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KC-Blätter · 1912-09-01 · Heft 12 (1.9.1912) · p. Seite 235

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Journal
KC-Blätter
Volume
1911-1912
Issue
Heft 12 (1.9.1912)
Date
1912-09-01
Page
Seite 235 (sequence 19)
Language
German
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235 Nevöanös^Wachvichrrn. A.ß.-Kaffenverwattung. Meine Vertretung in der Kassen Verwaltung des K. C. und der K. C.-Blätter, die ich vom 1. Oktober 1011 ab für Herrn Assessor Loewensteitt übernommen hatte, endigt mit dem 1. September 1012. Pasier sind ginzahtungen auf mein 'Postscheckkonto 13430 nicht mehr zulässig. Die Vertretung der Kassenverwaltung überninnnt bis auf weiteres Kerr Pr. Alfred Aksverg, göftt, Wokksgartenstr. 12. Alle Korrefpoildenzen in K^ssenangelegenheiten des K. E. und der K. E.-Blütter und E i n * 5 a h t n li g cn sind n n r a n Genannten zu xx ch ten. (5 vln, 1. September 1012. Dr. Albert <Loev (Licariae). ginvanddecke. Im Oktober erscheint die E i n b a n d d e ck e f ü r d e n 2. I a h r g a n g der K. E.-Blätter in ähnlicher Ausstattung wie die Einbanddecke des 1. Jahrganges. Der P r e i s beträgt 1,50 M. (e x k l. 20 P f. P o r t o). Subskriptionspreis bei Uestellung vor dem I. Oktober 1 M. (e.rkt. 20 H'f. H»orto). Die noch vorhandenen Einbanddecken des 1. Jahrganges werden zu 50 Pf. (exkl. 20 Pf. Porto) abgegeben. Bestellungen werden nur nach vorher i g e r E i n s e n d u n g d e s B e 1 r a g e s a u s - geführt. Nachnahmesendung findet nicht statt. eLiearia. {{u Beginn des Semesters zählte die Verbindung 22 Aktive, und zwar 11 Burschen und 11 Brandfüre, von denen während deS Semesters 1 Bursch inaktiviert und ein Brandfnr abgegeben wurden. Wir gelvannell 10 krasse Fiire, so das; sich die Zahl der Aktivitas anr Schlüsse des Semesters auf 30 belief. Das Semester nahm ini ganzell euren glücklichen Verlauf. Wir freuten uns im besonderen über die große Anzahl von Alten Herren und Kartellbrüdern, die im Lallfe des Semesters bei tlns weilten. Zur Erziehung der Füxe ist zu benierken, daß sie in durchschnittlich 5 Stunden wöchentlich in Tendenz und Comment mit Erfolg ullterrichtet wurden. Bortrüge wurden gehalten von i. a. V. Salomon über sexuelle Fragen, ferner über die Sexualhygiene im alten Testament und von a. B. Gans über Gabriel Riessers Bedeutung uub Schriften. Die Füxe machten unter Beteiligung von Burschen wiederholt Ausflüge ins Hochgebirge und ins Isartal. Die Touren nahmen stets einen frohen und gemütlichen Verlauf und werden besonders für die scheidenden Verbandsbrttder eine liebe Erinnerung sein. Zum Semestcrschlnß veranstalteten wir eine Floßfahrt auf der Isar. Wir saßen vormittags beim Frühschoppen in Wolfratshausen im Garten eitles Gasthofes, aßen später dort zu Mittag und begaben uns dann in animierter Stimmung aufs Floß. Au den Schönheiten, die die Natur des Isartals in so reichem Maße bietet, glitten wir bewundernd vorüber, nnb nach herrlicher, vierstündiger Fahrt gelangten wir in Maria-Einsiedel an. Mit der Kleinbahn kehrten wir nach München znriick, wo am Abetld eine gemütliche Kneipe den getmßreichen Tag beschloß. Äm 20. Juli fand die Schlußkneipe statt, am 21. der Schlußfrühschoppen gnf der Kneipe. Das neue Semester beginnt am Donnerstag, den 17. Oktober, mittags 1 h. c. t. Parkhotel. L. V. Hlhena-Silesia. Wenn nur einen Rückblick auf das verflossene Sommersemester werfen, so können wir es wohl als eins der schönsten in der Geschichte ullserer Verbindung bezeichnen. Es liegt ein Semester hinter uns, auf das wir mit Recht stolz sein können, eine Zeit einer gedeihlichen und stetigen Entwicklung unserer lieben Verbindung. Wenn auch das Verbindnngslebert während eines Teiles des Semesters durch die Trailer um zwei liebe Bundesbrüder, von denen der eine Gründnttgsphilister, der andere krasser Fux war, eine Einbuße erlitt, so lvlirde dies doch wieder ausgeglichen durch das genlütliche Verbindungsleben, das innige Zusammenwirken der Bnndesbrüder. die gerade diesen Sonuner so recht zueinander paßten und von dellen jeder bemüht war. dem anderen das Leben tu der Korporation so angenehm wie möglich zu bereiteil. Troß dieser Gemütlichkeit entbehrte der BerbindnngSbel rieb doch nicht der gewohnten stranlttlen Disziplin. Die Freude, die den jüngeren Bnndesbrüdern das Fechten bereitete, war recht groß utld zeitigte auch dementsprecheilde Restlltate. Die Kneipen und Ausflüge, zlnn großen Teil am schönen Rheine veranstaltet, brachten ulls viele fröhliche Stunden Ulld werden uns die Erinnerung an jene Zeit angenehm machen. Zu ullserer großen Freude konnten wir die ortsanwesenden und Kölner

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