Altneuland
- Journal
- Altneuland
- Volume
- 1 (1904)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1904)
- Article
- Palästina als Kolonisationsgebiet
- Date
- 1904-01-01
- Page
- Seite 6 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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— 6 — fehlt diese vorgelagerte Ebene, dafür ziehen sich daselbst aber mehrere Ebenen tief ins Land hinein, von denen die Ebene Jezreel und die Ebene Sebulon die bekanntesten und durch ihre Fruchtbarkeit die berühmtesten sind. Auch das vielfach Oedland bei den Ruinen von Antipatris, Ebene Saron. Originalzeichnung von Hermann Struck. plateauartige Gebirgsland enthält eine Reihe ziemlich breiter und fruchtbarer Täler und wird in der Mitte durch eine gewaltige, tiefe Senke (Depressionsgebiet) durchzogen, die im Norden den Merom- und Tiberiassee birgt, dem grösseren Teil nach von der El Ghor genannten Jordanebene eingenommen und im südlichsten Teil von dem fast 400 m unter dem Mittelländischen Meer befindlichen Toten Meere ausgefüllt wird. "Während das westjordanische Gebirgsland nur 600—900 m hoch ist und nur in einzelnen Gipfeln bis zu 1200 m ansteigt, ist das Ostjordanland, d. h. das Gebirgsland von Moab, Gilead und das vulkanische Gebiet des Dscholan, etwas höher und steigt im Teil esch-Schecha bis zu fast 1300 m Höhe an. Das ganze Land zieht sich, wie ein Blick auf die Landkarte zeigt, lang gestreckt an der Ostseite des Mittelländischen Meeres hin, und wenn auch die Ausnutzung dieses Vorteils durch die geringen Ausbuchtungen des Meeres und durch das dadurch o o o bedingte Fehlen natürlicher Häfen verringert wird, so Hessen sich doch wenigstens die beiden Häfen Jaffa und Haifa unschwer in gute Häfen verwandeln, und auch durch Eisenbahnverbindung