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KC-Blätter · 1912-02-01 · Heft 5 (1.2.1912) · p. Seite 91

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1911-1912
Issue
Heft 5 (1.2.1912)
Date
1912-02-01
Page
Seite 91 (sequence 15)
Language
German
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den schönen Sag: „Wer die Jugend hat. hat die Welt" so auszulegen, das; er seinen Leitbetrieb bis in die Untersekunda ausdehnt. Er sorgt ans diese "Weife dafür, das; sich Vcitte, die noch unschwer ,;u überzeugen sind, in ganz eiltseitiger Weise mit studentischen oder jüdisch-politischen Dingen beschäftigen. Das Programm des B. I. St. enthält nichts vorn Zionismus; auch wird ben Keilsüxen deS V. I. St., von denen er nicht bestimmt weih, das; sie Zionisten sind, etwas vont Zionismus erzählt, um beileibe uid)t den Verdacht entstehen zu lassen, der V. I. St. sei zionistisch. Wehe dem, der daS behaupten wollte! Und dennoch, ein Blick hinter die Kulissen, und wir finden unsere Zweifel bestätigt, besteht doch der B. I. St. zu Hü Proz. ans Zionisten! Dies ist doch jedenfalls kein Zufall, sondern sicherlich der Erfolg einer shstematischen Erziehung. Im Endziel besteht also kein Uittcx*- schied zwischen.Sv. I. V. und V. I. St. Nur erscheint der K. I. B. shmpathischer, da er sein Progranrrrr offen auf die Jahne geschrieben hat. Zur Gegensag zu Beiden steht der K. E., der älteste und größte jüdisch-studentische Verband. Die Vereinigung uou Dentschturn und Judentum ist seine Grundlage; der Kampf gegen den AntrsemrtrsmrrS, die Erziehung seiner Mitglieder zu charaktervollen Persönlichkeiten, insbesondere zn selbstbewußten Juden ist sein Ziel. In diesen Grenzen läßt er seinen Mitgliedern größte Freiheit. ztt allen politischen und religiösen Fragen Stellring zu nehmen. Daneben vergißt er nicht, daß seine Mitglieder Studenten sind. Die Kouleur, die zugleich als hervorragendes Erziehungsmittel gedacht ist, verkündet ihn schon von außen, und jedes Heft der K. C.-BläUer zeu.n von dem frischen, studentischen Geist, der dort harscht. Und wenn wir uns zum Schluß noch einmal, die Frage vorlegen, was uns bvvorsteht, so gibt es für uns eben nur die eine Antwort: "Nicht nur die Freuden, nein auch die beiden des akadeinischen Gebens. Und derrm nh ginge man zu weit. wollte marr dem Antisemitismus zuliebe unsre nächste Zukunft in ein ungünstiges t.'icht stellen. Wir wollen vielmehr aiS echte Studenten unser feben vollauf genießen, aber eben auch lernen, in ernsten Stunden uufve Pflicht zu tun. Und wir sind volltonnnen davor» überzeugt, daß wir im K. E. eine völlige Befriedigung unserer Ideale sinder». Darum karr»r ah wohl allen, die gleich mir im Exarnen stehen, nichts besseres wünschen als ein frohes Sommer''emester in Heidelberg, in Bonn oder Müncherr oder wo sonst K. E.er ihre gastlichen Wohusrchhaben. Alfred Wolff-Lissa. e—™7==-- ■ J)n$ Abiittlikttien-Hrnultn. MN.: U'oeld) Hufllück*iafl ist hont’ (.'TKhieuou mir zum Vetb, Ur io in mir'-- felnoiil um* Eorz, Uv io pmUt bov Aiov»f vor schmor,;! Idi fall' iHMlinunt herein, Ui'io tbimt’o muh aubee* fein, EiUs' man mir du oh ans meiner grasron Pom. Ad:u t|iio iuvo, arliuvo .... Uininn unu dio Sohlaoht vor Waterloo * Kft'uj'io, ilelicio . . . 'u1i soh'. mir Import'* irfleudwo. UV'iir’ idi bod) ent Vlbiturient .... Ul'Oim id) bou Tah be* Ehova könnt'! C hoil'flor 31vom'aof, floh' mir bei x\n moinov ,vafotoi! Ta fibt and) fvljon bor Aon* 'AKit joinom Varto weis». 11 ab nm ilnt rinn* Horn in . Ta* Vehv'rtollofliiim. Hub einer funiint heran* Hub winkt mir. wo loh ein ('mm*! Ei noin in ba* Porborbou)oh)vaufl'ro Vmito. Tio A'imibdrou bo* Eiupotrato* - Adr lieber (so>tt! wiowois; ich o* — 3'mb in bor nittorn Axvmiuultiou, Wa* i»obt'* mich an, id) fllanb' o* sohou. Bofliorifl. tnnbifl, euiflebeut'... . Id) wimsdr', hont' hätten alt' bie Skränk'! D lieil’fler T trab sack, steh' mir bei In meiner Faselei. Musik k.unml. ö 'I>li tonnt’ e* flosiorn fünf) 2o flau,; vorchifllich mul); Tio .Stereometrie,! Tto rappolte »oie nie. j; Tuet) hont' floht alle* sohiof' i; Tio yinoljt id) fla r Ilirh t sohl iof.! i Ta* tut bor tateflor'sche Irnp'raiio.! Vitataleftifd) in bie Weib’ | ----- llnb nnuorbiinlid) uodi vvbei, — ' \ tsrab' wie bor ^ab bo>) WV /-da»*, War ans beni Üniiitn ich i ans!! ' Im lOiaflen lioflt mir bor v nom;! Hub Apvlloniu*' .ttveiopbaumut. C hoil'flor Tivobnid, ftol)’ mir bei | In meiner Faselei. |; ,\obt räitflt bie Prüfuufl au,; ' Man lammt an mich heran, jj Mir flunlort* vor bomch.'lufl' > - Ta* Flunkern ist hier Unaudi. — | ' Ta* sch)oarzhosradto 'Jeib I; Isl uu* jd)on nid)t mehr weit,; , UiVir lohn nn* »auch mal an uni» find bereit, j : Tann ichumhc id) unb plaioich ji Toflteiä) Pult ',)(i*d)lntcbe>j lu - i llnb toninflier’ und betlimeo'! Amor unb mensa fl»».; fr,ü Ter Aeiterlmdj mit feiuem'-mei* | U'önnt' nicht soviel, wie im dann weiß, Hub Mulus bin id) ein*,;,mfi, drei 9 Tnrcl) meine Faselei. |mi ^usbrrg taoi. , ,= -

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