse mit glänzendem Erfolge geführt hatte, daß fast keine Allßeustände vorhanden si»»d n»»d ei»» erheblicher lleberschuß geblieben ist, »vurde für seine vorziigliche K'assenführuug der herzliche Dank des K. C. a»»sgesprochen. Die Lebenskraft des K. C.-Gedaukeus ur»d die gimftige Fortentivickl»»ng unserer Orga»»isation zeigte sich am besten darin, daß der K. E. in diesen» Jahre gleichzeitig zwei Neu gründüngen vornehrne»» kou»»te, die Friburgia in Kör»igsberg und die Saxo-Bavarru in Leipzig. Das ist um so bedeutsmner, als seit den» Jahre 1006 keine neue Berbindung in der» K. C. aufgenonntlen »vurde. Die Aufnahme erfolgte — wie üblich — unter Bestimn»»»ng ei»»es Reno»»cejahres. Die Stellungnahme des K. C. nach »n»ßei» betrafen zivei Resol»»tionen. Die erste gab den Berbiudungen Richtlinien über ihre Stellung z»» der von Göttingen aus angeregten Bewegung z»»r Ein» ichtung a l l g e m e i»»e r st u d e n t i s ch e r E h r c u rä t e, »vorüber in» vorigen Heft der K. E.- Blätter S. 16 sf. citigehend berichtet wurde. Der K. C.-Tag hat sich den dort dargelegten Erwägungen unseres l. Kb. Dr. Kiombach angeschlosfen nr»d folgende sllefolutiou arigenonnnen: 1. Der K. E.-Tag hält eiiien Anschluh au die allgemeinen studentischen Ebienräte nach de»n heutigen Stande der Bctvegung mtijt fiir rcitfmn. 2. die einzelnen K. E.-Beibindnilgen »verden aufaefnrbcrt, van der ehimiivn (4rimdu»»g studentischer Ehrenräte an ihren Unwersitäten den (4eschüstsführenden Aiwschils» zu nnterrichteu und ihn über die Art der ('»eschäst^handliabung dieser Ehrenräte und da^bkas, der Bebüliguitg au ihn auf dc»n Lausenden zu halten. Die ziveite llkesolutiou betraf die jüdische J»lgendbervegu»lg. Diese Stellungnahme »var nicht schrver, hat doch der K. C. seit Jahre»» dieser» für die Entwickluug des deutschen Judeut»»»ns so bedeutsamer» Bestrebungen stets feine lvärnlste»» S»)n»pathie»» z»»ge»oandt und sind doch schon he»»te zahlreiche K. Cer in den J»rgendvereinei» an leitenber Stelle tätig. Diesen Gesinnul»ger» e»»tsprang die hierzu gefaßte Resolutior»: „Ter SK. (5. begrübt die fortschreitende Entwicklung der jüdischen ^ngenlcheniegung und fordert die SK. E.er auf. die Bestrebungen der Jngendvereine durch rege Mitarbeit zu fördern." Weitere Beschlüsse galten der Ausgestaltung unserer Organisation. Bor» Bedeutung für die Einheitlichkeit unseres Verbandes ist der an den 0). A. erteilte Auftrag, den» »rächften K. C.-Tag eine»» E»»trvurf einer gen»einsamen Ehren ratsordnuug für alle »'!. H.-Berbär»de nr»d eine»» einer Chrenratsorbiu-ug für alle Verdi:»- dnngen vorzulegeu. Für das innere Berbaudsleben war aber die lvichtigste Ausgabe des K. C.-Tages, dem G. A. eine Verfassiuig zu gebe»». Der vom G. A. ansgearbeitete Elttrvurs einer Geschäftsordiluug des G. A. u»id der Schiedsgerichtsordnuug fand allgeuieine Zustimmung nnd »v»»rde mit luettigcu Aenderl»ngen angenomrner».

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