KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1910-1911
- Issue
- Heft 4 (1.1.1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 63 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Empfindungen. und wohin diese führen, lehrt die traurige Statistik, daß Offiziere und Studenten das Hauptkantingent der. an, venerischen beiden Erkrankten stellen. Also auch hier: cnve canen. Ich würde mich freuen, wenn meine Anregungen bei den K. C. Korporationen fruchtbaren Boden finden würden, ist doch unser Kamps ein schwerer, stellen wir doch an unsere Mitglieder die höchsten Anforderungen; gestählt an. Körper und Geist werden wir den Sieg unserer guten Sache noch leichter erfechten, wohl uns das Panier voran, auf welchem geschrieben steht: Kiens sana in corpore sano! Wkaöemlsche Nachrichten. ^>as Hlccht der-Indenten. Am 4. November 1910 fanden in Berlin, Bonn, Braunschweig, Breslau, Danzig, Darmstadt, Eisenach, Güttingen, Greifswald, Halle, Heidelberg, Kiel, Königsberg, Leipzig, Marburg, München und Stuttgart allgemeine Studcutenversammlungeu statt, in denen nach einem Bortrage über die Rechtslage der Studierenden folgende gleichlamcnde Erklärung angenommen wurde: „Die am 4. November 1910 gleichzeitig mit den Kommilitonen in.versammelten Studenten und Akademiker sind der Ansicht, das; die Disziplinarvorschriften für Studierende einergrundlegenden Reform bedürfen. Sie erwarten, das; insbesondere die Bestimmungen über das studentische Bereins- und Bersammlungsrecht eine Neu gcstaltung nach Maßgabe der allgemeinen Reichsgesepgebnng erfahren werden. Die Bersammlnng wünscht eitle im Geiste einheitliche Regelung des Studentenrechts in allen bciitfcljeu Staaten", j Mit der Frage der Rechte der Studierenden hatte j sich bereits das preußische Abgeordnetenhaus in j seiner Sit.mng vom 19. Juni 1910 befaßt, wobei sich citie den studentischen Wünschen durchaus snm palhische Stellung der verschiedenen Parteien des Hauses ergeben hatte. Die Regierung hatte damals eine grtlndsäbliche Stellung nicht genommen, sondern eine mehr formelle und anfschiebende Erklärung abgegeben. Der damalige Antrag wurde von dem freisinnigen Abgeordneten Geheimrat Prof. v. Lißt begründet unb insbesondere von dem nationalliberalen Führer Dr. Friedberg lebhaft unterstübt. Die stndemischen Bersammtnngen bezweckten, die im Lause des Sommers zurückgedrüngte Frage wieder mehr in den Vordergrund der Debatte zu rücken. Es ist mit Sicherheit zu erwarten, daß den Wünschen der Stlidcnten in der nächsten Zeit stattgegeben werden wird. A. Zusammenstellung der Verbände deutscher -tudeatenkorporationen. Rach dem Stande vom Herbst 1910 hatte der Kosen er S. E. in Deutschland an Universitäten, techn.u.tierürztl. Hvchschnlen und Bergakademien insgesamt 8 9 Korporationen., der Weinheimer 3. C. 43. der R n d v l st ä d t e r S. E. 1 3. die Denis ch e B u rs ch e n s ch a f t 6 5. der R ü d e s h e i m e r Verband 34, der Allgemeine Deutsche V n r s ch e it b u u b 2 4, der B. (£. 50, die Deutsche Landsmannschaft 49. Allgem. L. E. auf der Marksbg. 11. der Weimarer C. E. 2 2. Sondershause r V e r b a n d (Sängerschaft) 21, der Akademische Turnb u n d 34. der D e u t s ch e W i s s e n s ch aste r- B e r b a n d 7 8. K y f f h ä n s e r V erbanb (V. D. 3t.) 2 9, der Wingolfsbund 21, der 3 dj w a v z b n rg b und 1 7, der E. V. (tatly. Verbdg.) 5 7, K. B. (kath.) 45. der Uniias- Ver ba nd (kath.) 1 0. der K. E. 9, der B. I. E. (V. I. St.) 1 l), B. Z. A. 6. Es gibt mithin in ganz Dentschlmid 7 7 0 1 u d en t e n - v e r bind u n gc n! T regnen', der deutschen Ätniverlitäten. Die Zahl der an den 21 Universitäten des Reichs immatrikulierten Studelitell, die seit Zähren ställdig zunilllmt, ist alich im laufenden Wintersemester weiter in die Höhe gegangen: sie betrügt seht 51822 gegen 52 407 im letzten Winter, etwa 34 000 vor zehn. 28 000 vor zwanzig lind 21 000 vor dreißig Zähren. Wie sich die Studentenzahl auf die einzelnen Fakultiitcn und Studienfächer verteilt und wie der Zugang zu den einzelnen Fächern sich im Laufe des letzten Jahres gestaltet hat. zeigt die nachfolgende Gegenüberstellung: Es studieren zurzeit evangelische Theologie 2535 (gegen 2320 im Vorjahr), katholische Theologie 1760 <1698).! 9t e ch t s )v i s s e n s ch a f t 1 Ö 8 9 0 (1 131 7 ),! Medizin 11240 (10135), Zahnheilknnde 1146 (1395), Philosophie, Philologie und Ge-! schichte 15525 (14593), Mathematik und Ratur-! Wissenschaften 7914 (7349). Pharmazie 954 (1279), Kaineralia und Landwirtschaft 254*; > (2085), ferner, soweit diese Fächer an Univer-