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KC-Blätter · 1912-09-01 · Heft 12 (1.9.1912) · p. Seite 236

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Journal
KC-Blätter
Volume
1911-1912
Issue
Heft 12 (1.9.1912)
Date
1912-09-01
Page
Seite 236 (sequence 20)
Language
German
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236 A. H. % H. und Kd. Kd. recht oft bei unseren Veranstaltungen begrüßen, ge»viß ein Zeichen des guten Einvernehmens zwischen beibcu Teilen. Bei besonderen Anlässen, wie bei dem Ausflug der »vestde»»tsche»: K. E.er itufc bei der Schlußkneipe, sollen wir sogar eine Äteuge weit hergereister A. H. A. H. uud Kd. Kb. bei u»:s, die gerne die Gelegenheit bcnmtzte»:, uni bei unserer Verbindung einige fröhliche Stunden 51t genießen. Bei ollen Bergniignngen jedoch vergaßen wir auch uui)tf welchen Zielen wir zustrebeu müssen. Ätedeil bcu regelnüißig stottfindenden Fuxeukrönzäien wurden die Bnndesbrüder durch mehrere Bortröge lulseres l.A.H vr. Marx über allgemeine jüdische sonne über Terldenzfrage»: aufgeklärt. Ferner wurde ihnen die Geschichte der Studeuteuverbünde, spez. des'K. E.. vor Augen geführt. Eine onschonliche Schildenrng von der Geschichte unserer Verbindung gab uns uufci* l. A. H. Dr. Bier, der Ulis in seinem Bortroge zeigte, was unsere Korporation bot durchmachen müssen, WS sie ihre heutige Stellung erlangte. In der Vertreter- Versammlung der Bonner Studentenschaft uutrbeii wir für dos kommende Wintersemester in den Zwölfer-Ausschuß gewählt. Wenn auch noch vieles für uns zu tun bleibt, noch solchen Semestern können wir frohen Mutes in die Zukunft schonen. Mit Freude wollen wir dos angefangene Werk fortsehen, dis nur 5»i unseren: Ziele gelangen. Dos Semester schloß mit einen: Frühschoppen im Garten unseres Hauses am 2. August. Das Wintersemester beginnt an: 13. Oktober mit einem Burschenkonvent. Treffpunkt in den Ferien: Donnerstag Abends 0 h. c. t. Kaiserholle sowie täglich beim Mittagstisch auf dem Hause. M. M. Sa.ro Uavaria-Leipzig. Am 16. Juli genehmigte dos Rektorat unsere neue Mühe (hellgrün mit weiß blauem Streifen), wovon wir den hiesigen Korporationen Mitteilung machten. Wir kommen nunmehr in die Gruppe 3a des hiesigen Stttdentenausschusses (farbentrag. Verbindungen mit unded. Satisfaktion). F. E. ßHrrringia. Das Semester fand einen harulvnischen Abschluß durch eine äußerst gemütlich verlaufene Schlnßkneipe unter Anwesenheit zahlreicher K. B. K. V. ltub Gäste. Offiziell schlosse,: wir das Seniester nut eilten: Frühschoppen auf der Liebichshöhe. Unsere Ferien dauern bis zun: 17. Oktober. Das Semester beginnt mit einem offiziellen Abend im Namslaner 9 h. c. t. Die F. C. seht sich zusammen aus: Loeser F. E. X - Hartman»: F. C. XX Baumgart F. E. XXX E. L. Kiadrina-Darmstadt. Wir gestattei: »ins, unsere Kb. 5kb. und Bb. Bb. mit werte»: Damen zum K. C.-Tag 1912 in Darmstadt vom 17. bis 21. Oktober geziemend einzuladen. Progrannn siehe Oktobernmnmer. C. L. Vavaria. Welche Veränderungen sind »licht in: Laufe »veniger Jahre mit unserer Verbindung vor sich gegangen! Noch ist's nicht lange her. daß unsere l. A. H. A. H. voll Kummer ihr Sorgeitkiild betrachten »nußten, das sie inr schönen Heidelberg unter den schwersten Kämpfen gegen Unverstand und Glaubenshaß großgezogen hatten und das nun von den Angriffen der Gegner sich nicht mehr zur alter: Blüte erheben zu können schien, llnb welches Bedauern herrschte im ganzen K. C. darüber, daß gerade in der Stadt, die als Ideal des hochgemuten, schännlenden studentischen Lebens galt, der K. E. Gedanke so schwere Wunden erlitten hatte. Wie ist bu* alles anders geworden! Um das zu erkennen lind zu würdigen, brauchte »nan nur in die leuchtender: klugen unserer l. dl. H. A. H. zu schallen, die bei ihrer: frcudigst begrüßter: Besuchen die Kneipe vollgefüllt fanden vor: jungen, lebensfrohen Gestalten, die sich »mter dem Banner unserer Tendenz an der Ruperto Caro’a zusammengeschart hatten, der brauchte nur die froher: Mienen unserer l. Kb. Kb.. die »rns ebenfalls häufig besuchter:, betrachten, die so klar dartaten, wie »uan sich bei unfern Schwesterverbindilttgen freute, das dürre Zrveigleiu seit einiger: Semestern »nieder so lustig grünen zu sehen. Führrvahr dieses letzte Som»nerse»nester »vor ein Höhepunkt iu unser»»: Berbindungslebeu nach außer: ur:d »:ach innen hin. und mit unzerstörbaren Lettern hat es sich ir: die Herzen derer, die es unterlebe»: durste::, eiugegraben. Niunnt mm: noch dazu den Zauber, den unser liebes, altes Heidelberg wieder »mb immer wieder aus uns arrsübt und der uns mit immer unzerreißbaren Ketten rrrrrschlingt, so kann n»an wohl begreifen, daß denjenigen unserer Bbr. Bbr., die mit Ende des vergarlgener: Serrresters Alt-Heidelberg verlassen »uußteu, der dlbschied von all' den:, »vas sie hier lieb gewonrler: hatten, äußerst herb »vurde, und daß sic versprachen, auch draußen die Liebe zu Heidelberg und die Liebe zu unserer Korporation nie verglühen zu lassen. Wir aber Haber: auch au dieser Stelle der: Scheidenden zu bauten für die Dienste, die sie während ihrer Aktivität »Ulserer Verbindung nnd mlserer Tendenz ge»uidn:et hatten. Das Juneuleber: der Verbindung zeigte das gervohnt harmonische Bild hn Geschlossercheit und der treue»» Anhänglichkeit der Bundesbrüder uiltereinauder. Herrliche Ausflüge iu die Umgebung uilserer Musenstadt zeigten unseren jungen Mixen deren vielgepriesene Nat»»rschöuheilen und lehrten sie, dieselbe»: lieb z»: gewi»:neu. Da»:eben gaben Berg»:ügungeu aller Art Gelegenheit, ihnen de»: Zauber des Korporatiouslebens vor Augen zu führen, sodaß auch sie voll Freude über

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