Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1892
- Issue
- Heft 3
- Article
- Mittheilungen aus Breslauer Stadt-, Schöppen- und Rechnungs-Büchern im 14. und 15. Jahrhundert
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 380 (sequence 5)
- Language
- German
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380 Landsberger: Mitt. aus Breslauer Stadt- Schoppenu. Rechnungs-Büchern. Hieran mag sich eine Verordnung des Breslauer Rats vom Jahre 1448 Montag nach Sonntag Judikate (15. April) anschließen, durch welche es den dortigen Juden bei Verlust des Geldes und Pfandes verboten ward, christlichen Ehefrauen ohne Wissen und Willen ihrer Männer auf Pfänder Geld zu leihen, ebenso Minderjährigen ohne Wissen ihrer Eltern oder Vormünder auf Pfänder oder Briefes. 3. Bürgschaftsleistungen. Vier christliche Bürger verbürgen sich 1448 ipso 6ie d. ^.Ilexii Oouiess. (17. Juli) für „Kellas «luäsu vor Orteäe NoedreZe unä ^nspraede Ken äer 8tat uuä . . . Kerl Qrmtder kiedter" wegen des Gefängnisses, in welchem er sitzen mußte wegen des Verdachtes, einen gefälschten besiegelten Schuldbrief angefertigt zu Habens. Zwei christliche Personen leisten 1449 Bürgschaft für „Wedel Swsseden äeu Ledenku vor Ortsäe" der Gefängnißstrafe wegen, die er erlitten, weil er einen Juden mißhandelt hatte, und daß er sich friedlich verhalten werde „Ken äem ^uäen^^). „^dradam 5uäe von ^Ker, ^dradaiu. Nenl^n, I^2ar ^uäe unä äer ^un^e <sae0d" verpflichten sich 1449 ier. 2 post Oeuli (17. März) dem Breslauer Rat gegenüber „traueren 5uäeu^ binnen 14 Tagen, zu stellen, damit er sich unter anderem auch mit der Stadt vergleiche^). Gewisse Personen leisten 1450 8add. HnasimoäoAeu. (11. April) für Laurencz Nahl Bürgschaft, daß er sich den Juden gegenüber friedlich verhalten werde, „die er geworffen haL"^). In ähnlichem Sinne erfolgt 1452 eine Bürgschaftsleistung für den Gärtner Nicolay Pesdak«). Eine Anzahl Personen verbürgen sich 1453 für Shmeone Nigri insbesondere „vor Orfede ken der Stat" der Gefängnißstrafe wegen, zu der er verurteilt worden war, weil er Schmähreden gegen Johann v. Cayistrano führte'). a. a. O. toi. 75. 2) 1^. exeesZuum k. 18. Uebrigens verpflichten sich Helyas, seine Frau „Merlan «luäMne . . . unä V8aae ^uäe sein votier^ die Bürgen des Erstgenannten „Lekaälos ^u daläeu". Ebendas. 3) I.. 6XL688. k. 28. ») Id. k. 3. 2) Id. k. 6. Es ist hier unzweifelhaft der Sonnabend vor Quasim. gemeint. Die Präposit. ante dürfte infolge eines Versehens ausgefallen sein. 6) Id. 5. 16. 7) Id. 5. 2. Im Auszug lantct der Vermerk folgendermaßen .... dadn Zlode-t .... vor Lvrneone Ni^ri . . . ireälied 2N8ein Ken vclerinAniie . . . uuä