KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1912-1913
- Issue
- Heft 1 (1.10.1912)
- Date
- 1912-10-01
- Page
- Seite 23 (sequence 23)
- Language
- German
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SSirfitt, Im „Ieulralblntt für dir UnterrichtS-Ver-. waltung" ist der Wortlaui bcr iicm’it ^iiftilic .',n den Diszipliitarvorschriften für die Studierenden der prensrischen LandeSuniversitäten besannt gegeben wurden. Danach ist dem zweiten Absal.r des 8 l)iii,',iinofiint wurden: „Aber auch in leichteren Disziplinarsällen nnd in sulchen, die nicht zur Entscheidnug des Senats gelangen, full dem Angeschnldigten nach Piöglichkeit die Gelegen!,eit gegeben werden, sich Nur der erkennenden Disziplinarbehörde *',« verantivvrteil." S erhält ferner als Absau nnd I fulgende Bestimmungen: „Bei den Verhandlungen vor dem Senat ist ein Verteidiger?>»?,»lassen; als solcher kann nur ein Universitätslehrer gewählt tverden. Dir Disziplinarbehörde sann das persönliche Erscheinen voll Iengen anurdnen, ihre Ladung nnd ihre Vernehmnng vor der Disziplinarbehörde liegt den» Universitätsrichter ub." Endlich ist dem 'M mit Schlüsse hin,'.»gefügt: „Auch tvenn die Bekanntmachnng mündlich erfolgt ist, muß dein Angesrhuldigten ans sein Verlangen eine Ausfertigung des Urteils mit Gründen erteilt werden, fvsern er dies binnen vier Wochen beantragt." Die Aegierung hat?id) oliv »>-»! zu einer durchgreifenden 'Reform der Disziplinaruuri-iaisten. die vom überwiegenden Teile der Stiidenreiischaf' verlangt wird, ent' schließe» können, svndern liat »nr schlinimsten '.Ituct ständigleilen notdürftig verbessert. B.i-eiiklich ist vor allem, dasr man sich nicht .',nr '»ulaisnng von Recht-Zmittetu gegen Bestrafungen antrassen tonnte. — Irr Verein deutscher Studenten veranstaltele Ende Mai eine Vrotestversammlnng gegen die sozialpolitischen Vernnglinipsnngen Preußens im Reichstage nnd Anfang Juni .'.nfammen mit dem deutfchvol kisäienStndentenverbnnd eine ebensolchc Versammlung gegen die Stellungnahme des Reichstagen e.nr '."Uschehenfrage in den .Kolonien. In beiden Versammlungen lvrachen eine Reihe bekannter Politiker. Bar l,alten es »nr eine sehr unerfreuliche Erscheinung, daß diese stnbentischen Verbände immer mehr dn.'.u übergehen, sich luilierusencr Weise in politische ,Tragen einzumischeu >.'I. D. B.-Ieitschrist.. WerKanoS^Wackrichrrn. tzyuringia. Unser Stistnngsfest findet nicht, wir früher mitgeteilt, in der lebten Oktoberwoche, sondernb ereits vom 1^.Oktober statt.. E. V. Ariöurgia-Könlgsvrrg: Das Wintersemester beginnt am l.ä. Oktober '» h. s. t. mit einem Dämmerfchoppen in der Icntralhalle. Bereinigung frankfurter K. tz.er: In Iranlfnrt- Main bat sicl» am - I. August eine SX. E.-Ortsgruppe konstituiert. die den Rainen einer „Vereinigung «vra nkf u r t e r SX. E.e r" angenommen hat. Der Vorstand besteht ans: lir. med. Mar Main,er (Badeniae, Spreviae). Vorsibender. Ur. v>hil. D.Warmbrnnn (Viadrinae-Breslan). Schristführer, Or. Eäsar Hirsch «Licariael, .Kassenwart. 'XU. tzöln. Die U. E. Abende finden am ersteu.DieiiStag eines jede» Monats im Restaurant Iischer (Passage) I. Etage statt. Alle Kartellbrüder sind stets willkommene Gäste. Am lebten Si. 0.-Abend wurde eine zkeil-.Uommission gewählt, die anS den Verbandsbrüdern Rfdr. Herrmanns, c.ind. med. Panl kaan und »lud. ine. Albert Ilenberg besteht. A. F^ofen. Die ,)k. E.Abeude finden fortan wieder ieden Piontag i> d. c. t. in der „Hütte" Wilhelmsplab statt. Ktcttiu. Die Pommerfchen SX. E.er veranstalteten am 7. September eine Ierieukneipe in den Räumen der Loge „Pegasus zum Schiff.";)\\ unserer grüßen Ireude konnten wir viele Philister und Uartellbrüder auf der Uueipe sehen. Inm ersten Mal war es uns auch möglich, die Damen, die von der fsallerie ans der Kneipe .'.nsahen, bei uns begrünen. Die jüdische Gemeinde, der Ientralverein und der jüdische Ingendbnnd hatten ihre Vertreter geschielt, die ihre Snmpatliie für uns und unsre Sache nusdrückten. Äibr l)r. Sewald.Jaffe(Licariae) hielt in beredten Worten die Tendeuzrede. Die von Ubr. l> . Glaser (Spreviae» geleitete .Uneipe nahm einen sehr g. m itlichen und feuchtfrölstichen Verlauf. In der Iidiilitat sorgten Ubr. Beer (Licariae) nnd Ubr. I »r. Blnmenthal < Spreviae», der aus Berlin gekommen war, für die nötig-' Stimmnng. Tie Uneipe hatte den Erfolg, das; sich .Ueitsnre aktiv meldeten. Am folgenden Vormittag versammelten sich fast alle Teilnehmer der -Uneipe znm Jrühschoppe» in den reservierten Räumen des Parkhanscs. Das; es den Philistern gut auf der -Uneipe gefallen hat, .'.eigte sich davon, das; sie fast voll zählig zu dem Frühschoppen erschiene» »lach dem Irnh schoppen konnten wir, ermntigt durch f-tc Aktivmeldnngcn. zur Coviuib»ng eines P o m m e r s «!> e n Landesverbandes schrei teil, ,'lui» Vocübenden :oncde l)r. Marcnse «Spreviae», ,',»i» Schristsnhrer.'.abnarg Tobias <Spreviae) gewählt. Vlöge der neue Landesverband dazu beitragen, den Ittsammenhang unter den U. l^.ern;n stärken und dem S[. 0. neuen starken älachwnclis pi'.n'nhren. Den Gästen wurde dann noch die Stadt mit sei »cm Hafen und der schönen Hnfenterasse gezeigt. Am 'ilaNnniltag unternahmen wir eine Dampferfahrt die Ldcr alnoärts an den großen Schiffswerften und dem Vntcan vorbei. Leider war uns der ^l'v'ttergott nicht günstig gesinnt, loa-, jedoch die gemütliche Etimmnng nicht beeinträchtigte. Am Abend schlug dann für die meisten die Ab'chied nnnde. Mögen die beiden Tage noch recht lange den ("»"k-» in Grinnernng bleiben und wir uns alle, wenn nicht iühcr, im nächsten Jahre Wiedersehen. W. T. rsona in a chrich feit. Das Assessorexamen bestanden I)r. Jacob (Spr., Thur.). Edgar Opvenheimer (Nheno-Si!.). Zum Or. iur. promovierte: Philipp Vohssen (Lic.). ümer^ una Nläiirvschau. Per zionistische Student, ^lnqschrift deö K. V. IKartell gianistischer Berdindlkngcn). In Kmnrn'ssion beim ^erlaa Be' zu erwecken sucht. Die Schrift unterscheidet sich in mancherlei Beziehungen vorteilhaft von den Aur(:o'-rngrn des B. I- C. —?!n einigen Stellen ift brdtr:ni nr der Arsav xu